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Die Stadt neu entdecken

Raus in die Stadt – 12 schöne Spaziergänge im Sommer durch Berlin

Berlin ist eine wahnsinnig grüne Stadt. Neben vielen schönen Parks findet man hier auch zahlreiche Naturschutzgebiete und Forste, die zu langen Wanderungen einladen. Inspiration für 12 schöne Spaziergänge im Sommer auf dem Berliner Stadtgebiet bietet dieses Heft, das wir gemeinsam mit unserem Partner visitBerlin konzipiert haben. Wir sind gründlich sämtliche Bezirke abgegangen und haben für jeden dieser Bezirke eine eigene Wanderung erstellt, die ihr gerne nachlaufen könnt.

Wir sind sicher, auch für euch sind Orte dabei, die euch bislang fremd waren. Vom Berliner Balkon bis zu Schönebergs Toteislöchern, von den pittoresken Hinterhöfen von Berlins alter Mitte bis zu den gemütlichen Dörfern Lichtenbergs wollen viele neue Ecken entdeckt werden. Wir wünschen euch dabei viel Spaß!

Hier könnt ihr die Beilage downloaden!


Auf Schleichpfaden durch die City

Die Heckmann-Höfe sind im Sommer schön grün. Foto:  Imago / Ritter
Die Heckmann-Höfe sind im Sommer schön grün. Diese grüne Lungen der Stadt kann man nur bei Spaziergängen entdecken. Wir empfehlen euch insgesamt 12 Routen in diesem Artikel. Foto: Imago/Ritter

Die Hackeschen Höfe sind wirklich kein Geheimtipp – und doch bildet das pittoreske Ensemble den idealen Ausgangspunkt für einen Spaziergang, der zu versteckten Ecken und verborgenen Hinterhöfen in Mitte führt. Über Sophien- und Gipsstraße geht es zu den Heckmann-Höfen, ins ehemalige Hugenottenviertel und schließlich auf das Gelände des Charité Campus.  Vom S-Bahnhof Hackescher Markt kommend, laufen wir über die Freifläche, auf der donnerstags und sonnabends ein Wochenmarkt stattfindet. Über den Zugang an der Rosenthaler Straße betreten wir die Hackeschen Höfe und kommen vorbei am Varieté-Theater „Chamäleon“, dem Hackesche Höfe Kino sowie an dem kleinen Laden des Berliner Süßigkeitenherstellers „Aseli“ (Rosenthaler Straße 40/41, Mo-Sa 10-18 Uhr, www.aseli.de), der für seine Schaumzuckermäuse bekannt ist.

In Höhe des Billardsalons verlassen wir die Hackeschen Höfe und befinden uns nunmehr in der Sophienstraße. Nun geht es nach links, vorbei an Gründerzeithäusern bis zur Hausnummer 21, wo hinter einer großen Holztür der Durchgang auf das Areal der Sophie-Gips-Höfe zu finden ist. Der Komplex besteht aus Wohn- und Gewerbegebäuden. Nach Anmeldung ist es etwa möglich, die private Sammlung Hoffmann zu besichtigen, eine Kollektion zeitgenössischer Kunst. Stärken kann man sich hier mit den köstlichen Backwaren der Bäckerei „Sofi“ (Sophienstaße 21, Mi-Fr 7.30-18.30 Uhr, Sa/So 8.30-17.30 Uhr).

Durch einen verspiegelten Durchgang erreicht man schließlich die Gipsstraße, der wir nach links folgen, vorbei am „KWA“, einem Laden, in dem der Berliner Döner neu interpretiert wird (Gipsstraße 2, tägl. 12–23 Uhr). Wiederum links geht es nun entlang der Auguststraße. Vor der Tucholskystraße befindet sich der Zugang zu den Heckmann-Höfen, in denen es neben Bistros auch eine Bonbonmanufaktur gibt.

Wir folgen nun der Tucholskystraße, um anschließend rechts in die Johannistraße einzubiegen. Vorbei am Friedrichstadt-Palast führt der Weg über die Friedrich- in die Claire-Waldoff-Straße und so mitten ins Hugenottenviertel mit seiner schönen Wohnanlage. Zurück auf der Claire-Waldoff-Straße findet sich rechterhand ein Tor, das den Weg freigibt auf den Campus der Humboldt-Universität, die sich das Areal mit der Charité teilt. Sehenswert: das Tieranatomische Theater mit seinem Museum (Philippstraße 13, Mo-Fr 14-18 Uhr). Über die Luisenstraße erreichen wir den Invalidenpark und von dort den Hauptbahnhof. Max Müller


Spaziergänge im Sommer: Auf den Berliner Balkon

Ein gepflasterter Pfad führt auf den Berliner Balkon. Foto: Ole Bader
Ein gepflasterter Pfad führt auf den Berliner Balkon. Foto: Ole Bader

Die ganz im Osten Berlins gelegenen Ortsteile Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und das zu Brandenburg gehörende Waldesruh bilden das größte Ein- und Zweifamilienhausgebiet Deutschlands. Unser Spaziergang führt entlang der landschaftlichen Highlights der Gegend und beginnt am südlichen Eingang der Kleingartenanlage „Kaulsdorfer Busch“ gegenüber der Eichhornstraße.

Beim Spaziergang durch die Kolonie  kann der Besucher anhand diverser Schilder viel über die heimischen Vögel lernen – vom Gimpel bis zum Stieglitz. Links begrüßt einen die Gaststätte mit dem heimeligen Namen „Daheim“ (Mieltschiener Straße 52, Fr+Sa 12-22 Uhr, So 12-20 Uhr, www.daheim-im-kaulsdorfer-busch.de). Wir gehen die Kleingartenanlage bis ganz zum Ende durch. Schon sehen wir rechts einen durch einen versetzten Zaun erkennbaren Durchgang. Hier nun beginnt ein idyllischer unbefestigter Weg zum Butzer See, einem der drei Kaulsdorfer Seen. 

Am Rettungsring halten wir uns rechts an einem Waldstück entlang. Vor uns öffnen sich große Kräuterwiesen, hier im Natur- und Wasserschutz­gebiet kann sich die Natur frei entwickeln. Nach einigen 100 Metern sollte man an einer Kreuzung so weitergehen, dass sich der Wald linker Hand befindet. Weiter hinten stößt man auf das Ufer des Habermannsees mit seiner kleinen Insel und umrundet ihn, bis man auf der östlichen Seite des Sees auf den geteerten Kressenweg trifft.

Diesen gehen wir entlang Richtung Norden, bis rechts der Hornungweg durch eine Siedlung bis zur Elsenstraße führt. Auf der anderen Straßenseite führt ein schmaler Pfad durch eine Wiese bis zu jenem gepflasterten Weg, der zum „Berliner Balkon“ führt. Ein Holzkunstwerk oben auf 57 Metern Höhe erinnert an eine Bockwindmühle, die hier bis 1936 gestanden hat. Hier sollte man die Aussicht genießen, die bei gutem Wetter bis zu den Müggelbergen reicht. An dieser Stelle lässt sich gut der Höhenunterschied der sogenannten Barnimhochfläche zum Berliner Urstromtal nachvollziehen.

Der Weg führt rechts hinunter. Wir gehen nicht hinab bis zur Elsenstraße, sondern halten uns auf halber Höhe auf dem gepflasterten Weg, der schließlich auf das Gelände des Gutshauses Mahlsdorf mit seinem Gründerzeitmuseum (Hultschiner Damm 333, Mi+So 10-18 Uhr, www.gruenderzeitmuseum-mahlsdorf.de) und dem Park führt. Unser Spaziergang endet an der Haltestelle der Tram 62, die zum S-Bahn­hof Mahlsdorf fährt. Martin Schwarz


Die Suche nach Spandaus Garten Eden

Beim Spaziergang hat man einen wunderbaren Blick auf den Wannsee. Foto: Imago / Engels
Beim Spaziergang hat man einen wunderbaren Blick auf den Wannsee. Foto: Imago/Engels

Wir starten im Nichts – und enden im Paradies. Von dem ist allerdings zunächst nichts zu erahnen. Ausgangspunkt der Wanderung ist die Haltestelle Ritterfelddamm/Potsdamer Chaussee, die vom Spandauer Rathaus aus mit dem Bus 638 erreicht werden kann. Auf dem vielbefahrenen Ritterfelddamm geht es zunächst in Richtung Süden. In Höhe der Uferpromenade führt ein Weg zur „Pferdekoppel“, einer beliebten Badestelle. Uns zieht es allerdings in die entgegen­gesetzte Richtung, der Leonardo-da-Vinci-Straße folgend passiert man die Mary-Poppins-Grundschule und das Hans-Carossa-Gymnasium und erreicht schließlich den ehemaligen Flughafen Gatow. Auf dem Areal ist heute das Militärhistorische Museum der Bundeswehr zuhause (Am Flugplatz Gatow 33, Di–So 10-18 Uhr, www.mhm-gatow.de). Links am Eingangsportal führt ein Trampelpfad vorbei an der Siedlung Habichtswald. Die Gatower Heide ist für Berlin untypisch – menschenleer, aber dafür vegetiert die Natur hier üppig. Auf einem ausgewiesenen Wanderpfad geht es durch das Waldgebiet und vorbei an den kleinen Hellebergen. 

Richtig gelaufen ist, wer in Höhe der Försterei Gatow den Forst wieder verlässt. Südlich der Siedlung Hohengatow lässt sich über den Breitehornweg das Havelufer erreichen. In den gepflegten Kleingartenkolonien mit dem unverbauten Blick auf die Havel entspannen sich im Sommer gestresste Großstädter.

Der frisch sanierte Uferweg führt vorbei am Deutsch-Britischen Yachtclub, hin zum paradiesischen Gutspark Neukladow. Dieser wurde vom preußischen Baumeister Friedrich Gilly rund um das gleichnamige Herrenhaus angelegt, in dem sich heute ein Ausflugslokal befindet. Da das Anwesen leicht erhöht liegt, hat man von diesem einen schönen Blick über Havel und Wannsee.

Der Park geht nahtlos über in die Imchenallee mit ihren prachtvollen Villen, die von alten, üppig grünen Bäumen gesäumt ist. Die Imchenallee mündet schließlich in den Kladower Promenadenhafen. Dort endet der Spaziergang durch den wunderschönen Süden von Spandau. Die regelmäßig verkehrenden Fähren der Berliner Verkehrsbetriebe (Fahrradmitnahme gestattet!) bringen Ausflügler über den Wannsee wahlweise zu Berlins größtem Strandbad oder dem Bahnhof. Die Wartezeit bis zur Abfahrt können sich hungrige Wanderer beispielsweise in „Maisel’s Biergarten“ verkürzen. Max Müller


Toteislöcher und Industriegelände

Im Natur-Park Schöneberger Südgelände findet man viele Industrieruinen. Foto: Imago / Schöning
Im Natur-Park Schöneberger Südgelände findet man viele Industrieruinen. Foto: Imago/Schöning

Toteislöchern, einem Industriegelände, das sich die Natur zurückerobert hat und einem Trümmerberg begegnen wir auf unserer Route durch Schöneberg, die an der Kaiserin-Augusta-Straße beginnt. Der folgen wir bis zum nördlichen Ende des Alboinplatzes. Auf Höhe der dort verlaufenden Alboinstraße lohnt sich ein Blick nach links durch den Rosenhain. Die vom Gartenarchitekten Erwin Barth angelegte Begrünung des Platzes begann bereits 1912 und wird von einem am südlichen Ende thronenden Stier aus Kalkstein flankiert.

Im südlichen Bereich des Platzes liegt die Blanke Helle. Sie ist ein Tot­eisloch und einer von drei Pfuhlen in dieser Gegend, die in der letzten Eiszeit entstanden sind. Hier verläuft auch eine eiszeitliche Seerinne, die vermutlich auch der Namensgeber für die ironisch gemeinte „Tempelhofer Schweiz“ ist. Der Weg geht weiter in die nach Westen führende Eythstraße. Gleich rechts fällt der schlichte Kirchturm der evangelischen Kirchengemeinde auf. Links ist der Eingang zum Friedhof Eythstraße. Auf einem kleinen Rundweg gelangt man schnell zum zweiten Toteisloch, dem Krummen Pfuhl.

Nach einigen 100 Metern auf der Eythstraße befindet sich auf der linken Seite der Eingang zur Lindenhof-Siedlung. Der Schöneberger Stadtrat Martin Wagner ließ sie in den 1920er-Jahren als Gartenstadt anlegen. Auch hier lohnt ein Abstecher: vorbei an pittoresken Häusern mit schmucken Vorgärten zum dritten Toteisloch der Seeeisrinne, dem Lindenhofteich. Eine Brücke führt über das Gewässer. 

Hier endet die Eythstraße – schon von Weitem erblickt man den Wasserturm des Natur-Parks Schöneberger Südgelände. Den betritt man über die S-Bahnstation Priesterweg. Hier lohnt sich das Verweilen, führt doch der Weg an einer alten Dampflokomotive, dem ausgedienten Wasserturm und stillgelegten Gleisen vorbei. Die Natur hat sich das Gelände zurückgeholt. Seit 1999 ist es einer der Gärten der Grün Berlin.

Am Ausgang folgen wir dem Priesterweg, der sich halbrund um einen Trümmerberg, den Insulaner, windet. Am Spielplatz beginnt der leichte Aufstieg zur denkmalgeschützten Wilhelm Foerster Sternwarte. In 78 Metern Höhe hat man einen wunderbaren Ausblick auf Steglitz und die weit entfernte Berliner Stadtmitte mit dem Fernsehturm. 1962 wurde der Neubau eingeweiht. Das dazugehörige Planetarium befindet sich am Fuße des Insulaners am Munsterdamm. Dirk Teuber


Spaziergänge im Sommer: Alte Schlösser, neue Kieze

Im Charlottenburger Schlossgarten kann man gut flanieren. Foto: Imago / Schöning
Im Charlottenburger Schlossgarten kann man gut flanieren. Foto: Imago/Schöning

Kudamm, Tauentzien, Kantstraße – will man shoppen oder flanieren, Freunde treffen oder einfach nur guten Kaffee oben im Rondell des Kranzler Ecks genießen, steuert man die City West an. Doch Charlottenburg hat weitaus mehr zu bieten. Das wird bei unserem Spaziergang entlang der Spree deutlich, im Norden des ebenso vielseitigen wie geschichtsträchtigen Bezirks. 

Start ist am S-Bahnhof Tiergarten an der Wegelystraße. Es geht zunächst vorbei an der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM), in der noch heute in Handarbeit hochwertiges Porzellan entsteht. Neu ist nicht nur so manches Design, sondern auch das Fabrikgebäude mit integriertem Hotel und eigenem Restaurant: Im Dong A (Englische Straße 6, Mo-Fr 6.30-23 Uhr, Sa+So 7–11, 17–23 Uhr) allerdings isst man nicht wie die preußischen Monarchen, stattdessen wird feinste asiatische Küche serviert. Über die Englische Straße geht es ans Salzufer und via Marchbrücke ans Einsteinufer. 

Wir folgen dem Landwehrkanal, der bald in die Spree mündet. An der Caprivibrücke wechseln wir das Ufer. Vorbei an der wunderbaren Bar Brass mit bester französischer Küche geht es in den Österreichpark, in dem im Sommer Open-Air-Theater gespielt wird – künftig vielleicht sogar in einem hölzernen Globe-Theater nach Shakespearschem Vorbild. Über die Schloßbrücke geht es wieder auf die andere Spreeseite. 

Wir stehen nun vor dem Charlottenburger Schloss, das Friedrich I. für seine Gemahlin Sophie Charlotte von Hannover errichten ließ. Vier Architekten brauchten fast 100 Jahre, um den Bau zu realisieren. Wir gehen vorbei am 1791 fertiggestellten Schloss und flanieren in Richtung Norden durch den pittoresken Schlossgarten.

Über eine Fußgängerbrücke erreichen wir den Tegeler Weg und von dort den Bahnhof Jungfernheide. Mit der U7 kürzen wir nun ab, und gelangen so nach vier Stationen zum Rohrdamm. Wir sind nun mitten in der Siemensstadt, die sich in den nächsten Jahren zur „Siemensstadt 2.0“ weiterentwickeln soll mit neuen Wohn-, Produktions-, Büro- und Forschungsflächen. Doch auch schon heute lohnt sich ein Ausflug – etwa ins Restaurant Stammhaus mit seiner Kegelbahn, in den sanierten Wilhelm-von-Siemens-Park, und natürlich sollte auch ein Rundgang durch die von Hans Scharoun geschaffene Großsiedlung Siemensstadt, die heute UNESCO-Weltkulturerbe ist, nicht fehlen. Max Müller


Bunt, quirlig, so richtig Berlin

Am Landwehrkanal chillt im Sommer der halbe Bezirk. Foto: visitBerlin / Schwelle
Am Landwehrkanal chillt im Sommer der halbe Bezirk. Foto: visitBerlin / Schwelle

Der Spaziergang beginnt am Südstern, in der Körte­straße. Kleine Cafés und charmante Geschäfte bestimmen die Atmosphäre. Hinter dem Bolzplatz führt ein kleiner Weg zum Fichtebunker, einem monumentalen Bau, der einst die Kreuzberger in Bombennächten des Zweiten Weltkriegs schützte. Über die Fichtestraße, in der viele Künstler leben und wo mit dem Tulus Lotrek und dem Herz & Niere zwei Berliner Restaurants der Spitzenklasse beheimatet sind, geht es weiter über die Grimm- zur Dieffenbachstraße und mittenrein in den
Graefekiez.

Kleine Boutiquen, Second-Hand-Läden und gastronomische Entdeckungen wechseln sich ab. Ein wunderbarer Kiez, der mal als die „Toskana von Kreuzberg“ bezeichnet wurde. Hier bekommt man schicke Kindermode, veganes Eis und seltene Musikinstrumente genauso wie  japanische Ramensuppe, Süßigkeiten aus Italien und russische Teigtaschen.Am Kottbusser Damm endet Kreuzberg 61, der eher beschauliche und bürgerliche Teil des Bezirks. Hier beginnt Kreuzberg 36. Hip, urban, politisch radikal – so erzählt sich der Mythos. Am Paul-Lincke-Ufer stehen allerdings mondäne Altbauten und wachen über die Schwäne auf dem Landwehr­kanal. Die Uferwege sind grün und ruhig, dienstags und freitags kann man am Maybachufer über den Wochenmarkt schlendern, samstags ist Stoffmarkt. 

Bis zur Glogauer Straße geht es am Ufer entlang, dann kommt die Linkskurve in Richtung Görlitzer Park. Den „Görli“ einmal queren und schon geht es auf der Falckensteinstraße weiter. Abends sollte man in der Retrokneipe Konrad Tönz einkehren, ansonsten geht es durch den Wrangelkiez kerzengerade zur Oberbaumbrücke.
Weiter geht es über die Bahngleise und dann rechts ab in die Revaler Straße. 

An den Wochenenden locken hier aufregende Clubs, Bars und Kneipen.  Die bezirkliche Initiative fair.kiez versucht seit einiger Zeit, die wilde Partycrowd mit den lärmgeplagten Anwohnern zu versöhnen.  Mit Erfolg. Tagsüber kann man sich das mit Street-Art verzierte Gelände während des Dornröschenschlafs anschauen und sonntags auf dem Flohmarkt stöbern. Ebenso wie am Boxhagener Platz, zu dem man über die Simon-Dach- und Krossener Straße gelangt, vorbei an ungezählten Pizzerien, Burgerbratereien und Sushi-Läden. Am „Boxi“ schlägt das Herz von Friedrichshain. Kreuzberg und Friedrichshain sind laut, voll und intensiv, aber wer Berlin wirklich erleben will, kommt an dem Doppelbezirk nicht vorbei. Jacek Slaski


Auf Tuchfühlung mit Mufflons 

Wer entlang der Stammbahn läuft, kann im Wald wilden Mufflons begegnen. Foto: Imago / Popow
Wer entlang der Stammbahn läuft, kann im Wald wilden Mufflons begegnen. Foto: Imago/Popow

Ratten in den Gassen, Tauben auf den Dächern und Füchse, die selbst auf dem Alexanderplatz umherstreifen: Wildtiere gehören zu Berlin. Im Großstadtdschungel begegnen wir zumeist den üblichen Verdächtigen. Bei einem Ausflug in den Düppeler Forst dagegen können Wanderer Zeitgenossen kennenlernen, bei denen es sich nicht um Urberliner, sondern um Einwanderer handelt: Mufflons.

Der Weg zu ihnen führt über die sogenannte Stammbahn. Und damit durch die deutsche Industriegeschichte. In Deutschland verkehrten die ersten Lokomotiven 1835 zwischen Nürnberg und Fürth. Drei Jahre später zog Preußen mit der Strecke Berlin-Potsdam nach. Heute fährt auf der Stammbahn kein Zug mehr, auch wenn eine Initiative sich für die Wiederaufnahme des Betriebs einsetzt. Die Schienen sind zumindest noch in Teilen erhalten und führen uns vom S-Bahnhof Zehlendorf vorbei an mondänen Villen und kauzigen Schrebergärten sowie dem Museumsdorf Düppel, wo das mittelalterliche Leben Berlins abgebildet wird, schließlich in den Düppeler Forst.

Wir bewegen uns entlang des Grenzverlaufs zwischen Berlin und Brandenburg in den Wäldern von Berlin. Die Grenze war auch schuld am endgültigen Niedergang der Stammbahn – die zuletzt noch genutzte Strecke zwischen Kleinmachnow und Zehlendorf wurde aufgrund mangelnder Nachfrage infolge des Mauerbaus in den 1960er-Jahren eingestellt. Der Düppeler Forst hingegen wurde während der Teilung Deutschlands von US-amerikanischen Soldaten genutzt, die auf einer Lichtung regelmäßig Barbecues veranstalteten. Eine mit Graffiti verzierte Mauer erin-nert noch heute an die Besatzer. 

Ebendort stehen die Chancen hoch, Mufflons zu begegnen: Wildschafe, die eigentlich auf Korsika sowie in den Gebirgsketten von Sardinien und Zypern heimisch sind. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Tiere in den Berliner Forsten ausgesetzt, vor allem zu Jagdzwecken. In den 1950er-Jahren wilderte man weitere Tiere aus. Heute haben sich die Mufflons mit dem fremden Habitat arrangiert. Scheu sind sie dennoch geblieben.

Wer sie sehen möchte, braucht Geduld. Kinder schließen sich am besten einer Wanderung der Waldschule Zehlendorf an, die unweit des Wannsees steht. Dort endet zugleich auch der Spaziergang entlang der verwilderten Stammbahn-Strecke. Max Müller


Leuchtfeuer im Wald

Der Flughafensee gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten im Norden Berlins. Foto: Imago / Ritter
Der Flughafensee gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten im Norden Berlins. Foto: Imago/Ritter

Der Flughafen Tegel ist Geschichte. Und doch fängt die Geschichte von Tegel jetzt erst an. Denn der gesamte Bereich unterliegt einem Transformationsprozess: vom Airport zum neuen Stadtquartier mit Wohnungen, Industrie, Gewerbe, Bildungseinrichtungen – die Beuth-Hochschule zieht ins legendäre Sechseck – sowie einem neuen innerstädtischen Park, der immerhin 30 Hektar groß sein wird. 

Noch allerdings ist davon wenig zu sehen. Dafür sind andere Dinge zu entdecken, wenn man sich die Zeit nimmt, den nunmehr ehemaligen Flughafen Tegel zu umrunden: ein Grab zwischen Fichten, die alte Landebahn und natürlich die Leuchtfeuer im Wald, die den Piloten mehr als 70 Jahre den richtigen Weg anzeigten. 

Vom U-Bahnhof Otisstraße startet unser Rundgang um den Flughafen „Otto Lilienthal“, der über weite Stücke durch den Forst Jungfernheide führt. Über die Otisstraße kommt man zu den östlichen Ausfläufern der Jungfernheide – wohlgemerkt des Forstes, der gleichnamige Park liegt weiter südlich. Entlang des Schwarzer-Graben-Kanals geht es zum Flughafensee, einem beliebten Badegewässer, rechterhand liegt die große Tegeler Justizvollzugsanstalt. 

Am schönen Sandstrand vorbei geht es tiefer in den Wald. Am Flughafensee gibt es ein Vogelschutzgebiet. In dessen Nähe liegt versteckt südlich des Maienwerderweges, umgeben von bemoosten Steinen und einer Eisenkette, ein Gedenkstein aus Granit. Dort steht: „Hier sind sieben französische Militärflieger in Erfüllung ihrer Aufgabe am 17. Februar 1953 gefallen.“

Irgendwann taucht ein Zaun auf, der den früheren Flughafen vom Forst abgrenzt und dem wir folgen. Über die Bernauer Straße erreicht man die Kleingartenanlagen mit ihren gepflegten Parzellen, die man durchlaufen kann. Alternativ bietet es sich an, am Spandauer Schifffahrtskanal entlang zu flanieren. Am alten Terminalgebäude endet der Ausflug. Mit dem Bus kommt man zurück zum „Kutschi“. Auf dem Weg dorthin passiert man die östlichen Ausläufer des Flughafens, auf denen bald bis zu 5.000 Wohnungen entstehen sollen. Ein neues Stadtquartier. Es bleibt spannend. Max Müller


Spaziergänge im Sommer durch die Dörfer in der Stadt

Böhmisch-Rixdorf entstand im 18. Jahrhundert, als böhmische Glaubensflüchtlinge in Preußen Zuflucht suchten. Dorthin gelangt man durch die Passage an der Neuköllner Oper. Foto: Visumate
Böhmisch-Rixdorf entstand im 18. Jahrhundert, als böhmische Glaubensflüchtlinge in Preußen Zuflucht suchten. Dorthin gelangt man durch die Passage an der Neuköllner Oper. Foto: Visumate

Ruhig und beschaulich ist es in Buckow. In diesem südlichen Ortsteil Neuköllns fühlt man sich gar nicht wie in einem Bezirk mit 330.000 Einwohnern. Unser Spaziergang beginnt an der Kirche am kleinen Dorfteich. Sie ist aus märkischem Feldstein erbaut, die Mauern stehen seit annähernd 800 Jahren. Folgt man der Straße Alt-Buckow, sieht man viele Einfamilienhäuser, teils historisch, teils recht neu. Aber weit entfernt ist die Großstadt nicht: Würden wir Richtung Osten weiterlaufen, kämen wir zur bekannten Hochhaussiedlung Gropiusstadt. Christiane F. hat dort einst gelebt und mit „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ Literaturgeschichte geschrieben.

Doch wir biegen nach links, folgen der Buckower Chaussee in nördlicher Richtung. An der vielbefahrenen Straße liegt einer der Eingänge zum Britzer Garten (tgl. von 7 Uhr bis Sonnenuntergang, www.britzergarten.de).
Im Frühling lädt die bunte Tulpenschau, im Herbst das prächtige Dahlienfeuer. 

Immer weiter dem Buckower Damm folgend, gelangen wir zum Schloss und Gutshof Britz (Alt-Britz 73, schlossbritz.de). Ins Schloss locken hochkarätige Konzerte, die Gründerzeitkultur und wechselnde Ausstellungen von nationalen und internationalen Künstlern. Nach einem Rundgang im Schlosspark kann man im Museum Neukölln, das sich auf dem Gutsgelände befindet, in die Historie des Bezirks eintauchen.

Doch wir vermissen den urbanen Trubel. An der Station Parchimer Allee entschließen wir uns zu einer Fahrt in die Innenstadt. Die U7 bringt uns zum Rathaus Neukölln. Wir steigen aus und gelangen auf die Karl-Marx-Straße. Nach Süden geht es vorbei an kleinen Läden und Filialen großer Ketten, an Gründerzeit-Fassaden und Neubauten. 

Im Innenhof der Neuköllner Oper finden wir eine kleine Unterführung. Wir gehen neugierig hindurch und gelangen in die Richardstraße. Immer kleiner werden die Häuser, manche haben bloß ein bis zwei Etagen. Nach links geht der Jan-Hus-Weg ab, benannt nach dem Reformator. Denn wir befinden uns jetzt mitten in Böhmisch-Rixdorf, das im 18. Jahrhundert entstand, als protestantische Exulanten in Preußen Zuflucht suchten. Wir laufen vorbei am Comenius-Garten (Richardstraße 35), einer Gartenanlage, die Schüler gern für Naturentdeckungen besuchen, und gelangen zum Richardplatz, wo alte Gebäude Geschichten erzählen. Die Schmiede etwa (Richardplatz 28) hält noch heute die Kunst der Messerherstellung hoch. Und das Fuhrunternehmen Schöne (Richardplatz 18) ist auf Pferdekutschen spezialisiert. Hier wirkt die Zeit wie stehengeblieben. Christopher Wasmuth


Pankows ökologische Lunge

Die Karower Teiche sind ein kleines Naturparadies. Einer unserer schönen Spaziergänge im Sommer führt mitten hindurch. Foto: Imago/Ritter
Die Karower Teiche sind ein kleines Naturparadies. Einer unserer schönen Spaziergänge im Sommer führt mitten hindurch. Foto: Imago/Ritter

Die Panke gehört zu den kleineren Flüssen der Hauptstadt – und doch ist ihre Strahlkraft riesig. Die Quelle liegt im Barnim, in der Nähe von Bernau. Von dort aus schlängelt sich der Fluss in Richtung Süden, fließt durch diverse Pankower Ortsteile, durch Gesundbrunnen und Wedding und mündet schließlich am Schiffbauerdamm in die Spree. 

Die Panke kennt man eigentlich ganz gut. Zumindest im Innenstadtbereich. Rund um den Invalidenpark und die Ministerien. Oder auch im Wedding, wo sich der ehemalige Arbeiterbezirk entlang des Ufers ausnahmsweise von seiner romantischen Seite zeigt. Und auch wer ab und an in Pankow unterwegs ist, ist dem Fluss sicher schon begegnet – im Bürgerpark oder dem Schlosspark mit seinem mehr als sehenswerten Schloss Schönhausen.

Eher unbekannt ist der Flussverlauf am nördlichen Stadtrand von Berlin. Dorthin zieht uns dieser Spaziergang, der an den Karower Teichen startet. Das Naturschutzgebiet erreicht man vom Karower S-Bahnhof aus nach wenigen Gehminuten, verlässt man die Station in Richtung Pankgrafenstraße. Die Karower Teiche sind ein wichtiger Lebensraum für Amphibien, Libellen sowie Wasservögel. Am östlichen Rand des Naturschutzgebiets schlängelt sich die Panke entlang, der wir in nördlicher Richtung folgen. 

In Höhe der A10 macht die Panke einen Knick. Wir laufen weiter geradeaus, nunmehr parallel zum Flussverlauf. Linkerhand gibt es eine kleine Aussichtsplattform, von der aus man die „Moorlinse Buch“ sehen kann, einen wichtigen Rastplatz für Zugvögel. Später passieren wir die Moorwiese, ein Mix aus Abenteuerspielplatz und archäologischer Stätte, an der Kinder das Leben in der Steinzeit kennenlernen können. 

Der Weg führt vorbei am schmucklosen Bucher S-Bahnhof. Gleich dahinter ist es wieder herrlich grün. Ein Schloss sucht man im Bucher Schlosspark vergebens. Stattdessen findet man ein mehr als 25 Hektar großes Naturparadies vor, das zum Bummeln und Entspannen einlädt. Hier begegnen wir auch wieder der Panke. 

Der einzige Überrest, der darauf hindeutet, dass es in Buch einst herrschaftlich zuging, ist die barocke Kirche, die Architekt Friedrich Wilhelm Dieterichs im 18. Jahrhundert gestaltete. Eine Einkehr bietet sich am ehesten im Stadtgut Buch an. Dort gibt es nicht nur ein Hotel, sondern mit dem Restaurant „Zum Speicher“ auch eine anspruchsvolle Gastronomie, dank der man wieder zu Kräften kommt. Max Müller


Ziemlich gemütlich

Spaziergänge im Sommer: Mit etwas Glück sieht man entlang des Hechtgrabens weidende Hochlandrinder, die dort als Landschaftspfleger eingesetzt werden. Foto: Naturschutz Berlin-Malchow
Mit etwas Glück sieht man entlang des Hechtgrabens weidende Hochlandrinder, die dort als Landschaftspfleger eingesetzt werden. Foto: Naturschutz Berlin-Malchow

Von der City Ost direkt in die Natur. Wahlweise mit der Tram oder der S-Bahn  geht es in Windeseile nach Lichtenberg, genauer gesagt in dessen pittoreske Dörfer: Malchow, Wartenberg und Falkenberg. Auf einer Tour von Anger zu Anger zeigt der Bezirk sich nicht nur von seiner grünsten Seite, sondern auch von seiner gemütlichsten. 

Los geht’s in Malchow, einem verträumten Fleck, der das Zuhause von 700 Menschen ist – und wo an vielen Stellen die Zeit stillzustehen scheint. Wir nehmen uns die Zeit und umrunden den Malchower See, der ein Erbe der letzten Eiszeit ist. Im Herzen von Malchow, gleich neben der Alten Dorfschule und den Ruinen der mittelalterlichen Feldsteinkirche befindet sich der Naturhof Malchow. Ein Freilandlabor für Kinder und Erwachse, das vor allem für seine Storchennester bekannt ist. 

Zurück am See begeben wir uns auf den Wartenberger Weg, der bis zu einem Eichenportal führt: Am Japanischen Tor öffnet sich der Blick zum Kirschgarten und auf die Wartenberger Feldmark.  Wer bei Sonnenaufgang das Eichentor durchschreitet, dessen Wünsche gehen in Erfüllung, heißt es in einer alten japanischen Sage. Die Bepflanzung des Hains zeigt im Grundriss Sonnenstrahlen. Beeindruckende Sichtachsen liefert das Frühjahr, wenn die Zierkirschen in prächtiger Blüte stehen. Diese Gehölze sind ein Geschenk aus Japan. Sie symbolisieren Frieden und erinnern an die deutsche Wiedervereinigung.

Selbst für Berliner ist es überraschend, dass die Naturidylle entlang des Hechtgrabens bis zum Wartenberger Dorfkern noch zum Stadtgebiet gehört. Mit etwas Glück sind die ganzjährig unter freiem Himmel weidenden Schottischen Hochlandrinder zu beobachten, die hier unermüdlich und sehr naturnah Landschaftspflege betreiben. Nach einem Besuch des Wartenberger Gutsparks und einer Einkehr im süßen Café Lehmsofa geht es nach Norden bis zu einer – aus der Luft sichtbaren – kreisrunde Anlage. Bei dieser handelt es sich um Europas größtes Tierheim!

Der Spaziergang endet in den nördlich des Tierheims gelegenen Falkenberger Rieselfeldern. Einst wurde hierher das Abwasser der Stadt geleitet. Heute ist das Gelände ein Naturparadies mit einer artenreichen Fauna: So leben dort neben vielen Amphibienarten auch zahlreiche Vögel – von der Feldlerche bis zum Kiebitz – und sogar Mäusebussarde fühlen sich auf dem Gelände sichtlich wohl. Max Müller


Viel Wald, noch mehr Wasser 

Köpenick zählt zu den wasserreichsten Bezirken Berlins. Foto: visit Berlin / Schwelle
Köpenick zählt zu den wasserreichsten Bezirken Berlins. Foto: visit Berlin/Schwelle

Die Tour startet am S-Bahnhof Friedrichshagen. Über den Fürstenwalder Damm geht es zuerst nach Rahnsdorf. Der dortige gut erhaltene Dorfanger mit der Kirche vermittelt sehr gut, dass Groß-Berlin vor 100 Jahren auch aus einer Reihe von Dörfern entstand. 

Weiter geht es, vorbei an Neu-Venedig. Verzweigte kleine Kanäle der Müggelspree und idyllische Grundstücke am Wasser ziehen die Besucher in ihren Bann. Sehenswert sind in Rahnsdorf die Friedhofskapelle am Fürstenwalder Damm und in Hessenwinkel die Waldkapelle. Über die Triglaw- und die Russenbrücke gelangt man schließlich an das südliche Ufer der Müggelspree und fährt dort auf dem Spreeradweg in Richtung Müggelheim. 

Am Neuhelgoländer Weg muss man sich entscheiden. Wer mag, kann einen Abstecher nach rechts zur Gaststätte Neu Helgoland machen, einem beliebten Ausflugslokal, und dann geradeaus weiter am Ufer des Müggelsees entlang radeln. 

Wenn man gut im Training ist, kann man aber auch nach links abbiegen, am alten Dorfkern von Müggelheim vorbei weiter über den Ludwigshöhenweg, den Pfalz-Zweibrücker-Weg und der Straße am Müggelberg schließlich auf die Asphaltstraße auf die Müggelberge hinauf fahren. Oben erwarten einen ein herrlicher Blick über den Müggelsee, eine rasante Abfahrt auf der Down-Hill-Strecke, das Highlight für alle Mountainbiker, und natürlich der Müggelturm mit seiner Baude. Über die Straße geht es von dort hinab zur Gaststätte Rübezahl am Müggelsee. 

Am Ufer verläuft der Radweg, der bis zum Spreetunnel führt, der einen wieder zurück nach Friedrichshagen bringt. Hier lockt die Bölschestraße mit ihren Maulbeerbäumen, Geschäften, Boutiquen, Restaurants und Galerien – und am Ende der S-Bahnhof Friedrichshagen für die Heimfahrt. Peer Hauschild


Die Beilage entstand gemeinsam mit unserem Partner visitBerlin!


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