Essen in Charlottenburg

12 gute Restaurants in Charlottenburg: Von der schönen Bar Brass bis zum coolen 893 Ryotei

Nicht wenige unserer liebsten Restaurants und Cafés befinden sich in Charlottenburg. Von der schönen Bar Brass bis zum coolen Ryotei 893. 12 gute Adressen zum Essen…


Schöne Location und gute, französische Küche in der Bar Brass

Blick in Gastraum Bar Brass mit Fensterfront. Das Restaurant in Charlottenburg ist noch offen.
Schöner Gastraum und gute Küche: die Bar Brass in Charlottenburg. Foto: Jill Bettendorf

Hier im Norden Charlottenburgs werden nicht nur die Bronzen von Georg Baselitz oder Neo Rauch gegossen, sondern etwa auch die Berlinale-Bären. Weil aber die Kunst und die Kultur immer auch gesellschaftliche Ereignisse sind, also in normalen Zeiten, hat die Bildgießerei Noack seit gut einem Jahr dieses eigene, französisch grundierte und sehr, sehr schöne Restaurant. Ihr solltet mal reinschauen und Dorade mit Rote-Beete-Risotto, Thunfisch-Tataki und das hausgebackene Sauerteigbrot probieren. 


Verstecktes Kleinod: Das 893 Ryotei in der Kantstraße

Im 893 Ryotei wird der Restaurantbesuch zum Erlebnis. Foto: © 893 Ryōtei Berlin

Wo wir schon beim soziokulturellen Erlebnis sind, der ein Restaurantbesuch auch immer ist: Auch Duc Ngos 893 Ryotei will unbedingt erlebt werden. Auf dem Teller gibt es ein pan-asiatische Spektakel, das auch aufgrund der vielen Würzsoßen und rohen Produkte so wunderbar funktioniert. Im 893 Ryotei sind Atmosphäre und Essen wirklich ganz besonders.


Im Funky Fisch gibt es leckeres Seafood

Im Funky Fish an der Kantstraße wird leckeres Seafood serviert. Foto: © Clemens Niedenthal

Im Funky Fish gibt es Ceviche, Oktopussalat und Südfranzösisches wie den Mixed-Fish-Teller an einer Sauce Marseille. Super leckeres Seafood und der gemütliche urbane Außenbereich machen das Funky Fisch zu einem unserer Lieblingsorte.


Koshary Lux: vollmundige, ägyptische Küche nahe dem Savignyplatz

Spätestens mit der Eröffnung des Koshary Lux sind wir Fans der ägyptischen Küche geworden. Foto: Koshary Lux

Dass es Michael Landeck mit seiner nordafrikanisch-orientalischen Street-Food-Küche ausgerechnet in die Grolmannstraße verschlagen hat, war vor fünf Jahren noch eine Überraschung. Vom Street Food Thursday in der Kreuzberger Markthalle Neun kennt man sein Koshary Lux. Im Savignykiez hatte er aber rückblickend die in mancher Hinsicht multikulinarischere Nachbarschaft gefunden.

Israelis, Türken, Pfälzer, die ägyptische und nordafrikanische Community sowieso: Seine ägyptische Alltagsküche ist für alle, die sie neu entdecken, intuitiv vollmundig und faszinierend zugleich. Wir würden mit dem namensgebenden Koshary starten, dem ägyptischen Nationalgericht aus Reis, Makkaroni, Linsen, dazu eine würzige Tomatensoße, Kichererbsen und vor allem: crunchy karamellisierte Zwiebeln.


Restaurant Engelbecken: Süddeutsche Küche am romantischen Lietzensee

Mit dem Engelbecken hatte das einmal angefangen, die handwerklich aufrichtige Rückbesinnung auf die Traditionen der (süd-)deutschen Wirtshausküche. Alle, die sich genau danach sehnen, nach den Schnitzeln, dem Tafelspitz und den Mehlspeisen, sei der Weg an den Lietzensee empfohlen.

  • Engelbecken Witzlebenstr. 31, Charlottenburg, tgl. Mo-Fr 17-23 Uhr, Sa 16-23 Uhr, So 12-23 Uhr, www.engelbecken.de

Das Schwein ist jetzt das Christopher’s – und überzeugt!

Tartar auf Brot mit essbares Blüten und Blättern belegt. Das Restaurant Christopher's in Charlottenburg ist noch offen
Von der Weinbar zum Restaurant Schwein und schließlich zum Christopher’s: Die Küche in der Mommsenstraße überzeugt! Foto: Christopher’s

Man ist von Mitte in die Mommsenstraße verzogen, hat sich von der Weinbar zum abendfüllenden Restaurant gemausert und auch den alten Namen Schwein abgelegt. Und Koch Christopher Kümper zaubert Köstliches: etwa den „Fang des Tages“, mit Kartoffel-Kruste und Dill-Velouté. Oder Joghurt-Mousse mit Erdbeeren und Molke-Emulsion als Dessert.


Francucci’s: Tür nach Italien am Kurfürstendamm

Steak auf Holzbrett und gegrillte Aubergine und Zucchini, garniert, Chili und Zitrone auf Tisch mit buntkarierter Tischdecke. Das Restaurant in Charlottenburg ist noch offen.
Italien am Ku’damm: Im Francucci’s gibt es leckere Holzofenpizza, Tiramisu und Spaghetti. Foto: Jens Berger

Noch ein Apostroph, diesmal hängt es an einem Italiener. Das Francucci’s ist tatsächlich eine Tür nach Italien. Hier gibt es Holzofenpizzen und Focaccia, genauso aber Tiramisu oder eine Familienportion Bolognese in der ganz großen Schüssel.

  • Francucci’s Kurfürstendamm 90, Charlottenburg, Mo-Sa 12-23 Uhr, So 16-22 Uhr, www.francucci.com

Koreanische Klassiker to go gibt es bei Son Kitchen

Wir lieben das Bibimpap und die Burger von Son Kitchen! Foto: SonKitchen © clemenslbauerfeind / Son Kitchen

Dieser sympathische Imbiss in der Kantstraße bietet per se Take-Away-Speisen an. Es sein denn, man gruppiert sich um die beiden Stehtische auf dem Gehsteig. Warum es das Son Kitchen in diese Liste geschafft hat? Das Bibimpap und die dank allerlei Fermentiertem nie zu schweren Burger machen einfach selig satt.


Die Brasserie Lamazère beeindruckt mit französischer Lässigkeit und Geschmack

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VEAL HEART – CABBAGE – MUSTARD SEEDS – WINE BERRIES

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Noch eine kulinarische Reise: Diesmal geht es an den Stuttgarter Platz, noch immer ja so etwas wie der proletarische Cousin vom noblen Savignyplatz. Vor allem aber geht es nach Frankreich, nein: Paris, denn Régis Lamazère war einer der ersten, der nicht nur den Geschmack einer Pariser Brasserie nach Berlin geholt hat, sondern auch deren Lässigkeit. Eine Freundin träumte unlängst gar vom Régis‘ Lamàzeres Milchreis. Neben eben diesem gibt es eine kleine, wechselnde Tageskarte und tolle Weine.

  • Brasserie Lamazère Stuttgarter Platz 2, Charlottenburg, Mo-So 18-23 Uhr, www.lamazere.de

Vietnamesische Traditionsküche und hippes Sushi serviert im Dudu 31

Steht dem Vorläufer in Mitte in nichts nach: Das Dudu 31 in der Bleibtreustraße. Foto: Lena Ganssmann

Das panasiatische Dudu in Mitte war einer dieser Läden, die plötzlich zum zum „Place to be“ geworden waren. Ein Gesellschaftslokal unter den Bedingungen eines zunehmend flexitarischen, gesundheitsbewussten Lebensgefühls (was nun aber nicht heißt, dass man auf den Aperitif verzichtet). Der Ableger in der Bleibtreustraße macht genau dort weiter.

  • Dudu 31 Bleibtreustr. 31, Charlottenburg, Mo-Do 12-16 Uhr, 17-22 Uhr, Fr+Sa 12-16 Uhr, 17-23 Uhr, So 12-16 Uhr, 17-22 Uhr, www.dudu-berlin.de

Gutes Sushi und leckere Bowls im The Catch

Das The Catch ist eines der besten Restaurants für Sushi in ganz Berlin. Foto: The Catch

Es hieß ja, dass die globalen Lieferketten als erstes infolge des Corona-Virus zusammengebrochen seien. Nun, die unfassbar weitgereisten, aber eben auch unglaublich guten Fische und Meeresfrüchte schaffen es noch immer noch in die Bleibtreustraße. Schließlich ist das The Catch eines der besten Restaurants für Sushi in Charlottenburg, ach was, ganz Berlin. Aber auch die Bowls, das wunderbare Lachstatar und die kurz, aber exakt gegrillten Fischgerichte sind zu empfehlen.

  • The Catch Bleibtreustr. 41, Charlottenburg, Mo-Do 17-21 Uhr, Fr+Sa 17-22 Uhr, So 17-21 Uhr, www.thecatch.berlin

Paris Bar: Von der Kult-Bar zum französischen Restaurant

Gesamtkunstwerk: Die Paris Bar ist seit den 1980er Jahren eine Berliner Institution: Zum Essen und Champagner Schlürfen und Genießen. Foto: imago images/Zeitz

Seit den 1980er-Jahren ist die Berliner Paris Bar in der Kantstraße eine Kult-Institution. Früher It-Treff im alten West-Berlin, heute charmantes französisches Restaurant mit Flair und guter Küche. An den Wänden hängen haufenweise Kunstwerke und Fotos alter Stammgäste. Die Paris Bar, mit ihrer Küche und Geschichte, ist ein Gesamtkunstwerk.


Noch mehr Gastro-Tipps für die Stadt: Hier bekommt ihr die besten Kuchen und Torten in Berlin. Diese kulinarischen Adressen in Prenzlauer Berg lieben wir. Und wenn es richtig warm ist, zieht es uns in diese schönen Restaurants am Wasser.

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