Komödie

„100 Dinge“ im Kino

Gegen den Konsumwahn!

Warner

Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) sind alte Freunde und haben mit ihrem Start­up eine App entwickelt, die bald sehr erfolgreich werden ­könnte, ein David Zuckerman (!)aus den USA hat Interesse bekundet. Das klingt nach viel Kohle, also wird heftig gefeiert.

Einige Drinks später werfen sich Paul und Toni gegenseitig vor, dem Konsumwahn verfallen zu sein, sie gehen eine Wette ein: 100 Tage lang verzichten sie auf allen Besitz und dürfen jeden Morgen genau ein Ding aus ihrem Eigentum zurück zu sich nehmen. Wer bescheißt oder aufgibt, muss seine 50 Prozent der Firma an die Mitarbeiter überschreiben. Am Morgen ­danach wachen die beiden nackt in ihren leeren Wohnungen auf …

Wie bei seinen Skripts zu „Vincent will Meer“ und „Der geilste Tag“ will der Schauspieler, Autor und Regisseur Florian David Fitz erneut einer Komödie sozialkritische Untertöne verpassen. Hier nun ist es interessant zu beobachten, dass sich der Mainstream und die Message mitunter im Wege stehen. Dafür hat das Ganze Schwung, ist bis in die Nebenrollen gut besetzt – und man darf ausgiebig die schönen Körper der beiden Hauptdarsteller bewundern.

100 Dinge D 2018, R: Florian David Fitz, D: Florian David Fitz, Matthias Schweighöfer, Miriam Stein, Start: 6.12.

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