Steve Morell, ist das nicht der spindeldürre Typ aus dem White Trash?
Der vom Berlin-Insane-Festival? Morell, der nicht nur den Dresscode von Blixa Bargeld anno 1982 haargenau imitiert, sondern auch noch dessen einstige Drogengewohnheiten pflegt – oder zumindest so aussieht, als würde er dies tun? Und ist das nicht auch der Typ, der mit seinem Label Pale Music eine Musik präsentiert, die ebenfalls aus der Mottenkiste der frühen Achtziger entnommen zu sein scheint? Ja, genau der ist es. Was Morell macht, mag durchaus seine Berechtigung haben. Aber nur wenn man nicht, wie die MySpace-Seite suggeriert, in UK aufgewachsen ist, sondern in der Popkultur-Diaspora Fulda.
Foto: Jens Berger (tip)