Kultur & Freizeit in Berlin

Neue Nationalgalerie vor der Schließung

Bevor die Neue Nationalgalerie für mehrere Jahre schließt, ist das Haus mit fünf Ausstellungen gefüllt und bietet ein interdisziplinäres Programm.

Neue Nationalgalerie vor der Schließung

Wer momentan den imposanten Mies-van-der-Rohe-Bau betritt, der sieht das Museum vor lauter Bäumen nicht. 144 Baumstämme ragen bis an die Decke. „Sticks and Stones“ des Architekten David Chipperfield ist die letzte Sonderausstellung, bevor sein Büro die umfangreiche Sanierung des seit 40 Jahren durchgängig benutzten Gebäudes angeht. Auf einer Lichtung findet vom 30.10. bis 1.11. das interdisziplinäre „Festival of Future Nows“ in Zusammenarbeit mit der UdK statt. Doch damit nicht genug: Neben drei weiteren Ausstellungen werden vor dem Abschied noch ausgewählte Exponate aus der Sammlung Pietzsch gezeigt, deren Bandbreite vom europäischen Surrealismus bis zum Abstrakten Expressionismus in Amerika reicht und der Neuen Nationalgalerie als Schenkung in Aussicht steht. So sind unter den 20 Werken für das 20. Jahrhundert Bilder von Größen wie Pablo Picasso und Max Ernst, die auf ein Wiedersehen nach der Sanierung hoffen lassen.   

Text: ael

Foto:
Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch. © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 / Foto: Jochen Littkemann, Berlin

Neue Nationalgalerie
, bis 31.12.

Kommentiere diesen Beitrag

Kommentiere diesen Beitrag

Kommentare