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Experten im Dialog

Eintägige Fachveranstaltung zur Herzmedizin

Die Fortschritte in der Herzmedizin verlaufen rasant. Da ist es umso wichtiger, dass Spezialisten regelmäßig zusammenkommen, sich auf den neuesten Stand bringen und die Entwicklungen diskutieren. Am 18. Februar 2017 findet dazu im „Maritim proArte Hotel Berlin“ eine Fachveranstaltung rund ums Thema Herzschwäche (Herzinsuffizienz) statt.

Foto: www.fotolia.com © kasto (#83634533)
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Herzinsuffizienz steht im Mittelpunkt des Symposiums

Die Tagung steht unter dem Motto „Update chronische Herzinsuffizienz und mehr“ und soll wichtige Impulse für die Diagnose und Behandlung von Herzkrankheiten vermitteln. Niedergelassene Kardiologen und Krankenhausärzte aus ganz Deutschland können sich auf dem Gebiet der Herzmedizin auf den neuesten Stand bringen. Zu den Themen zählen die medikamentöse Hemmung von Blutgerinnung sowie die medikamentöse und interventionelle Therapie von Herzinsuffizienz. Hinter dem Begriff interventionell stecken Verfahren, die nur minimale Eingriffe am Patienten erfordern. Am Herzen kommt dazu häufig der Katheter zum Einsatz, dessen Technik sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt hat. Auch über Elektrophysiologie wollen sich die Experten austauschen, also über die Untersuchung der elektrischen Ströme am Herzmuskel.

Innovationen wie die Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan

Wissenschaftlicher Leiter des Symposiums ist Prof. Dr. med. Hüseyin Ince von den Berliner Krankenhäusern Vivantes Klinikum Am Urban und Vivantes Klinikum im Friedrichshain. Er ist Direktor der Fachabteilung innere Medizin, Kardiologie und konservative Intensivmedizin. Nach seine Vorstellungen soll das Symposium Innovationen voranbringen und vorstellen. Dazu gehört zum Beispiel die Kombination der Wirkstoffe Sacubitril & Valsartan, die erfolgreich zur medikamentösen Behandlung der chronischen Herzschwäche eingesetzt wird und in diesem Bereich die größte Innovation seit 20 Jahren darstellt.

Herzinsuffizienz: Verminderte Pumpleistung des Herzens

In Deutschland sind knapp zwei Millionen Menschen an chronischer Herzschwäche erkrankt, Männer erkranken dreimal so häufig wie Frauen. Die Pumpleistung des Herzens nimmt bei den Betroffenen ab. Meist ist Herzinsuffizienz die Folge von zu hohem Blutdruck oder einer koronaren Herzkrankheit. Betroffene leiden häufig unter Atemnot und erschöpfen bei körperlicher Belastung schnell. Auch Wassereinlagerungen in Füßen und Unterschenkeln gehören zu den Folgen der Herzinsuffizienz.

Die Symptome tun ältere Menschen häufig als normale Alterserscheinungen ab. Dabei ist die chronische Herzschwäche eine schwerwiegende und gefährliche Krankheit: Fünfzig Prozent der Menschen mit Herzinsuffizienz sterben innerhalb von fünf Jahren nach Diagnose, Studien zufolge fallen zwei- bis dreimal mehr Menschen Herzinsuffizienz zum Opfer als Krebs. Die Zahl der weltweit Betroffenen – derzeit rund 20 Millionen – soll bis 2030 um 25 Prozent ansteigen.

 

Die Veranstaltung „Update chronische Herzinsuffizienz und mehr“ auf einen Blick:

Datum:
18.2.2017
Uhrzeit:
9:00 – 14:30
Ort:
Veranstaltungsort Maritim proArte Hotel Berlin Friedrichstraße 151, 10117 Berlin Saal A und Saal B
Leitung:
Prof. Dr. med. Hüseyin Ince (Vivantes Klinikum im Friedrichshain, Vivantes Klinikum Am Urban)
Gebühr: kostenfrei

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