Dokumentarfilm

Violently Happy

„Schwelle7“ ist ein experimenteller Raum, der Sex, Yoga und Tanz miteinander verbinden soll

Foto: Zorro Filmverleih
Foto: Zorro Filmverleih

Bei Tänzer und Choreograf Felix Ruckert kommen Menschen zusammen, um ihre Fantasien und Wünsche zwischen Schmerz, Gewalt, Sex und Ekstase auszuleben. Regisseurin Paola Calvo begleitet die Protagonisten zurückhaltend, es kommt kein voyeuristisches Gefühl auf: Ganz selbstverständlich bewegen sie sich vor der ­Kamera. Zu Ruckerts Ansatz, die Menschen zu ermutigen, ihren Impulsen zu folgen, steht sein Auftreten im Gegensatz: Er scheint eine Art dominante Vaterfigur sein zu wollen. Durch viele aufdringlich gewollte, intellektuelle ­Gespräche und Meditationen ziehen sich die 96 Minuten der Doku sehr in die Länge. ­Dennoch bekommt man einen intimen Einblick in die Welt des Sadomasochismus, der empfindliche ­Zuschauer auch auf die Probe stellen dürfte.

Violently Happy D 2016, 92 Min., R: Paola Calvo, Start: 26.1.

Bewertungspunkte4

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