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Drama

„Väter und Töchter – Ein ganzes Leben“ im Kino

Alle paar Jahre spielt Russell Crowe in Dramen mit rührseliger Schlagseite mit – beispielsweise „A Beautiful Mind“ (Ron Howard, 2001) oder „A Good Year“ (Ridley Scott, 2006) – und gleicht in der Rolle des empfindsamen Mannes fernab von Action und Krawall seine vielen Einsätze im Haudegen-Fach aus.

Foto: Justin Lubin/ Spot On Distribution

In Gabriele Muccinos Drama, den Crowe auch mitproduziert hat, übernimmt er die Rolle von Bestsellerautor Jake Davis, der nach dem Tod seiner Frau von der Sorge für seine kleine Tochter sowie seine eigene, aus der Trauer resultierende, manisch-depressive Psychose überfordert ist und als Vater immer wieder ausfällt. Das bleibt nicht ohne Folge für die kleine Katie, die als Erwachsene mit ihrer Bindungsunfähigkeit und ihrem Misstrauen kämpft und aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird.

Während nun also Crowe in den Rückblenden einem dieser süßlich-niedlichen Girlies aus reiner Nettigkeit das Feld überlässt, bekommt es Amanda Seyfried in der Gegenwart mit Aaron Paul als wild entschlossenem Verehrer Cameron zu tun. Der führt Katie schließlich vom sündigen Weg promisker Sexualität auf den rechten der Monogamie – und alles wird gut. Echt jetzt?

Väter und Töchter – Ein ganzes Leben, USA 2015, 116 Min., R: Gabriele Muccino, D: Russell Crowe, Amanda Seyfried, Aaron Paul

Bewertungspunkte4

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