Im Radialsystem kommen sich zur Musik von Brahms’ Deutschem Requiem Chor und Zuhörer nahe
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Großartig
Ein beinahe leerer Raum, eine diffuse Menschenmenge, die sitzt, steht, sich unterhält - und plötzlich beginnen einige Anwesende Brahms "Deutsches Requiem" zu singen. Sofort knistert die Luft im Raum, erste Tränen fließen bei manchen Besuchern. Die Sängerinnen und Sänger des Rundfunkchors haben eine unglaubliche Präsenz, weil sie sich direkt durch das Publikum bewegen, ihr Atem den eigenen Nacken trifft, ein Arm sich um einzelne Zuschauer legt, während die Stimme von Trost erzählt. Diese Unmittelbarkeit ist selten zu erleben im Konzert, ein solches Gruppengefühl wird kaum je erreicht. Der Tod, um den es in einem Requiem nun mal geht, wird so nahe gebracht, dass man fast fassungslos zwischen Schaudern und Trösten hin und her wankt und sich nach Erlösung sehnt, die die kollektive Schlussminute in absoluter Dunkelheit und Stille auch gewährt.
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Juli.
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Ein beinahe leerer Raum, eine diffuse Menschenmenge, die sitzt, steht, sich unterhält - und plötzlich beginnen einige Anwesende Brahms "Deutsches Requiem" zu singen. Sofort knistert die Luft im Raum, erste Tränen fließen bei manchen Besuchern. Die Sängerinnen und Sänger des Rundfunkchors haben eine unglaubliche Präsenz, weil sie sich direkt durch das Publikum bewegen, ihr Atem den eigenen Nacken trifft, ein Arm sich um einzelne Zuschauer legt, während die Stimme von Trost erzählt. Diese Unmittelbarkeit ist selten zu erleben im Konzert, ein solches Gruppengefühl wird kaum je erreicht. Der Tod, um den es in einem Requiem nun mal geht, wird so nahe gebracht, dass man fast fassungslos zwischen Schaudern und Trösten hin und her wankt und sich nach Erlösung sehnt, die die kollektive Schlussminute in absoluter Dunkelheit und Stille auch gewährt.
von tip-Redaktion am 13.02.2012 12:48:26| Kommentar melden