Bei strömendem Regen sitzt Garth Gregory, 32, vor seinem Laden und wärmt sich an der doppelten Espresso-Variante.
Drinnen liegt feiner Kaffeegeruch in der Luft, hängen die Gäste locker auf Bänken und schwatzen auf Englisch. Angefangen haben der Neuseeländer Garth Gregory und sein Kollege Jan Schieffer einst mit einem mobilen Verkauf auf Festivals wie dem Karneval der Kulturen. Über die wachsende Konkurrenz an guten Coffee-Shops zerbrechen die beiden sich nicht den Kopf: "So kommen die Leute auf den Geschmack von gutem Kaffee", sagt Garth. Immer häufiger komme es vor, dass Kunden zunächst dem Barista über die Schulter schauen, während er den Espresso macht, bevor sie einen Kaffee bestellen. "Wir wollen ein gutes Produkt bieten: schnell, mit gleichbleibender Qualität und ohne viel Chichi."