Theater und Bühne in Berlin

„Kneifzange“ stellt Spielbetrieb ein

Der langjährige Geschäftsführer Wolfgang Rumpf will sich künftig nur noch auf das ebenfalls von ihm geführte Kriminaltheater konzentrieren.

kneifzange_symbolbildDas traditionsreiche Berliner Kabarett „Kneifzange“ stellt Ende Oktober seinen Spielbetrieb ein. Der langjährige Geschäftsführer Wolfgang Rumpf wolle aus persönlichen Gründen etwas kürzer treten und sich künftig nur auf das ebenfalls von ihm geführte Kriminaltheater konzentrieren, sagte ein Sprecher. Ein Nachfolger habe sich nicht gefunden. Das Theater werde aber seine Gastspiele fortsetzen.

Die 1955 gegründete „Kneifzange“ war eigenen Angaben zufolge nach der Berliner „Distel“, der Leipziger „Pfeffermühle“ und der Dresdner „Herkulessäule“ das vierte Profi-Kabarett der DDR. Erst seit dem Fall der Mauer konnte es frei von staatlicher Kontrolle arbeiten. 1990 übernahm Rumpf das politisch-satirische Theater. Es hatte seine Bühne zunächst am Bahnhof Friedrichstraße und zog 1999 in das Russische Haus in der Friedrichstraße um.

Foto: BirgitH/pixelio.de

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