Der Trinkerheilanstalt stellt, wie erwartet, einen tristen Ort da. Der Weg dorthin schien für Erwin Sommer nicht vorgezeichnet.
15 Jahre Ehe, die kinderlos blieb und ein eigenes Geschäft, bedeuteten immerhin eine gewisse Konstanz. Als die Geschäfte aber schlechter liefen, und Sommer begann, seinen Kummer mit Alkohol zu betäuben, setzte eine Abwärtsspirale ein, die mit einem Mordversuch und der Unzurechnungsfähigkeit endete. Sebastian Hartmann inszeniert Hans Falladas erschütternden Roman, der 1950 posthum erschien.