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Komödie

„Barbershop: The Next Cut“ im Kino

Barbershop: The Next Cut führt in eine Hood

Auf den Straßen eines Problemviertels von Chicago werden Schüler zu Opfern von Auseinandersetzungen zwischen Gangs, aber in Calvins Barbershop ist die Welt noch in Ordnung. Außer Calvin und sein Mitarbeiter Rashad werfen sich gegenseitig vor, der Sohn des anderen würde den eigenen Sohn in Gang-Aktivitäten verstricken. Während Rashad auch noch Probleme mit seiner Ehefrau hat, erwägt Calvin, seinen Laden in einen anderen Bezirk zu verlegen, fernab der Gangs.

Foto: Warner Bros. Entertainment Inc. and Metro-Goldwin-Mayer Pictures Inc.

Diese späte Fortsetzung der „Barbershop“-Filme von 2002 und 2004 hält sich an Bewährtes: der Barbershop als Mikrokosmos der Gesellschaft. Meist bleibt es beim verbalen Schlagabtausch, kleinen Kabbeleien, geprägt von Eitelkeiten. Wird die Aktion, während einer Feuerpause zwischen den Gangs alle Kunden kostenlos zu bedienen, den erhofften Erfolg haben? Wird Calvin seine Umzugspläne realisieren? Im Spagat zwischen komischen Dialogen und einem Appell zu mehr Verantwortungsbewusstsein vonseiten der Community bleibt der Schwerpunkt auf ersterem. Dass er Alltagswirklich­keit von Schwarzen in den USA sichtbar macht, kann man dem Film nicht absprechen.

Text: Frank Arnold

Barbershop: The Next Cut, USA 2016, 111 Min., R: Malcolm D. Lee, D: Ice Cube, Cedric the Entertainer, Common, Regina Hall, Start: 11.8.

Bewertungspunkte3

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