Sehenswürdigkeiten

Molecule Man: Geschichte, Wissenswertes und Besucherinfos

Löchrig, aber alles andere als Käse: Die Monumentalskulptur Molecule Man gehört zu den imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Vor allem vor der Kulisse der untergehenden Sonne sieht das ineinander gewandte Menschen-Trio beeindruckend aus. Wir haben alle Infos zu der Skulptur für euch zusammengestellt.

Der amerikanischen Bildhauer Jonathan Borofsky hat die Sehenswürdigkeit Molecule Man geschaffen. Foto: Imago Images/Schöning

Molecule Man – Drei Männer symbolisieren das Zusammentreffen dreier Berliner Ortsteile

Geschichte Der amerikanische Bildhauer Jonathan Borofsky (*1942) experimentiert seit den späten 70er-Jahren mit Molekül-Skulpturen. Die Berliner Arbeit gehört zu seinen größten. Die drei 30-Meter-Männer bestehen aus gelochten Aluminiumplatten und wiegen zusammen 45 Tonnen. 1999 fertiggestellt, symbolisierte das Trio das Zusammentreffen der drei Berliner Ost- und West-Bezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Treptow. Die Symbolik ging im Zuge der zwei Jahre später stattfindenden Bezirksreform zwar etwas flöten, zu diesem Zeitpunkt gehörte der Molecule Man jedoch schon längst zu den bekanntesten Berliner Sightseeing-Hotspots!

Eyecatcher im Sonnenuntergang: Die Skulptur Molecule Man. Foto: Imago/Hohlfeld

Fun Fact Die Sehenswürdigkeit wird von Zeit zu Zeit für politische Demonstrationen „gekapert“. 2019 beispielsweise legten Aktivisten einer der Figuren eine Rettungsweste um. Die Aktion sollte auf die Misere im Mittelmeerraum aufmerksam machen, wo viele Geflüchtete auf den Weg in den vermeintlich sicheren Hafen Europa ertrinken.

Der Molecule Man wird gerne auch für politische Aktionen in Beschlag genommen. Foto: Imago/Thesing

Wichtige Infos für den Besuch des Molecule Man

Anfahrt Den Molecule Man erreicht man am besten mit der S-Bahn. Vom Bahnhof Treptower Park aus sind es wenige Gehminuten bis zur Elsenbrücke und dem Spreeuferweg am Fuße des ehemaligen Allianz-Towers.

Hinter dem Molecule Man liegt Treptow – hier gibt es noch viel zu entdecken. Foto: Imago Images/Westend61

Tipp Die Skulptur sollte man sich denn auch von der Elsenbrücke aus anschauen. Klar, die Straße dort ist ätzend laut und häufig pfeift der Wind, dafür kann man nicht nur das eine Wahrzeichen entdecken, sondern es gemeinsam mit der Oberbaumbrücke und dem Fernsehturm auf einem Bild verewigen. Tipp: Das sieht besonders in der Abenddämmerung gut aus, einer der besten Orte in Berlin zum Angucken des Sonnenuntergangs.

Nichts wie ran: Stand-up-Paddler kommen dem Molecule Man ziemlich nah. Foto: Imago Images/Hohlfeld

Beliebt ist das Areal übrigens auch bei Wassersportlern, so geht es zum Beispiel mit dem Stand-up-Paddling-Board ganz nah ran. Wer es entspannter mag, kann zum Beispiel ein Floß mieten.

In der Nähe Wer gerne läuft, sollte zur Oberbaumbrücke flanieren. Dort beginnt auch die mehr als 1300 Meter lange East Side Gallery. Und wer lieber weiter nach Treptow abtaucht – diese Orte sind dort sehenswert.


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