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Schöne Spaziergänge durch Charlottenburg: Gemütlichkeit und Prunk

Schöne Spaziergänge durch Charlottenburg führen durch prunkvolle Schlossgärten, belebte Einkaufsstraßen, gemütliche Kieze und liebevoll gepflegte Parks. Hier lassen sich die Spuren Preußens erkunden und spannende Einblicke in die Berliner Geschichte zwischen Gründerzeit, Hochphase des Bürgertums, Schrecken des NS-Regimes, Nachkriegszeit und das alte West-Berlin sammeln. Neben den historischen Seiten Charlottenburgs gibt es aber auch kulinarische Highlights am Wegesrand. Ein Spaziergang durch Charlottenburg lohnt sich also immer. Hier sind unsere Lieblingsrouten zwischen Gemütlichkeit und Prunk.


Schöne Spaziergänge durch Charlottenburg entlang der Wilmersdorfer Straße

Der nördliche Straßenabschnitt der Wilmersdorfer entführt Passanten mit seinen historischen Häusern in die Vergangenheit. Foto: Imago/F. Anthea Schaap

Die Wilmersdorfer Straße war nicht nur die erste Fußgängerzone Berlins, sondern gehört bis heute zu den beliebtesten Einkaufsstraßen in Charlottenburg. Die Wilmersdorfer hat aber noch viel mehr zu bieten als Geschäfte, Einkaufszentren und Fast-Food-Ketten. Auf einem rund zwei Kilometer langen Spaziergang vom einen bis zum anderen Ende lässt sich diese besondere Straße wunderbar erkunden. Startet man vom nördlichen Ende der Wilmersdorfer an der Kreuzung zur Otto-Suhr-Alle, passiert man prunkvolle Altbauten mit kleinen Geschäften.

Die Kreuzung Wilmersdorfer/Haubachstraße ist von großer stadthistorischer Bedeutung. Die liebevoll restaurierten Eckbauten repräsentieren verschiedene Epochen der urbanen Entwicklung der Altstadt Charlottenburg. Das eingeschossige Ackerbürgerhaus geht auf das Jahr 1800 zurück und ist somit das älteste Gebäude der Wilmersdorfer. Doch auch die anderen etwas älteren Eckhäuser sind mit ihren perfekt erhaltenen Stuckfassaden und Jugendstilelementen ein beeindruckender Anblick.

In unmittelbarer Nähe befinden sich stadtbekannte Traditionsläden, etwa das Delikatessengeschäft Rogacki, einer der besten Fischläden in Berlin, und eine Destille aus dem Jahr 1892. Dort ist das urige Wilhelm Hoeck beheimatet, das zu den schönsten Alt-Berliner Kneipen gehört. Zwischen Bismarckstraße und Krummer Straße wird die Wilmersdorfer dann zur klassischen Einkaufsmeile. Hier befinden sich Fast-Food und Mode-Ketten, Drogerien, ein großes Karstadt-Kaufhaus, die modernisierte Mall Wilma und das Kant-Center.

Schöne Spaziergänge durch Charlottenburg: Der St.-Georgs-Brunnen in der Wilmersdorfer Straße jenseits der Fußgängerzone. Foto: Kattner

Geht man jedoch unter der S-Bahn-Brücke hindurch Richtung Süden, kommt man in den kiezigen Teil der Wilmersdorfer Straße. Mit Obstläden, Second-Hand-Shops, Spätis und vietnamesischen Restaurants unter Bäumen bietet die Gegend einen Kontrast zum zugepflasterten Areal weiter nördlich. Zu empfehlen ist der Lebensmittel- und Weinladen Goldhahn und Sampson. Nicht weit davon ist der Hindemithplatz mit dem St.-Georgs-Brunnen, der zum Entspannen einlädt. Am Ende des Bummels gelangt man an den Adenauerplatz, von dem aus auch noch ein Kurfürstendamm-Spaziergang gestartet werden kann.

  • Am besten zu erreichen mit den S-Bahnlinien S3,S5,S7 oder S9 zum S-Bahnhof Charlottenburg, mit der U-Bahnlinie U7 bis zum U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße oder mit der U2 oder U7 zum U-Bahnhof Bismarckstraße

Einmal um den Lietzensee

Schöne Spaziergänge durch Charlottenburg: Der Lietzenseepark ist eine idyllische Grünanlage im Westen Charlottenburgs. Foto: Imago/Schöning

Es gibt viele schöne Parks in Charlottenburg, der Lietzenseepark ist eine erholsame Grünanlage im Südwesten des Stadtteils. Der denkmalgeschützte Park rund um den See wurde 1920 von dem bekannten Berliner Gartendirektor Erwin Barth gestaltet. Dort finden sich alte Bäume, Skulpturen und architektonische Anlagen wie die kleine und große Kaskade. Die Uferpromenade eignet sich perfekt für Spaziergänge, ist aber auch eine der schönsten Laufstrecken in Berlin. Die Strecke einmal um den See ist rund fünf Kilometer lang. Wer lieber entspannt, kann das am besten auf den vielen Bänken am Wasser oder auf der Schillerwiese machen. Besonders hübsch sind das majestätische Eckhaus am Ufer und die alten Trauerweiden, die ihre langen Arme im Wasser baumeln lassen.

  • am besten zu erreichen mit der U2 zur U-Bahnstation Sophie-Charlotte-Platz oder mit den Buslinien M49, 309, X34 und X49 zur Bushaltestelle Kuno-Fischer-Straße

Spazieren inmitten historischer Gartenarchitektur im Schlosspark Charlottenburg

Spaziergänge rund ums Schloss Charlottenburg sind zu jeder Jahreszeit lohnenswert. Foto: Imago/F. Anthea Schaap

Schöne Spaziergänge durch Charlottenburg müssen keine langen Wanderungen sein, auch ein kurzer Ausflug in den Schlosspark Charlottenburg lohnt sich – nicht nur für Fans von Gartenarchitektur.

1697 wurde der Park als erster Barockgarten nach französischem Vorbild auf Wunsch der Königin Sophie Charlotte angelegt. Sie bat einen Schüler des berühmten Versailler Hofgärtners André Le Nôtre ihr den modernsten Garten im deutschsprachigen Raum zu erbauen. Siméon Godeau schuf einen 55 Hektar großen Schlosspark, in dem Sophie Charlotte fortan entlang der Blumen und Bäume entlangspazieren konnte.

Die Fußgängerbrücke im Schlossgarten Charlottenburg ist besonders bei Paaren ein beliebtes Fotomotiv. Foto: Imago/Schöning

Der Park überzeugt durch seine vielfältige Flora und Fauna und eignet sich im Frühjahr und Sommer bestens als Picknick-Location, für eine kleine Auszeit in der Sonne oder als Platz zum Toben für Kinder. Weiterhin gibt es das Mausoleum zu Ehren von Königin Luise, den Neuen Pavillon mit regelmäßigen Ausstellungen, das Belvedere und die Luiseninsel zu erkunden.

Die Grünanlage ist das ganze Jahr über geöffnet, bis zum Einbruch der Dunkelheit könnt ihr hier schlendern und der Hektik der Hauptstadt entfliehen. Wenn ihr mehr über die Geschichte des Ortes erfahren wollt: Hier steht alles Wichtige zum Schloss Charlottenburg.

  • Am besten zu erreichen ist der Schlosspark Charlottenburg mit Hilfe der Bus-Linien M45 oder 109 bis zur Haltestelle Luisenplatz/Schloss Charlottenburg oder Klausenerplatz. Die nächsten U-Bahn-Haltestellen sind Mierendorffplatz und Richard-Wagener-Platz der U7 oder Sophie-Charlotte-Platz der U2

Spaziergänge durch Charlottenburg an Landwehrkanal und Spree entlang

Der Siemenssteg mit Blick auf das Kraftwerk Charlottenburg. Foto: Imago/Joko

Das trübe Gewässer fließt langsam vorbei / Schwarz und behäbig und nicht allzu tief“, so beschreibt Blixa Bargeld den geliebten Landwehrkanal. Neben Neukölln und Tiergarten fließt das „behäbige“ Wasser auch durch Charlottenburg und mündet schließlich in der Spree. Auf einem Uferspaziergang entlang der beiden Wasserwege lässt sich Charlottenburg besonders gut entdecken. So passiert man das Charlottenburger Tor, die kleine Schwester des Brandenburger Tors, den sehenswerten Siemenssteg, eine um die 1900 gebaute Fußgänger-Bogenbrücke, Industrie- und Prunkbauten, allerhand Bäume und Wasservögel und gelangt letztendlich auch zum Schloss Charlottenburg – oder lässt die Tour in einem der gemütlichen Biergärten und Restaurants auf dem Weg ausklingen. Am Charlottenburger Salzufer war übrigens bis 2021 der tipBerlin zuhause. Unser Autor ist im Sommer von Kreuzberg zum Büro gepaddelt. Auch ein guter Weg, eine der wichtigsten Wasserstraßen Berlins zu entdecken.

  • Am besten zu erreichen mit den S-Bahnen S3, S5, S7, S9 zum S-Bahnhof Tiergarten und von da aus Richtung Charlottenburg laufen

Über den berühmten Kurfürstendamm stolzieren

Berlins berühmteste Flaniermeile und Zuhause von Kultur, Gewerbe und Gastronomie: Am Ku’damm in Charlottenburg lassen sich ohne Probleme ganze Tage verbringen. Foto: Imago/Stefan Zeitz

Der Kurfürstendamm, ist die Haupteinkaufsstraße in Charlottenburg – und eine der bedeutendsten und berühmtesten Straßen in Berlin. Die 3,5 Kilometer lange Meile ist für luxuriöse Geschäfte, für die vielen Cafés, Restaurants und Hotels bekannt. Außerdem befinden sich an oder in unmittelbarer Nähe noch weitere Sehenswürdigkeiten in Charlottenburg: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der Berliner Zoo, das Fotografiemuseum C/O Berlin und das geschichtsträchtige Kino Zoo Palast sind immer einen Besuch wert. Wer Lust auf einen Einkaufsbummel in Charlottenburg hat – hier haben wir euch die besten Geschäfte für eine Einkaufstour am Ku’damm zusammengestellt. Und für einen schnellen Exkurs in die Vergangenheit: Hier gelangt ihr zu einer kurzen Geschichte des Kurfürstendamms in 12 Fotos.

  • Am besten zu erreichen mit der U9 zum U-Bahnhof Kurfürstendamm oder der S3,35,37 und S9 zum Bahnhof Zoologischer Garten

Spaziergänge durch Charlottenburg: Rund um den Savignyplatz das Leben genießen

Der Savignyplatz ist ein idyllischer Ort an der Kantstraße in Charlottenburg. Foto: Imago/Stefan Zeitz
Der Savignyplatz ist ein idyllischer Ort an der Kantstraße in Charlottenburg. Foto: Imago/Stefan Zeitz

Der Savignyplatz ist vor allem für gute Gastronomie bekannt. Doch auch wenn man keinen Hunger hat, lohnt sich ein Besuch. Außen an den S-Bahn-Bögen zur Knesebeckstraße findet man ständig wechselnde Street Art, und für Literatur-Fans lohnt sich ein Besuch im Bücherbogen unter der S-Bahn, eine unserer liebsten Buchhandlungen in Berlin. Auf der Wiese oder den Bänken kann man gut entspannen. Wer jetzt noch Hunger kriegt, kann sich am denkmalgeschützten Pavillon Hasenecke, die zu den besten Currywurst-Buden in Berlin gehört, einen Snack bestellen.

Rund um den Savignyplatz gibt es wunderschöne Altbauten zu entdecken. Foto: Imago/Joko

Die strahlenförmig vom Savignyplatz abgehenden Straßen lassen sich wunderbar in einem abwechslungsreichen Kiezspaziergang erkunden. Die Carmer-, Knesebeck- und Grolmanstraße, die auf beiden Seiten des Platzes verlaufen, sind herrliche Straßen zum gemütlichen Flanieren. Alte Bäume, pastellfarbene Altbaufassaden, hübsche Backsteingebäude, die historischen S-Bahn-Passagen, Galerien, gemütliche Cafés, Traditionskneipen, gute Restaurants und individuelle Geschäfte liegen auf dem Weg. Im Herzen von Charlottenburg gibt es an jeder Ecke etwas zu sehen. Es macht großen Spaß, einfach mal mit dem Plan, keinen Plan zu haben, durch die Straßen zu schlendern und sich überraschen zu lassen.

  • am Besten zu erreichen mit den S-Bahnen S3, S5, S7 und S9 nach S-Bahnhof Savignyplatz oder mit den Bussen M49 und X34 zur Haltestelle Savignyplatz.

Kulinaischer Spaziergang durch die Kantstraße

Gutes Essen gibt’s in Charlottenburg auch im Lockdown. Kulinarisch bietet gerade die Kantstraße viel. Foto: Imago/Zeitz
Spaziergänge durch Charlottenburg: Die Kantstraße ist das kulinarische Herz des Stadtteils. Besonders Fans von asiatischem Essen kommen hier auf ihre Kosten. Foto: Imago/Zeitz

Was ist schöner, als nach einem gemütlichen Sonntagsspaziergang in ein gutes Restaurant einzukehren und sich die verbrannten Kalorien direkt wieder zurückzuholen? Für Feinschmecker:innen ist die Kantstraße ein Paradies. Die Parallelstraße des Kurfürstendamms verbindet mit einer Länge von rund zweieinhalb Kilometern gemeinsam mit der Neuen Kantstraße die Gedächtniskirche mit dem Messegelände am Funkturm. Auf dem Spaziergang von einem zum anderen Ende gibt es reichlich zu sehen. So passiert man das Theater des Westens, zudem mit der Paris Bar eines der traditionsreichsten Restaurants der Stadt, das berühmte Schwarze Café, den gemütlichen Savignyplatz, zahlreiche geschmackvolle Geschäfte, das legendäre Kant Kino, das zu den Berliner Pilgerstätten für Musikfans gehört, die quirlige Wilmersdorfer Straße, riesige Alt-Charlottenburger Eingangsholzpforten, majestätische Jugendstilhäuser, Gedenktafeln – und immer wieder Stolpersteine, die an die ermordeten jüdischen Menschen erinnern, die früher in Charlottenburg lebten.

Die Kantstraße hat vor allem kulinarisch viel zu bieten. Foto: Imago/F. Anthea Schaap

Berühmt ist die Kantstraße allerdings vor allem für ihr gastronomisches Angebot. Gerade asiatische Restaurants haben sich hier angesiedelt. Chinesisch, vietnamesisch, japanisch oder thailändisch – wer asiatische Küche liebt, kommt an der Kantstraße nicht vorbei. Dort reiht sich ein asiatische Restaurants ans andere, bei der Vielfalt ist für alle was dabei. Der Klassiker ist Lon Men’s Noodle House. Modernes japanisches Essen bekommt man im 893 Ryōtei von The Duc Ngo. Dabei sollte man sich nicht durch die Graffitti-verschmierte Fassade abschrecken lassen. Wer lieber selbst kocht, bekommt alles, was man für gebratene Udon oder Tom Kha Gai braucht, im Go Asia Markt oder einem dieser Geschäfte für asiatische Lebensmittel. Doch keine Lust auf Ramen oder Pekingente? In der Kantstraße gibt es auch Waffeln, Burrito oder Pizza. Am Go Asia findet man übrigens eine Gedenktafel für Herta Heuwer, die als Erfinderin der Currywurst gilt.

Am Ende des Spazierganges gelangt man an den Lietzensee, an dem man sich bei herrlichem Blick aufs Wasser mit einem Bier belohnen kann, oder noch eine Runde am Ufer dreht. Hinter dem Lietzensee passiert man das raumschiffhafte ICC, ein streitbares Highlight West-Berliner Architektur, die ikonische Unterführung am Messedamm, den Funkturm, der natürlich zu den wichtigsten Türmen Berlins gehört, und das Haus des Rundfunks, in dem Radiogeschichte geschrieben wurde. Ein langer Spaziergang durch Charlottenbug über die gesamte Kantstraße lohnt sich also allemal.

  • Am besten starten vom Bahnhof Zoologischer Garten, zu erreichen mit den S-Bahnen S3, S5, S7, S9, den Regionalbahnen RE1, RE2, RE7, RB14, RB21, RB22, den U-Bahnlinien U2, U9 und den Bussen M45, M46, M49, X10, X34, 100, 109, 110, 200, 204, 245, 249, N2, N10, N26, N7X

Spaziergänge durch Charlottenburg: Einen Tag im Berliner Zoo verbringen

Sehenswürdigkeiten Charlottenburg Auch architektonisch eine Wonne: Die Eingänge des Berliner Zoos, das Elefantentor an der Budapester Straße und das Löwentor am Hardenbergplatz, machen schon den Eintritt in den Zoo zu einem Erlebnis.
Auch architektonisch eine Wonne: Die Eingänge des Berliner Zoos, das Elefantentor an der Budapester Straße und das Löwentor am Hardenbergplatz, machen schon den Eintritt in den Zoo zu einem Erlebnis. Foto: Imago/Zeitz

Auch wenn er zum größten Teil im Ortsteil Tiergarten liegt, ist der Zoo Berlin eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des angrenzenden Charlottenburgs. Das war nicht immer so. Der Zoo hat mal ganz klein angefangen – dafür aber als erster Zoo Deutschlands und als einer der ersten weltweit. Mittlerweile bietet die Anlage, die keinesfalls mit dem Tierpark Friedrichsfelde oder dem Tiergarten verwechselt werden sollte, Platz für knapp 20.000 Tiere auf gut 33 Hektar. Zu den Highlights des Berliner Zoos gehören sicherlich das Raubtierhaus, das Affen- und Elefantenhaus sowie der Bärenfelsen und der große Streichelzoo für Kinder. An den Zoo angeschlossen ist zudem ein großes Schauaquarium, in dem man besondere Fische, Reptilien, Amphibien und Insekten bestaunen kann. Wir haben euch das Wichtigste zur Geschichte des Zoos in Berlin zusammengetragen. Und für noch mehr urbane Wildnis: Diese Tierparks und Aquarien in Berlin bieten euch Einblicke in die Natur.

Der Zoologische Garten eignet sich perfekt zum Spazieren. Möchte man jedes Tier besuchen, kommt man wirklich ganz schön rum. Zusätzlich sorgen die liebevoll gepflegten Blumenbeete, hübsche Bäume, Denkmäler für berühmte animalische Zoobewohner und individuelle Gehege für viel Abwechslung. Besonders schön ist die Insel, die man über die Lichtensteinbrücke, an der Rosa Luxemburgs Leiche im Landwehrkanal versenkt wurde, erreicht. Ein Denkmal erinnert an ihr schreckliches Schicksal. Der Zoo hat also nicht nur einen unglaublichen Artenreichtum zu bieten, sondern auch wunderbare Spazierwege, prächtige Pflanzen und reichlich Geschichte.

  • Zoologischer Garten Berlin Hardenbergplatz 8, Charlottenburg, Anfahrt: S3, S5, S7, S9, U2, U9 Zoologischer Garten, Tel. 030/25 40 10, www.zoo-berlin.de

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