Dick, rund, hoch und satt belegt: Nichts geht über einen guten Burger. Hier ist eine Auswahl an Burgerläden in Berlin - von vegetarisch und ökologisch bis hin zu drei Lagen Fleisch ist für jeden Geschmack etwas dabei
Burgeramt Frühstücksclub
Auf der Karte stehen mehr als zehn verschiedene Burger zur Auswahl - vom Chickenburger mit Mango- und Paprikastreifen, roten Zwiebeln und Guacamole bis zum Orientalburger mit Köfte. Auch Vegetarier werden bestens versorgt: Chef Cevahir Sadecolak legt großen Wert darauf, nicht nur Burger mit den üblichen Gemüsebratlingen anzubieten. Stattdessen lockt der Mediterran-Burger mit gegrillten Auberginen und Zucchini, Pesto und Rucola und der Halloumi-Burger mit extra aus Holland importierter Erdnuss-Sauce. Sie gibt dem Burger eine besondere nussige und leicht scharfe Note.
Burgers (Sonntagsstraße 5, Friedrichshain)
Eine neue Adresse für hungrige Nachtschwärmer am Ostkreuz: Bis um drei Uhr werden sie am Wochenende mit klassischen Fleisch-und-Brötchen-Kombinationen wie Steakburger oder Cheeseburger versorgt. Dazu passt amerikanischer Krautsalat.
Burgermeister
Du bist, was du isst, so sagt man – und wer sich hier Pommes, Burger und andere Fastfood-Schmankerln reinhaut, muss sich nicht mal schlecht fühlen. Alles frische Ware, alle Saucen sind hausgemacht, und frische Biogetränke gibt’s auch. Fehlen nur noch die Burger: Chili-Cheese, Barbecue oder der klassische Cheeseburger: groß, rund, saftig und zielsicher im Geschmack.
Charly Cheese
Eigentlich ist die amerikanische Küche ja nicht für gesundes Essen bekannt, aber im Prenzlauer Berg ist eben alles ein wenig anders: Neben amerikanischen Standardgerichten, wie Burger und Pizzen, gibt es neuerdings auch viele Ökoprodukte. Statt Rindfleisch gibt es auch Tofu-Dinkel-Burger, statt Pizza Salami auch eine mit vegetarischem Biogemüse.
Hot Dog World
Schmeckt wie in New York! Hotdogs gehören zu den Klassikern des Schnell-was-zwischendurch-Essens. Im Prenzlauer Berg treffen sich die Hungrigen bis in den frühen Morgen, um ein Neuland-Würstchen mit hausgemachter Sauce zu verspeisen. Vegetarier wählen Brötchen mit Tofu. Zudem gibt es typisch amerikanische Kleinigkeiten wie Cookies, Brownies, Bagels, Muffins und frisch gepresste Säfte.
Kreuzburger
Der Kreuzburger expandiert. Seit Juli 2009 gibt es eine Filiale in Friedrichshain. Außerdem wurde auch das kulinarische Angebot erweitert: mit Burritos und anderen Snacks, wie zum Beispiel Mozzarellasticks. Und natürlich gibt es Burger in allen Variationen. Persönlicher Liebling von Mitinhaber Mahir Alkan: der „Prenzlburger“ mit Salami, Jalapenos und Käse.
Marienburger
Bei den zahlreichen Kids im Kiez stehen Burger ganz weit oben auf der Hitliste der Lieblingsessen, bei den Eltern dank Neuland-Fleisch auch. Sogar Vegetarier kommen wegen der fleischlosen Halloumi-Burger nicht zu kurz. Der König des Ladens aber ist der „Marienburger“ mit doppelt Rindfleisch. An dem haben selbst erfahrene Cowboys ganz schön zu knabbern.
Meat Burger
Heute ist Fleischtag. So richtig. Die Lounge heißt nicht ohne Grund Meat Burger. Also dann: ein Hamburger, für die Dame mit 180 Gramm Fleisch, für den Herrn bitte in der großen Variante ("Biggie") - 330 Gramm. Beide mit Pommestaler als Beilage. Relativ flott wird das Essen serviert. Das Brötchen ist knackig und frisch, der Salat auch: Tomatenscheiben (Mehrzahl!), Gurken- und Zwiebelstückchen. Obendrauf noch Steak- oder Barbecuesauce, Mayonaise oder Ketchup. Schnell essen kann man dieses Fastfood de luxe nicht. Schon das kleine Exemplar verlangt besonderes Geschick, der Biggi erst recht.
Room 77
Egal mit was die Burger belegt werden, Hauptsache sie sind groß. Und groß ist hier richtig „big“. Schließlich machen Texaner keine halben Sachen. Zu den Burgern werden zudem noch Country-Potatoes serviert. Aber nicht nur die Burger verdienen einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. Pizza, Burritos, Nachos, Tortillas und Hotdogs sollten genauso probiert werden wie Fajitas, die Weizentortillas, die mit einer heißen Pfanne mit Huhn oder Gemüse und verschiedenen Dips zum Selberrollen serviert werden.
Staatsburger
"Wie eben Kreuzberg international ist, so sind es hier auch die Burger." Sagt Inhaber Erkan Aygün zu dem Konzept des Staatsburgers. Also multikulturelle Hamburger. Der "Italiener", der "Deutsche" oder auch der "Franzose" werden mit landestypischen Zutaten belegt und daraufhin von hungrigen Mäulern verschiedener Herkunft verspeist. Internationale Burger für internationale Bürger!
The Bird
Jeder, wie er es möchte - was Burger betrifft, hat das Team von The Bird noch jeden Kunden zufriedengestellt. Ob mit Käse und Bacon oder mit Sour Cream, Avocado und scharfer Sauce - entweder man sucht sich einen aus der Karte oder stellt sich gleich seinen Burger selbst zusammen. Auf Vorbestellung werden auch vegetarische Burger zusammengestellt. Neben den Fleischbrötchen landen natürlich auch amerikanische Steaks auf den Tellern - das Fleisch stammt aus den Staaten.
White Trash Fast Food
Das Essen mit dem wohl größten Rock‘n‘Roll-Faktor der Stadt: Zu argentinischem Steak mit Spezialsauce und den legendären Burgern spielen auf der kleinen Bühne des Restaurants Punkrock, Garage und Country-Bands. In der Diamond-Lounge im Keller legen am Wochenende DJs auf und das Tattoo-Studio ist praktischerweise auch gleich im Haus.
Fotos: Betty Myller, Martina Görs, Jens Berger, Harry Schnittger