Der Berliner Fotograf David Biene ist für seinen Bildband "Hopped Up" von Norwegen bis nach Spanien gereist und hat Hot Rodder vor und nach ihren Rennen interviewt und fotografiert. Dazu gibt's zwei Audio-CDs mit passender Musik.
Dieses Bild hat auf den ersten Blick wenig mit Musik zu tun und steht dennoch so sehr für Rock’n’Roll wie kaum ein anderes: Der Anblick durchdrehender Reifen, von kraftstrotzenden Wagen, die vor einer Startlinie im Zaum gehalten werden. Die Hot-Rod-Kultur, geprägt durch alte, aufgemotzte Maschinen und Anhänger der Rockabilly-Jugendkultur und ihrer Songs, fasziniert auch den Berliner Fotografen David Biene. Für seinen Bildband "Hopped Up" reiste er von Norwegen bis nach Spanien, interviewte und fotografierte Hot Rodder vor und nach ihren Rennen. Bienes Bilder erzählen von einer Bewegung, die ihren Ursprung in den 1940er Jahren hat und heute von Nostalgikern wie Tüftlern gleichermaßen geprägt wird. Und die so viel Stil demonstriert, dass es sie hoffentlich noch lange geben wird.
Text: Sassan Niasseri
David Biene "Hopped Up", mit zwei Audio-CDs:
1. Hot Rod Race "Soundscape", 2. Compilation mit Songs von Tex Morton, Mystery Gang, Omar Romero u.a., Onkel & Onkel Verlag, 240 Seiten, 39 €
Buchpräsentation Ausstellung und Party (Cry Babies vs. Lars Vegas and the Love Gloves, DJ Lobotomy),
Adresse: White Trash Fast Food, Sa 13.6., 18 Uhr
Hot Rod Rennen Race 61 Festival, Luftfahrtmuseum Finowfurt, Fr 26. bis So 28.6., ab 12 Uhr