Living Kitchen im August - so war´s

Basta, es gibt Pasta… und mehr

Am 17. August 2018 lautete des Motto des Living Kitchen Kochevents: „Basta, es gibt Pasta!“ Und an diesem lauen Augustabend sollten alle Nudelliebhaber vollends auf ihre Kosten kommen.

Das das Ehepaar Wiese servierte den eintreffenden Hobbyköchen das typisch italienische Amuse Gueuleden und machte Hunger auf alles, was noch folgen sollte. Spießchen, aus italienischer Salami, Mozarella, Artischocke, Zucchini und Parmesanbrocken stillten den ersten Appetit. Das ofenfrische Oliven-Focaccia war würzig und fluffig und durch einen erfrischenden Schluck vom hausgemachten Eistee – die Mischung war diesmal Basilikum-Pfirsich – wurde das italienische Entrée abgerundet.

Nachdem einige Minuten entspannt geplauscht worden war, wurden alle Gäste durch EDEKA, tip und ZITTY begrüßt. Bevor das komplette Menü durchgegangen wurde, ging es an die Zubereitung des Pastateigs. Unter den aufmerksamen Augen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer rieselte Peter Wiese ein Häuflein Pastamehl auf die Arbeitsplatte, setzte Wasser, Olivenöl und Salz hinzu und begann die Knettechnik vorzuführen. Der quirlige Haufen motivierter Pasta-Liebhaber versuchte sich danach selbst an dem Teig.  Danach durfte die Teigmasse ruhen, Peter Wiese stellte das Rezept des Abends vor und erläuterte die Zubereitung. Als zweiten Gang sollte es „Offene Lasagne mit Lachs und Mangold“ geben. Dafür musste der frische Fisch erst einmal standesgemäß gehäutet und zerlegt werden. Im Anschluss an die Demonstration formten sich die Gruppen. Rinderfilet für den dritten Gang wurde hauchdünn aufgeschnitten. Aus Ricotta, Pinienkernen, Pecorino und Muskat wurde die Füllung für die hausgemachten Ravioli gezaubert. In der Genussfabrik verbreitete sich der Duft von angeschwitzten Zwiebeln. Während des Arbeitens wurde weiter geplauscht und mit Wein angestoßen.

Bilder

Als der Pastateig genug geruht hatte, verwandelte sich die Genussfabrik in eine Nudelmanufaktur. Fusilli und Cavatelli für den ersten Gang wurden gefertigt. Ravioli wurden gefüllt und briefmarkenförmig ausgestanzt. Lasagne-Platten wurden in der Nudelmaschine gewalzt und Parpadelle feinsäuberlich geschnitten. Danach fand man sich an der Tafel zum Essen zusammen. Fusilli und Cavatelli wurden mit frischer Tomatensauce und aromatischem Parmesan serviert. Wer wollte, konnte danach noch ein Stück Focaccia in die übriggebliebene Sauce dippen. Ein Hauch von Ingwer – eigentlich eine ungewöhnliche Zutat für eine klassische Tomatensauce – machte den ersten Gang perfekt. Danach wurden die Lachs-Filets angebraten und für den zweiten Gang wurden hausgemachte Bechamel-Sauce, Lasagneplatten und Mangold darauf geschichtet. Nach dem zweiten Gang blieben einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemütlich sitzen oder stießen im grünen Garten der Genussfabrik gemeinsam an. Für den dritten Gang fanden Bandnudeln und butterzarte Rinderfiletstreifen ihren Weg auf die Teller. Die Filetstreifen wurden zuvor in einer Pilzsauce geköchelt, die mit Sahne, Cognac und Estragon abgeschmeckt worden war. Als Highlight des dritten Ganges wurden die Ricotta-Ravioli dazu serviert. Nach dem dritten Gang schaute man überall in der Genussfabrik in wunschlos glückliche Gesichter.

Doch das Dessert sollte noch folgen – natürlich auch typisch italienisch. Cassata – eine italienische Eisspezialität mit kandierten Früchten – stellte den süßen Höhepunkt des Pasta-Events dar. Die italienische Spezialität wurde von der Dessert-Gruppe mit Kakaopulver bestreut und mit einer Orangensauce verfeinert.

Als auch der Letzte seinen Dessertlöffel niedergelegt hatte, wurde füreinander applaudiert. Natürlich ging auch an diesem Abend niemand ohne die prall gefüllte Goodie Bag von EDEKA, tip & ZITTY nachhause. Und mit einer Menge frischem, kulinarischen Wissen.

Alle Informationen und zu den zukünftigen Events findet ihr hier.

Text: Rosanna Steppat
Fotos: Lena Ganssmann

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