Sanabel

Restaurant

Sanabel  

- Sanabel

Sanabel heißt auf Arabisch die Weizenähre. Mahmoud Kallam kam vor 22 Jahren aus dem Libanon nach Berlin und arbeitet seitdem in der Gastronomie: erst als Angestellter, vor 15 Jahren machte er sich am Boxhagener Platz mit einem kleinen Laden und Falafel-Verkauf auf die Hand selbstständig, und jetzt hat er in Kreuzberg ein großes und luftiges Lokal, wo viele Hungrige sitzen können. Er ist ein Vollblutkoch, und deswegen ist er auch fest eingebunden ins Netzwerk arabischer Gastronomielieferanten. Sein butterweiches Lammfleisch bezieht er von einem libanesischen Metzger in Neukölln, der die Lämmer in Brandenburg selbst aussucht und schlachtet. Die köstlichen kleinen Okra, die nicht so rau wie Pelzkragen im Mund sind, bekommt er von einem Ägypter. Im Sanabel gibt es die Basics arabischer Küche: das Fladenbrot als Grundlage, dazu in vielen Variationen Humus, Sesamjoghurtsoße, Falafelbällchen, Auberginenmus, Hühnchen, Lamm - auch in Form der würzigen, gegrillten Lammwürstchen, den Mergez (natürlich auch vom libanesischen Metzger in Neukölln frisch und selbst gemacht) - Linsensuppe und Halloumi in allen Variationen für Vegetarier. Die Gerichte werden alle frisch zubereitet, sind saftig oder knusprig, intensiv, aber nicht zu heftig gewürzt. Mahmoud Kallam verkauft keinen Alkohol, dafür schwarzen Tee mit frischer Pfefferminze, Guave-Nektar oder Ayran. Wenn draußen auf der Terrasse jemand sein mitgebrachtes Bier zu Falafel trinken möchte, wird er milde darüber hinwegsehen. Das Sanabel verfügt über keine weiß gedeckten Tische oder silberne Kerzenständer, nicht mal über Kellner, denn die Kundin bestellt am Tresen. Aber wer es puristisch und preiswert, hell und freundlich, frisch und schmackhaft mag, der ist hier richtig. Nach nur 3 Monaten Öffnungszeit ist zwischen 12 und 13 oder 24 und 1 Uhr - wenn Arena und Lido die Tore schließen - ein Ansturm wie beim Sommerschlussverkauf im KaDeWe. Dazwischen ist es ganz entspannt. Margit Miosga
Beste Wahl für zwei Hungrige: Gemischte Grillplatte
Beste Wahl für den kleinen Hunger: Auberginenmus und Olivenöl, mit frischem Salat und Brot

 

Sanabel
Schlesische Straße 36
10997 Berlin (Kreuzberg)
Telefon: 53 00 07 39
Verkehrsanbindung:
U-Bhf. Schlesisches Tor, Bus 265
Öffnungszeiten:
So-Do 11-1 Uhr, Fr+Sa 11-2 Uhr
Mittagszeiten: durchgehend
 
Küchenrichtung  Morgenländisch
Preise  Falafel ab 2,50 €, Tellergerichte ab 5 €, teuerstes Gericht 13 €
Softdrinks 1,50 €, Bier (alkoholfrei) 1,50 €, Kaffee 1,50 €
Falafel ab 2,50 €, Tellergerichte ab 5 €, teuerstes Gericht 13 €
Rauchen  nur draußen
Plätze  Innen: 50
Außen: 25
Public transport  U-Bhf. Schlesisches Tor, Bus 265
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