Die peinlichsten Berliner: Wilhelm von Boddien

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Die peinlichsten Berliner: Wilhelm von Boddien  

Wohl aus Sehnsucht nach den alten Tagen sammelt Berlins größter Befürworter der Schlossfassaden-Rekonstruktion unermüdlich Gelder für den geplanten Wiederaufbau des völlig absurden und für Berlins weltweites Ansehen geradezu schädlichen Anachronismus. Mit mäßigem Erfolg: Versprochen hat er 80 Millionen Euro, neun Millionen trug er immerhin zusammen, hat diese aber schon wieder ausgegeben. In seiner Arroganz ist ihm das alles vermutlich egal, denn im Notfall kann ja immer noch der Steuerzahler seinen feuchten Traum von Preußens vergangenem Glanz finanzieren. So war es, und so soll es bleiben, der Adel lenkt und das Volk zahlt.

 
von  tip-Redaktion
Veröffentlicht: 18.12.2008 , Zuletzt aktualisiert: 19.12.2008

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Der Mann verdient ganz normal sein Geld als angestellter Geschäftsführer mit der Aufgabe Geld zu sammeln, das ist nicht peinlich. Peinlich ist das geringe Interesse der Politik an einer privaten…Lesen »

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