Berlinale 2013

Goldener Bär 2013 an „Pozi?ia Copilului“

Der Preis für den besten Film der Berlinale 2013 geht nach Rumänien an Regisseur Calin Peter Netzer.

Pozitia Copilului

Die Jury hat getagt, der Goldene Bär 2013 für den besten Film der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Regisseur Calin Peter Netzer erhielt die Auszeichnung in einer feierlichen Gala am Samstagabend (16.2.) im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz für seinen Film „Pozi?ia copilului“ (Child’s Pose). In dem Film geht es um Innenansichten der rumänischen Bourgeoisie: Nach einem Autounfall kommt es zur Konfrontation – zwischen Unter- und Oberschicht, Mutter und Sohn, Filz und Ethos.
Der große Preis der Jury und damit ein Silberner Bär ging an den bosnischen Wettbewerbsbeitrag „Epizoda u zivotu beraca zeljeza“ (An Episode in the Life of an Iron Picker) von Regisseur Danis Tanovic. Den Alfred-Bauer-Preis für neue Perspektiven der Filmkunst und damit ebenfalls einen Silbernen Bären erhielt die kanadische Produktion „Vic + Flo ont vue un ours“ (Vic + Flo haben einen Bären gesehen) von Denis Cфtй.
Den Silbernen Bären für die beste Regie erhielt der US-Amerikaner David Gordon Green für seinen Film „Prince Avalanche“, während der Silberne Bär für das beste Drehbuch an den iranischen Regisseur Jafar Panahi für „Pardй“ (Closed Curtains) ging. Für eine herausragende, künstlerische Leistung wurde Aziz Zhambakiyev für seine Kamera-Arbeit in „Uroki Garmonii“ (Harmony Lessons) mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet.
Über die Silbernen Bären als beste Darstellerin bzw. bester Darsteller durften sich Paulina Garcнa für „Gloria“ und Nazif Mujic für „Epizoda u zivotu beraca zeljeza“ (An Episode in the Life of an Iron Picker) freuen.
Keinen Preis, aber immerhin eine lobende Erwähnung der Jury erhielten die beiden Wettbewerbsbeiträge „Layla Fourie“ von Pia Marais und „Promised Land“ von Gus Van Sant.

Text: Martin Zeising

Foto: Cos Aelenei

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