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Schloss Schönhausen

1. April – 3. Juli 2016, tgl. außer Montag, von 10 – 18 Uhr
Eine Ausstellung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck

Schloss Schönhausen

Mit der Ausstellung „Schlösser für den Staatsgast – Schönhausen und Augustusburg“ stehen die Schlösser, als Wohn- und Repräsentationsorte für ausländische Staatsgäste in der DDR und der Bundesrepublik im Mittelpunkt.

Schloss Schönhausen in Berlin-Pankow war von 1966 bis 1989 das wichtigste Gästehaus der DDR-Regierung. Mehr als 120 hochrangige Staatsgäste haben im Schloss Niederschönhausen, so die Bezeichnung während der DDR-Zeit,  übernachtet. Schloss Augustusburg in Brühl bei Bonn war hingegen der Ort an dem der Bundespräsident bis 1996  seine Gäste zu einem festlichen Staatsbankett empfing. Als Gästehäuser der Bonner Republik dienten meist das Hotel Petersberg oder das Wasserschloss Gymnich.

Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotografien, Film- und Tonausschnitten, werden die Abläufe der Staatsbesuche in Ost und West verglichen und ihre politische Zielsetzung beleuchtet. Eine festlich gedeckte Tafel mit Porzellanen, die während der Staatsbankette im Ost-Berliner Staatsratsgebäude (Manufaktur Graf von Henneberg, Ilmenau) und in Augustusburg (Königliche Porzellan Manufaktur, Berlin) verwendet wurden, wird präsentiert. Sowohl die Tafel als auch eine Auswahl von Regierungsgeschenken eröffnen einen ganz besonderen Blick auf die Selbstinszenierung der beiden deutschen Staaten.

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