An der Tür sind schon viele gescheitert. Jetzt gilt es, nicht eingeschüchtert oder unentschlossen zu wirken, dann öffnet sich die Pforte. Geschafft.
Drinnen empfängt einen ein ziemlich voller Raum, goldene Wände, Rauchschwaden. Allein bleibt man hier nicht lange, allein schon wegen der Getränkekarte, denn Alkoholisches kann generell nur in Flaschen und Karaffen bestellt werden. Wer nicht mit Freunden hier ist, tut sich mit Tischnachbarn zusammen, um der Wein- oder Champagnerflaschen Herr zu werden. Das gehört zum Konzept von Cookie, Marcus Trojan und Sascha Kramer. Die drei wollen ihre Gäste, wie der Name schon sagt, zu mehr Vertrauen und Geselligkeit anregen. Das ist gelungen - im Trust hat man schnell das Gefühl, dass sich hier tatsächlich alle kennen. Die Stimmung ist hervorragend, doch es gibt einen Ort, an dem man lieber ein wenig ungestörter wäre. Das stille Örtchen ist hier gar nicht still, die Seitenwände sind nämlich Schiebetüren und können von den Nachbarzellen geöffnet werden, was - bei allem Vertrauen - dann doch ein leicht mulmiges Gefühl verursacht.