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Die Palau-Inseln, Südseeboote & der Klimawandel

Kurz vor dem Ende des Kopenhagener Klimagipfels hatte der Präsident des pazifischen Inselstaates PALAU Johnson Toribiong mit einem dramatischen Hilfsappell an die Führer der Welt gewandt (ebenso wie der Premierminister von Tuvalu Apisai Ielemia und der Präsident von Vanuatu Edward Natapei Nipake): Sie forderten von der Weltgemeinschaft den globalen Anstieg der Temperatur auf +1,5° zu begrenzen.

map of Palau

Der durch die Erderwärmung steigende Meeresspiegel bedrohe das 20.000-Einwohner-Volk in seiner Existenz. Über Jahrhunderte habe man gelernt, mit dem Ozean zu leben, doch jetzt trete er als "Aggressor" auf. "Das Salzwasser dringt immer weiter vor, die landwirtschaftlichen Flächen sind ebenso gefährdet wie die Urlauber-Ressorts und damit unsere Lebensgrundlagen. Auch die Trinkwasserreserven (der flunderflachen Inseln, Anm.) könnten kippen", so der Staatschef. Und dann wörtlich: "Es ist wie ein Tsunami in Zeitlupe."

palau, foto: bsd

Doch wie wir wissen, hat selbst das Ziel den Anstieg auf 2 Grad zu begrenzen, weltweit nur eine vage Übereinstimmung, aber wenigstens ist ein gemeinsames Ziel formuliert. Doch auch dieses Ziel bedeutet den Untergang von Insel-Gruppen und ganzen Insel-Staaten. Einige Inseln würden „für immer ausgelöscht. Egal was es kostet, das kann niemand umkehren“ (Johnson Toribiong). Zu sehen ist hier der Hafen von Melekeok, bevor es Hauptstadt wurde (1992).

palau, foto: bsd

Die wunderschönen, einmaligen „Rock-Islands“ von Palau ragen zwar einige Meter über den Meeresspiegel, sind aber unbewohnbar und nur wenige sind über eine Strand zugänglich. Von den über 300 Inseln von Palau sind nur etwa 9 bewohnt, darunter die größte Insel Babeldaob mit der neuen Hauptstadt Melekeok und die sehr flache Hauptinsel Koror, auf der größte Teil der 20.750 Einwohner lebt.

Die Palau-Inseln gehören geografisch zu Mikronesien und liegen nördlich von Neuguinea und östlich der Philippinen.

ALLE FOTOS: Bernd Sauer-Diete (bsd) - außer anderst angegeben 

ethnologisches museum, foto:bsd

Berlin hat eine lange Beziehung zu pazifischen Inselstaaten wie Palau, das von 1899-1914 eine deutsche Südsee-Kolonie war (wie die Karolinen, Marianen und Nauru in Mikronesien, und Westsamoa in Polynesien). Berliner Ethnologen wie Augustin Krämer und Johann Stanislaw Kubary brachten dem früheren Museum für Völkerkunde (heute: Ethnologischen Museum) ihre ethnografischen Objekte mit, die sie getauscht oder gekauft hatten (Geld und Tausch haben in Palau lange Tradition).

palau-bai, foto: bsd

Dieses Männerhaus (bai) aus Palau im Maßstab 1:2 steht in der Südsee-Abteilung des Ethnologischen Museums und wurde vor rund 100 Jahren (1908) in Palau gebaut, wieder auseinander genommen und zu einer Ausstellung nach Berlin verschifft (A. Krämer). Das Dach und die Bodendielen mussten rekonstruiert werden. Dieses Haus darf übrigens ohne Schuhe auch betreten werden!

palau-bai, foto: bsd

Bei der Konstruktion gab es keine Vernagelung oder Verleimung, ein bai hielt nur durch die gegenseitige Verzapfung aller Teile zusammen. Die Balken und Planken innen und außen sowie die quergelegten Planken des Giebels zeigen geschnitzte Motive aus Gesellschaft, Religion und Politik, sowie Mythen und Legenden.

Ein „bai“ diente den „Altersklassengesellschaften“ der unverheirateten Männer als Clubhaus. Die männlichen Chiefs jedes Dorfes hatten ihr eigenes „Häuptlings“-bai als Versammlungs-Haus. Die eigentlichen Machthaber waren aber die Frauen auf Palau, sie wählten die Chiefs und setzten sie auch wieder ab. In Palau gilt auch heute noch die matrilineare Vererbung von Land und Tarofeldern und damit Macht & Geld. Fruchtbares Land ist (v.a. auf Inseln) die elementare Lebensgrundlage und hat eine große Bedeutung für die Identität der Insulaner und ihrer Verbundenheit mit ihren Ahnen..

palau-bai, foto: bsd

Ledige Frauen durften aber nur die bais der Männer in anderen Dörfern besuchen, nicht die bais im eigenen Dorf. Unverheiratete Frauen lebten zeitweise auch in den bais der Nachbardörfer um einen Ehepartner zu finden. Dabei war es üblich die Frauen Palaugeld für den vorehelichen Sex mit den ledigen Männern zu entlohnen. Dies diente der Status-Verbesserung einer Frau und ihres Clans und war wiederum Teil eines komplexen Geld-& Tauschsystems, das die Macht und Eigentum-Verhältnisse auf Palau regelte. Die deutschen Missionare verboten Anfang des 20. Jahrhunderts diese sog. Mengil-System in der verblendeten Meinung, dies wäre Prostitution gewesen.


palau, foto: bsd

Dies ist das letzte bai auf Palau  und steht vor dem Palau-Museum in Koror.

Vor hundert Jahren griff die deutsche Verwaltung ansonsten mit lediglich acht Beamten dort wenig in die traditionellen Strukturen ein. Sie führten aber damals schon eine Arbeitspflicht (!) ein – typisch deutsch – jeder Mann musste pro Jahr 8 Kokospalmen pflanzen und ernten.....Die Deutschen waren nicht die einzelne Kolonialmacht. Palau und die anderen mikronesischen Inseln waren davor spanische Kolonie (1995-1899, aber nur durch ein paar Priester vertreten), danach japanische Kolonie (1914-1945) und wurde nach heftigen Schlachten mit den USA - noch immer finden sich Panzerreste im Dschungel - von diesen von 1945 – 1994 verwaltet, war aber de facto eine US-Kolonie (in Form des UN-TTPI, des United Nations Trust Territory of The Pacific Islands).

koror, foto: bsd

Koror (1992 Hauptstadt von Palau)

Palau ist seit 1994 zwar selbstständig und auch in der UNO vertreten. Außen-und Sicherheitspolitik bestimmen aber weiterhin die USA (ein „Compact of Free Association“). Deswegen hat Palau seither als fast einziger Staat alle Vetos der USA unter George Bush in der UNO stets unterstützt..

In den 80er Jahren gelang es den USA, die atomfreie Klausel in der palauischen Verfassung mit enormem politischen Druck, mindestens acht Abstimmungen und rechtlichen Verbiegungen wieder abzuschaffen. Das gewaltsame Aufdrücken einer“demokratischen“ Abstimmung, bis sie den USA passte, hat auch zu sozialen Verwerfungen geführt. Der "Demokratie"-Import durch die USA hatte hier einen sehr bitteren Beigeschmack. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen kam es auch zu Mord und Selbstmord zweier palauischer Präsidenten. Die USA wollen dort weiterhin ihre Option für einen atomwaffengestützen U-Boot-Hafen erhalten, meines Wissens hat dies auch Barak Obama bisher nicht in Frage gestellt.

palau, foto: bsd

1992 war ich selbst für drei Monate auf den Palau-Inseln und führte mit zwei anderen Studenten eine interdisziplinäre Studie zu den Möglichkeiten eines sanften, alternativen Tourismus durch. Davor hatte ich an der FU in Berlin meine Magisterarbeit über Palau geschrieben (s. Quellen unten). Auf dem Foto ist meine Gastfamilie zu sehen mit Bill, einem Amerikaner, der seit den 60er Jahren dort lebt und seiner palauischen Frau Bernie (!) Keldermans. Die Palauer sind sehr gastfreundliche Menschen.

Tourismus ist die Haupteinnahmequelle des kleinen Inselstaates. Palau wurde wiederholt zum schönsten Taucherparadies des Planeten gewählt – mit einer ganz fantastischen Unterwasserwelt mit 1500 tropischen Fischarten und über 450 Arten von Korallen, einem zwei km abfallenden Riff, dem einzigen Inland-Salzwassersee, uva. Das Meer geht hier bis zu 9000 m in die Tiefe – eine Verlängerung des Marianengrabens. Palau hat kürzlich seine 200-Meilen-Zone zur ersten weltweite Haifischschutzzone erreichtet, aber eine zu kleine Flotte um das flächendeckend zu kontrollieren.

südseeboote, foto:bsd

Im Ethnologischen Museum gibt es auch eine Sammlung von etwa zwölf Südseebooten, allerdings keins aus Palau, die natürlich auch ihre Boote hatten.

Das größte Boot (hier im Bild), ein hochseetüchtiges Segelboot mit Ausleger für bis zu 50 Personen stammt von der Insel Luf wurde 1890 gebaut und 1907 nach Berlin gebracht.

südseeboote, foto:bsd

Dieses Hochseeboot mit Ausleger und „Krebsscheren-Segel“ stammt von der Insel Taumaho (Santa-Cruz-Inseln). Es wurde 1967 nach Berlin überführt und ist das Letzte seiner Art.

Die Polynesier waren die besten Seefahrer aller Zeiten. Sie fanden um 1000 n. Chr. alle diese weit über tausend Inseln im riesigen Meer zwischen Hawaii, Neuseeland und der Osterinsel mit ihren Auslegerbooten und orientierten sich dabei nach den Wellen, den Wolken und dem Wetter. In Mikronesien gab es auch Seekarten aus Schnüren. Der Pazifik bedeckt übrigens ein Drittel der Erdoberfläche.

südseeboote, foto:bsd

Dieses Boot darf auch betreten werden! Es ist der Nachbau eines Doppelbootes für Fernfahrten von den Tonga-Inseln, Die Rekonstruktion des sogenannten tongiaki-Typs, der seit Jahrhunderten nicht mehr gebaut wird, erfolgte gemäß den von James Cook (1777) überlieferten Zeichnungen. Die Boote waren damals bis zu 20 Meter lang, konnten im Nahverkehr bis zu 200 Personen transportieren und im Fernverkehr bis zu 50 Personen zu den ca. 800 Seemeilen entfernten Tuvalu-Inseln bringen.


foto: harry vetter

Foto: Harry Vetter

Das Ethnologische Museum wird ja eines Tages in das Humboldt-Forum nach Mitte umziehen. Die Ausstellung „Das Humboldt-Forum im Schloss – Ein Werkstattblick“ zeigt u.a. 3 Nachbauten von Südseebooten aus dem Ethnologischen Museum in der Abteilung „Welten in Bewegung – Perspektiven“ -. noch bis zum 17. Januar 2010 im Alten Museum.

Im Lindenmuseum in Stuttgart findet z.Zt. die spannende Ausstellung „südsee-oasen“ - leben und überleben im Pazifikküste“ statt, die ich Anfang Februar besuchen werde.

palau itb, foto: bsd

Palau ist seit 2009 auch auf der ITB (Internationale Tourismus Börse) in Berlin vertreten und wird vom 13.3.-14.3.2010 auch wieder dabei sein, ebenso wie die meisten anderen pazifischen Staaten.

ALLE FOTOS (außer anderst angegeben): Bernd Sauer-Diete (bsd)

NACHTRAG:

palau storyboard, foto: norbert kern

Künstler: Carloz Nasisang, Foto: Norbert Kern  

Souvenir aus Palau: Ein "Storyboard", das ein palauisches Sprichwort zeigt. Ein Fischer aus Ngerchemai sprang aus seinem Boot, um eine Schildkröte zu fangen. Dabei trioeb das Boot davon und er hatte sowohl die Schildkröte , als auch das Boot verloren. Das Sprichwort zeigt, dass diejenigen, die zwei Jobs gleichzeitig machen wollen, mit beiden scheitern können.

Storyboards werden seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts auf Initiative des japanischen Ethnologen Hijikata hergestellt und sind verkleinerte Ausgaben der geschnitzen und bemalten Planken der bais (siehe oben). Die besten Storyboards werden übrigens im Gefängis in Koror hergestellt (!). Auch dieses Board habe ich dort erworben.

Schildkröten sind eine besondere Delikatesse auf Palau, werden aber nur nachhaltig gefangen. Ihr Fleisch isst übrigens nicht jeder Palauer, mir hat es aber geschmeckt - ist mit grober Mettwurst zu vergleichen.

palau, foto: bsd
Souvenir aus Palau: zwei Modelle von Schreinen, die je einer Gottheit gewidmet und wie ein kleines bai konstruiert waren.

LINKS zu Palau und Pazifik:

www.kurier.at/nachrichten/1964177.php (nachrichten vom klimagipfel)

www.berlin.de/orte/museum/ethnologisches-museum/

www.pazifik-netzwerk.org

www.visit-palau.de

www.lindenmuseum.de/html/deutsch/ausstellungen/sonderausstellungen/sonderausstellung/sonderausstellung_vorlage2.php (ausstellung in stuttgart)

www.flickr.com/photos/basspunk/sets/72157622502965992 (fotos aus palau)

weitere Quellen:

- Expeditionen in die Südsee – Begleitbuch zur Ausstellung und Geschichte der Südsee-Sammlung des Ethnologischen Museums (Berlin, 2007).

- Bernd Sauer-Diete - Magisterarbeit in Ethnologie: „Veränderungen des individuellen, von der Verwandtschaftsfunktion bestimmten Status infolge der Kolonialeinflüsse im Bereich der Palau-Inseln / Belau“. (FU Berlin, 1990). Die Magisterarbeit liegt inzwischen auch digital vor (allerdings ohne Fußnoten), bei Interesse bitte melden unter bsauerdiete@yahoo.de

 

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 12.01.2010

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Am Montag (7.12.09) rockte die neue "Supergroup" THEM CROOKED VULTURES die ausverkaufte Columbiahalle. Ein heftig treibender Bass (von John Paul Jones, ex-Led Zeppelin), ein Wahnsinns-Schlagzeug (bearbeitet von Dave Grohl, Foo Fighters, ex-Nirvana) und einem Gastbass (später -Gitarre - gespielt von Alain Johannes) trieben Gitarrist und Sänger JOSH HOMME (Queens of The Stone Age, ex-Kyuss) zu Höchstleistungen an. Sie spielten ihr komplettes neues erstes Album.

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

Joshua Homme

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

John Paul Jones

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

Dave Grohl

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

Dave Grohl

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

Joshua Homme

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

John Paul Jones

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

Alain Johannes

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

Joshua Homme & Alain Johannes

Them Crooked Vultures, foto: bernd sauer-diete

Them Crooked Vultures

Der letzte Song war eine 15 Minutige Hammer-Improvisation, die jede Zugabe überflüssig machte..... 

Alle Fotos: © Bernd Sauer-Diete

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 08.12.2009

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Die Mauer, die Wende, die Bilder (1978-1990) - Fotos von Peter Homann

Der Fotograf Peter Homann zeigt etwa 40 großformatige Fotos zum Thema Mauer & Wende im Lagari in Neukölln:

Peter Homann, Foto: bsd

8. November 2009: Peter Homann in seiner Ausstellung, Foto: Bernd Sauer-Diete

 

Berliner Mauer, Foto: Peter Homann

Berliner Mauer  Mai 1987
Volkszaehlungsgegner klebten ihre Erfassungsboegen anlaesslich der 750 Jahr-Feier von Berlin an die Mauer in Kreuzberg
© Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Berliner Mauer 1987, Foto: Peter Homann

1987 - Mauer in der Waldemarstrasse in Kreuzberg, Aufruf zum Volkszählungsboykott in Westberlin. © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Berliner Mauer 1983, Foto: Peter Homann

1986 - Wandgemaelde an der Mauer in Kreuzberg, © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur 

 

Mauer, Foto: Peter Homann 1986 - Die Mauer in Kreuzberg, © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur 

 

mauer KubatDreieck, Foto: Peter Homann

1. Juli 1988 - Besetzer fluechten nach Ostberlin.
Polizei rauemt in den fruehen Morgenstunden das von Autonomen besetzte Lenne-Dreieck am Potsdamer Platz.
Im Rahmen eines Gebietsaustausches mit der DDR wurde das Gebiet am 1.Juli 88 an Westberlin uebertragen. Die Besetzer fluechteten ueber die Berliner Mauer nach Ostberlin, wo sie von DDR-Grenzsoldaten freundlich empfangen wurden und ueber verschiedene Grenzuebergaenge wieder nach Westberlin gebracht wurden.
© Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Mauer Okt 89, Foto: Peter Homann

Oktober 1989 - Mauer in Kreuzberg, © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Grenzöffnung, Foto: Peter Homann

9. November 1989 - DDR-Grenzsoldat mit feiernden Ostberlinern am
Grenzuebergang in der Invalidenstrasse
© Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Maueröffnung, Foto: Peter Homann

10. November 1989 - Nach der Oeffnung der Grenzen klettern Ost - und Westberliner auf die Mauer am Brandenburger Tor. © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Grenzöffnung, Foto: Peter Homann

10. November 1989 - DDR-Grenzsoldaten spritzen mit Wasser auf Personen, die auf die Mauer am Brandenburger Tor
geklettert sind. © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Demo gegen Kohl, Foto: Peter Homann

Westberlin Dezember 1989 - Demo gegen eine Wiedervereinigung, © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Demo, Foto: Peter Homann

Ostberlin Dezember 1989 - Tausende demonstrieren gegen eine Wiedervereinigun,  © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Mauerspechte, Foto: Peter Homann

Februar 1990 - sogenannte Mauerspechte tragen die Mauer am Reichstag
ab. © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Mauer, Foto: Peter Homann

Juni 1990 - Reste der Mauer in Mitte, © Peter Homann/Gegendruck-Presseagentur

 

Peter Homann Ausstellung, Foto: bsd

Signaturwand in der Ausstellung, Foto: Bernd Sauer-Diete

Die Ausstellung ist noch mindestens bis Weihnachten zu sehen im Lagari, Pflügerstraße 19, Neukölln, tgl ab 11 Uhr, . 

http://www.lagari-liveberlin.de/ausstellungen.html

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 10.11.2009

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Bernd Sauer4petra

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MUSE, Foto:Bernd Sauer-Diete

MUSE, Foto:Bernd Sauer-Diete

MUSE, Foto:Bernd Sauer-Diete

MUSE, Foto:Bernd Sauer-Diete

MUSE, Foto:Bernd Sauer-Diete

MUSE, Foto:Bernd Sauer-Diete

MUSE, Foto:Bernd Sauer-Diete

Alle Fotos: Bernd Sauer-Diete (bsd)

 

 

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 03.11.2009
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Live-Fotos: ARCHIVE + SONIC YOUTH in Berlin

Konzertfotos von SONIC YOUTH am 21.10.09 in der Columbiahalle:

Sonic Youth, Foto: bsd

 

Sonic Youth, Foto: bsd

 

Sonic Youth, Foto: bsd

 

Sonic Youth, Foto: bsd

 

Sonic Youth, Foto: bsd

 

Sonic Youth, Foto: bsd

Alle Fotos: Bernd Sauer-Diete

 

Konzertfotos von ARCHIV am 19.10.09 im Huxley´s:

Archive, Foto: bsd

 

Archive, Foto: bsd

 

Archive, Foto: bsd

 

Archive, Foto: bsd

 

Archive, Foto: bsd

Alle Fotos: Bernd Sauer-Diete 

 

 

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 26.10.2009
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Illustrative 2009

Die Illustrative ist ein internationales Forum für zeitgenössische Illustration und Grafik. Mit über 600 Werken von mehr als 60 Künstlern zeigt die Ausstellung, jedes Jahr an zwei kreativen Metropolen, eine inspirierende Dichte an aktueller illustrativer und grafischer Kunst.

Einige Kunstwerke aus der Ausstellung, die noch bis 1. November im Schinkelensemble zu sehen ist:

Illustrative 2009: adland

adland

Gregori Saavedra: Creation

Gregori Saavedra: Creation

Dennis Brown: Sodium

Dennis Brown: Sodium

Yoh Nagao: Untitled

Yoh Nagao: Untitled

Illustrative: skinner09

skinner09

Good Wives And Warriors: Serpants

Good Wives And Warriors: Serpants

McPharlin: Astronaut

McPharlin: Astronaut

Ausstellungsort: INTERNATIONAL ILLUSTRATION FORUM, Schinkelbau-Ensemble, Villa Elisabeth and St. Elisabethkirche, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin.

16. Oktober bis 1. November 2009, täglich 11-20 Uhr

www.illustrative.de

 

 

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 17.10.2009
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Klima-Weckruf am Brandenburger Tor - Global Climate Wake-Up in Berlin

 

Montag, 21.09.09, 12.18 Uhr auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor: der "Global Climate Wake-Up" ein Klima-Weckruf an Bundeskanzlerin Angela MErkel und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier. Gleichzeitig fanden weltweit über 2200 solcher Klima-Flasmobs statt. um weltweit Druck auf die Regierungen auszuüben, auf der am 22.09. beginnenden UN-Klima-Gipfel in New York konstruktive Entscheidungen zu treffen. Der Gipfel dient zur Vorberietung der wichtigen Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen (Kioto-Nachfolge-Protokoll).

Climate Wake-Up Berlin, foto: bsd

Wekcruf an die schlafenden Merkel und Steinemier

Climate Wake-Up Berlin, foto: bsd

Diese Nummer von Frau Merkel wurde massenhaft angewählt.Sie muss an ihre großen versprechen zur Rettung des Klimas erinnert werden.

Climate Wake-Up Berlin, foto: bsd

auch Herr Steinmeiers Nummer wurde bekanntgegeben und gewählt. Auch er muss aus seinem Klima-Tiefschlaf aufgweckt werden.

Climate Wake-Up Berlin, foto: bsd

Sprechchöre, Sprechblasen und Telefone forderten unsere schlafenden Poltiker zum AUFWACHEN auf.

Climate Wake-Up Berlin, foto: bsd

Grüne Jobs haben Zukunft.

Climate Wake-Up Berlin, foto: bsd

 

Der Flasmob dauerte etwa 10 Minuten und wurde von der Presse, Teilnehmern und Passanten ausgiebig gefilmt und fotogragfiert.

 

Climate Wake-Up Berlin, foto: bsd

Dies war die erste Offline-Protestaktion von AVAAZ, die weltweit viele Online-Protestaktionen durchgeführt haben.

alle Fotos: bsd (Bernd Sauer-Diete)

Bilder und Videos von den weltweiten Flas-Mobs gibt es hier: http://www.avaaz.org/de/sept21_hub/http://www.avaaz.org/de/sept21_hub/

 

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 22.09.2009
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Anti-Atom-Demo in Berlin am 05.09.09

Impressionen von der Anti-Atom-Demo "Mal richtig abschalten!" am 5. September Über 50000 Menschen protestierten gegen Atomkraftwerke und deren Renaissance und forderten die Stillegung aller AKWs. Die Demonstration zog vom Hauptbahnhof bis zum Kundgebunsgort am Brandenburger Tor.

nanti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

anti-atom-demo, foto: bsd

Alle Fotos: bsd (Bernd Sauer-Diete)

Weitere Fotos gibt es auf meiner flickr-Seite: http://twshot.com/?WUR

 

 

 

 

 

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 10.09.2009
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Mutoid Waste Company im Sommer 1989 in WestBerlin

 

Im Sommer 1989 kam die MUTOID WASTE COMPANY aus London nach Berlin und lebte und arbeitete auf dem Görlitzer Bahnhof in Kreuzberg. Unter anderem schenkten sie Ostberlin ihren "PeaceBird". Die anarchische Künstlerkommune, gegründet Anfang der 80er Jahre von Joe Rush und Robin Cooke, schweißte aus Schrott von laten Autos und Mottorrädern neue verrückte Fahrzeuge zusammen:

Mutoid Waste Company, Foto: bsd

 

Mutoid Waste Company, Foto: bsd

 

Mutoid Waste Company, Foto: bsd

Der "Käfer-Man" und der "Peace Bird" wurden auf Schienenfahrzeuge montiert bzw geschweißt. Damals war der Görli noch ein verlassenes Bahngelände mit Scheinen, die auch Richtung Osten über die Brücke nach Treptow führten. Damals stand aber noch die Mauer dazwischen - genau auf der Brücke.

Mutoid Waste Company, Foto: bsd

Die Künstler schoben den Peace Bird auf den Schienen nach Osten auf die Brücke bis nahe an die Mauer und wollten damit der DDR ein Friedenszeichen schenken. Die Grenzbeamten bekamen es aber wohl mit der Angst zu tun, denn eiligst bauten sie die Schienen auf der Brücke ab, damit der Vogel nicht weiterkonnte... 

Mutoid Waste Company, Foto: bsd

Diese Peace Bird Aktion war schon ein deutliches Vorzeichen für das spätere Fallen der Mauer, könnte man behaupten ;-)

Mutoid Waste Company, Foto: bsd

Die Mutoid Waste Company machte in ihrer Wagenburg Kunsthappenings auf dem Görlitzer Bahnhof zusammen mit den Berliner Besuchern. Musikalisch brachten sie Acid House aus London mit.

Mutoid Waste Company, Foto: bsd

 

Alle Fotos: bsd 1989

 

 

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 21.08.2009
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Inglourious Basterds - Quentin Tarantino, Brad Pitt, Diane Kruger uva bei der Premiere in Berlin

Quentin Tarantino kam zur Premiere seines neuen Films "Inglourious Basterds" am 28.7 mit seiner Crew (Brad Pitt, Diane Kruger, Christoph Waltz, u.a. und vielen Berliner Prominenten auf den roten Teppich am Marlene-Dietrich-Platz. Ich konnte auch ein paar Fotos beim Photocall machen:

Quentin Tarantino, Foto: bsd

Quentin Tarantino und die Berliner Burlesque-Tänzerin Tallulah Freeway. 

Omar Doom, Foto: bsd

Omar Doom und Freundin Bella Fisher

Christoph Waltz & Marie Laurent, Foto: bsd

Christoph Waltz & Marie Laurent,

Diane Kruger, Foto: bsd

Diane Krug 

Quentin Tarantino, Foto: bsd

Diane Kruger, Sylvester Groth, Quentin Tarantino, Til Schweiger, Christian Berkel 

Quentin Tarantino, Foto: bsd

Jana Pallaske, Christoph Waltz, Sylvester Groth, Diane Kruger, Quentin Tarantino, Melanie Laurent 

Quentin Tarantino & Crew, Foto: bsd

Brad Pitt, Gedeon Burkhard, Jana Pallaske, Alexander Fehle, Christoph Waltz, Dianme Kruger, Quentin, Melanie Laurent, Til Schweiger

Quentin Tarantino & Crew, Foto: bsd

Quentin, Melanie Laurent, Brad Pitt, Alexander Fehle, 

Quentin Tarantino & Crew, Foto: bsd

Quentin Tarantino, Alexander Fehle

Brad Pitt, Foto: bsd

Brad Pitt 

Jana Pallaske, Foto: bsd

Jana Pallaske

Tom Schilling, Foto: bsd 

Tom Schilling 

August Diehl, Foto:bsd

August Diehl und Freundin Julia Malik

Christoph Schlingensief, Foto: bsd

Christoph Schlingensief

Tom Tykwer, Foto: bsd

Tom Tykwer und Freundin Marie Steinmann

 Alle Fotos: bsd (Bernd Sauer-Diete)

von  Bernd Sauer-Diete
Zuletzt aktualisiert: 10.06.2010
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tip Ausgabe 13/2016

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