Ngoc Duong steht hinter der Theke, brüht einen Kaffee nach dem anderen und schiebt Kuchenstücke auf kleine Teller. Olivia Wood, die zweite Inhaberin, kommt gerade aus der Backstube.
Duong arbeitete 16 Jahre lang in der Gastronomie. "Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es in Berlin wichtig ist sich zu spezialisieren. In unserem Fall auf die nordamerikanische und englische Backtradition". "Das Konzept ist authentisch, ich bin nämlich Kanadierin", erzählt Wood. Wichtig ist Wood und Duong dass man außer den amerikanischen Klassikern in ihrem Café auch Backwaren entdecken kann, die hierzulande unbekannt sind. Zum Beispiel Anzacs, "das sind Kekse, mit Kokosnuss, Haferf locken, Sonnenblumenkernen und Golden Syrup, die riechen beim Backen, als würde man durch ein Blumenfeld laufen", schwärmt Wood. Oder Buttertartes, kleine Törtchen mit einer mürbeteigartigen Außenschicht, gefüllt mit Eiersahne und braunem Zucker.