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Das Futurium: Geschichte, Wissenswertes und Besucherinfos

Hier wird die Zukunft zur Gegenwart: Das verspricht das Futurium in Mitte. Das Museum hinterfragt die Herausforderungen möglicher Zukunftsszenarien und wirft die zentrale Frage auf: „Wie wollen wir zukünftig leben?“.

Ganz schön futuristisch, dieses Futurium. Photo: imago images / epd

Das Futurium spezialisiert sich auf die Zukunft

Geschichte Das Futurium ist noch recht neu in Berlin. Es wurde am 5. September 2019 eröffnet und bildet seither einen lebendigen Ort des Dialogs und der Diskussion über die Gestaltung der Zukunft. Es bietet einen Ort, der seine Besucher*innen einlädt, einen Dialog über wissenschaftliche, technische und gesellschaftliche Themen zu führen, welche die Entwicklung unserer Zukunft beeinflussen.

Die Idee liegt jedoch schon etwas zurück. Am 15. Juli 2014 wurde das Futurium als „Haus der Zukunft“ gegründet und im September 2017 nach nur zweieinhalb Jahren Bauzeit fertiggestellt.

Ganz schön voll auf dem Vorplatz des Futuriums. Foto: Jan Windszus

Der 22 Meter hohe Bau überzeugt mit seiner vielfältigen und interaktiven Ausstellung, welche sich der Zukunft widmet. Auf mehr als 3.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche und drei Etagen können sich die Besucher*innen mit den Fragen der Zukunft beschäftigen, Neues erforschen, Gewohntes hinterfragen und vielleicht sogar Impulse zum Handeln erhalten, um die Zukunft unserer Nachfahren positiv zu beeinflussen.

Entscheidet man sich für einen Ausflug ins Futurium, wird man zunächst von einem kleinen Roboter begrüßt, der den Besucher*innen wichtige Hinweise vor Beginn der Ausstellung mitteilt. Jeder erhält hier ein Armband, das für die Interaktion mit den Exponaten essenziell ist. An verschiedenen Stellen kann man dann die gezeigten Zukunftsvisionen bewerten und erhält am Schluss eine ganz persönliche Zusammenstellung von Zukunftsthemen. Diese Zukunftsthemen kann man im Anschluss übrigens auch online erneut abrufen.

Das ist Pepper! Dieser kleine freundliche Roboter begrüßt euch im Futurium.
Foto: David von Becker

Die Ausstellungsräume des Futuriums sind in Technik, Natur und Mensch unterteilt. Dabei kann man von nachhaltigen Baumaterialen oder Stoffen bis hin zu einem sprechenden Kühlschrank vieles entdecken und nebenbei sogar noch echt coole Fotos fürs Familienalbum oder den Instagram-Account schießen.

Wer kann schon von sich behaupten, Teil eines Van-Gogh-Gemäldes gewesen zu sein oder mit einer lebendigen Installation aus Glas und Folien interagiert zu haben. Die begehbare Installation von Philip Beesley reagiert mit Vibrationen, Klängen und Lichtmustern auf die Besucher*innen.

Die Ausstellungen des Futuriums sind für Groß und Klein. Foto: Jan Windszus

Einen neuen Blick auf Berlin und das Regierungsviertel bietet das Futurium übrigens auch. Die hohen Fensterfronten und der Skywalk auf dem Dach des Futuriums ermöglichen einen Rundumblick in die Umgebung und stehen zudem symbolisch für die offenen Perspektiven, welche das Futurium vermitteln möchte.

Online im Futurium Lab kann man viel lesen und entdecken, ohne die Ausstellung des Futuriums vor Ort besuchen zu müssen. Hier findet man Interview, Bastelvorlagen für Kinder oder allerlei spannende Informationen für den privaten Zukunft Workshop zuhause.

Der Denkraum Technik beschäftigt sich mit der Technologie der Zukunft und lädt zum fantasieren ein. Foto: Ali Ghandtschi

FunFact Das Dach des Futuriums ist vollständig mit Solarpanels bedeckt, wodurch das Haus die regenerative Energie der Sonne nutzt, um einen Großteil des eigenen Energiebedarfs abzudecken. Das Nutzen erneuerbarer Energien beginnt schließlich nicht erst in der Zukunft.

Wichtige Infos für den Besuch des Futuriums

Öffnungszeiten Besuchen kann man das Futurium montags, mittwochs, freitags, sowie am Wochenende von 10 bis 18 Uhr. Donnerstags ist das Futurium länger geöffnet, nämlich von 10 bis 20 Uhr. Dienstags bleiben die Türen des Zukunft-Museums geschlossen.

Preise Der Eintritt ins Futurium ist zunächst kostenfrei für alle Altersgruppe. Wer jedoch sein Erlebnis mit Workshops, Führungen oder Veranstaltungen noch spannender gestalten möchte, der muss extra zahlen. So kostet eine Führung beispielsweise 5 Euro pro Person, für Kinder und Studenten sowie für andere Personen mit Anspruch auf Ermäßigungen nur 2,50€.

Ein Blick in die Zukunft. Foto: Ali Ghandtschi

Anfahrt Am Besten zu erreichen ist das Futurium über den Hauptbahnhof. Dort halten die S-Bahn Linien S3, S5, S7 und S9 sowie Busse der Linien 120, 245, M41, TXL, M85, 147 und 123. Auch die Tram hält am Hauptbahnhof. So kann mit den Linien M5, M8 und M10 zum Hauptbahnhof gefahren werden. Vom Ausgang Washingtonplatz liegt das Futurium dann etwas 350 Meter und vier Minuten zu Fuß entfernt.

In der Nähe In Mitte gelegen sind einige Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen. So erreicht man nach zehn minütigem Fußmarsch den Bundestag und nach etwa fünfzehn Minuten das Brandenburger Tor und den Pariser Platz. Auch die Spree ist selbstverständlich direkt um die Ecke und eignet sich perfekt für einen kleinen Spaziergang.

  • Futurium, Alexanderufer 2, online und telefonisch erreichbar, 030 /08 18 97 77



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