Kunstkopf: Peter Ruehle

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Kunstkopf: Peter Ruehle  


Kunstkopftip Sie malen detaillierte Stadtansichten, die fast zur horizontalen Linie schrumpfen. Wie geht das ohne Lupe?
Peter Ruehle Mit guten Augen, ruhiger Hand und viel Übung. An dem Gemälde „Berlin Brand“, das meine Vorstellung davon bei Nacht zeigt, habe ich fast vier Wochen gearbeitet. Das Ganze ist eine Mischung aus Fiktion und Realität.
tip Ihre Städtebilder sind ideale Projektionsflächen. Warum ist es Ihnen wichtig, vor Ort zu skizzieren?
Ruehle Die Struktur aller Städte ist ähnlich, aber jede hat ihre Eigenheit. Die Atmosphären muss man erleben. Von Weitem wirken die Bilder alle gleich, aber die Details sind unterschiedlich. Sie machen den Charme aus.
tip Zu den Bildern in Öl auf Holz oder Leinwand gesellen sich Klebeband-collagen. Wie kamen Sie auf diese neuartige Technik?
Ruehle Das war eine langwierige Entwicklung. Ich habe viel ausprobiert und immer wieder perfektioniert. Die Fotos stammen von Magazinseiten. „Mind your own business“ stellt eine Chronologie des Jahres 2008 dar, ein Kaleidoskop der Ereignisse von Januar bis Dezember. Genau wie bei meinen Gemälden kann der Betrachter auf Entdeckungsreise gehen.

Nachgefragt: Andrea Hilgenstock

Peter Ruehle: „Brand“, Galerie Kai Hilgemann,
Zimmerstr. 90-91, Di-Sa 11-18 Uhr, bis 12.9.2009

 

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von  tip-Redaktion
Zuletzt aktualisiert: 23.09.2009

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