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Der Tegeler See: Baden und Flanieren an Berlins zweitgrößtem See

Mit einer Gesamtfläche von etwa 450 Hektar ist der Tegeler See der zweitgrößte See Berlins – gleich nach dem Müggelsee. Er befindet sich im Bezirk Berlin-Reinickendorf, zwischen dem südlichen Teil des Tegeler Forsts und der Jungfernheide. So schön im Grünen gelegen, ist der See ein beliebtes Naherholungsgebiet für Badegäste, Spaziergänger:innen und all jene, die so richtig sportlich aktiv werden möchten.

Der Tegeler See bietet gleich mehrere Badestellen – er ist der zweitgrößte See der Stadt. Foto: Imago Images/Olaf Schuelke

Planschen, Schwimmen und Entspannen am Tegeler See

Der Tegeler See ist eines der Gewässer mit der besten Sichttiefe in der Umgebung, das Wasser ist dementsprechend klar und an manchen Stellen bis zu 11 Meter tief. Obwohl es nicht viele Uferstellen gibt, die sich zum Baden anbieten, gibt es immerhin vier offizielle Badestellen. Am Ostufer befindet sich die großzügige Badestelle Saatwinkel. Von hier aus hat man einen schönen Blick in die Ferne, die Boote bleiben auf Distanz. Am Reiswerder Strand, ebenfalls am östlichen Ufer, findet man viele gemütliche und vor allem schattige Plätzchen. Neben einer DLRG-Station, die in der Badesaison besetzt ist und Sanitäranlagen, gibt es am Strand auch eine Anlegestelle für ein kleines Schiff, welches die Kleingärtnerinnen zur Nächsten Insel bringt – hier befindet sich nämlich eine Kolonie. der Reiswerder Strand ist zugegeben aber wirklich kein Geheimtipp.

Etwas ruhiger und abgelegener ist dagegen die Badestelle Reiherwerder am Westufer. Hier gibt es weit und breit erstmal nicht sehr viel, dafür muss man die Badestelle nicht mit so vielen anderen teilen. Ebenfalls am Westlichen Ufer befindet sich das Strandbad Tegel, welches seit 2016 still steht. Seit der Schließung kämpfen die Reinickendorfer für den Erhalt – mit Erfolg! Am 3. Juni 2021 ist Stichtag: Der Verein Neue Nachbarschaft Moabit öffnet als neuer Betreiber die Tore. Wer kein Geld für den Badespaß ausgeben will, findet auch hier ganz in der Nähe eine gute Stelle.

Im Tegeler See verteilt befinden sich neun Inseln. Foto: Imago Images/Kraehn

Wassersport und andere Aktivitäten

Der Tegeler See bildet eine stark verzweigte und etwa fünf Kilometer lange Ausbuchtung der Havel. Er gehört zur Bundeswasserstraße Oder-Havel und wird vor allem von Wassersportler:innen gern genutzt. Der See erweitert sich im Nordosten zum Borsighafen, hier und auch an der Greenwichpromenade befinden sich zahlreiche Schiffsanlegestellen.

Touri-Tipp: In den Sommermonaten kann man zu einer Dampferfahrt über den See und die Havel aufbrechen. Die Uferpromenade eignet sich hervorragend zum Flanieren. Wem das noch nicht aktiv genug ist, der kann den See in knapp 1,5 Stunden mit dam Fahrrad umrunden.

Im Tegeler See befinden sich insgesamt neun Inseln: Baumwerder, Hasselwerder, Lindwerder, Maienwerder, Reiswerder, Scharfenberg und Valentinswerder. Die Humboldtinsel und die Tegeler Insel wurden künstlich angelegt.

Infos zum Besuch am Tegeler See

  • Anreise: Die vier Badestellen am Tegeler See sind nicht immer direkt an Bahn- oder Busstationen. Zur Badestelle Saatwinkel (Im Saatwinkel 65) am Ostufer gelangt man mit dem Bus 133 Haltestelle Maienwerdeweg. Von der Busstation „Weg nach Reiswerder“ ist es nur ein Katzensprung zum Reiswerder Strand. Die Badestelle Reiherwerder ist eher abgelegen und eher ein Tipp für Autofahrer. Von der Busstation Mühlenweg der Linie 222 sind es knapp 30 Minuten zu Fuß.
  • Adresse: Greenwichpromenade 1, 13507 Berlin

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