Abenteuerfilm

„Aufbruch zum Mond“ im Kino

Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin betreten im Juli 1969 als erste Menschen den Mond und kehren wohlbehalten zur Erde zurück. Für einen Film wie „Aufbruch zum Mond“ kann es nicht darum gehen, auf ein nervenzerfetzendes Finale zuzuarbeiten. Stattdessen muss der Weg das Ziel sein

Universal Pictures

Und diesen Weg spannend zu gestalten, das gelingt Damien Chazelles Film, der auf der gleichnamigen Neil-Armstrong-Biografie von James R. Hansen beruht, mit Bravour. Elliptisch wird die ganze Vorgeschichte der Mondmission erzählt: der Wettlauf ins All mit der Sowjetunion; die Raketentests, die immer wieder Verluste an Menschen und Material mit sich bringen; das Gerangel mit den Politikern ums Geld; das harte Training der Astronauten. Dabei gelingt es dem Film vorzüglich, die extremen physischen und psychischen Belastungen der Beteiligten zu verdeutlichen.

Gesehen wird all dies aus der Perspek­tive von Armstrong (Ryan Gosling, Foto), eines verschlossenen Typen. Aber man weiß, dass alles gutgehen wird: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.“ Der Satz fällt eher beiläufig.

Aufbruch zum Mond USA 2018, 141 Min. R: Damien Chazelle, D: Ryan Gosling, Claire Foy, Kyle Chandler, Jason Clarke, Start: 8.11.

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