Autor und Regisseur René Pollesch bleibt seinen Motiven treu.
Während er schon in früheren Stücken seine Protagonisten auf die "authentischen Kühe" schimpfen ließ und den Romantizismen à la Liebe und Wahrheit eine schroffe Absage erteilte, knüpft er mit Nancys Konzept der "Simultanität des Singulären" direkt an "Schmeiß dein Ego weg" an. Fabian Hinrichs steht als Protagonist im Zentrum des Geschehens, unterstützt durch einen Chor. Was bleibt, wenn wir feststellen, dass wir unter Individuen nichts teilen können? Die Erkenntnis, dass sich Individuen immerhin noch etwas zu erzählen haben.