Sehenswürdigkeiten

12 Sehenswürdigkeiten in Friedrichshain: Von East Side Gallery bis Boxi

Friedrichshain könnte man als Schwester von Kreuzberg im Osten Berlins bezeichnen. Seit der großen Verwaltungsreform vor 20 Jahren teilen sich die beiden Stadtteile auch ein Bezirksamt. Es ist an vielen Orten ähnlich quirlig und laut, beherbergt viele ebenso viele Bars, Restaurants und Clubs. Die 12 bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Friedrichshain findet ihr in dieser Liste.


East Side Gallery

Das populärste Werk an der East Side Gallery: der Bruderkuss. Foto: Imago/agefotostock

Die Mauer teilte Berlin in Ost und West. Nach der Wiedervereinigung wurde sie weitestgehend abgerissen. Die East Side Gallery, der 1.316 Meter lange Abschnitt zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke entlang der Spree ist das größte erhaltene Teilstück. Dieses bekam eine besondere Aufmerksamkeit, als nach der Wiedervereinigung ostdeutsche Künstler*innen keinen oder kaum noch Einnahmen hatten.

Der Verband Bildender Künstler der DDR ging im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler auf – gemeinsam suchten die Vorsitzenden nach einer Möglichkeit, den Mitgliedern aus Ostdeutschland eine Möglichkeit zu geben, ihrer Kunst Öffentlichkeit zu verschaffen. Geboren wurde die Idee einer East Side Gallery – die Mauer sollte mit Bildern, die die Veränderungen durch den Mauerfall thematisierten, gestaltet werden.

Final eröffnet wurde die East Side Gallery dann am Montag 28. September 1990. Zwischenzeitlich wurden einige Werke saniert, bis es 2009 eine umfassende Generalüberholung gab, bei der die Bilder weitestgehend entfernt und die Mauerteile geöffnet wurden, um den inneren Stahl von Korrosion zu befreien. Gleichzeitig wurde versucht, die Künstler*innen ausfindig zu machen, damit diese ihre Werke reproduzieren konnten.  

Das populärste Kunstwerk ist „Mein Gott, hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben“ von Dmitri Wladimirowitsch Wrubel. Es zeigt Leonid Breschnew und Erich Honecker beim „Bruderkuss“ – das Bild reproduziert ein Foto aus dem Jahr 1979. Der Titel spiegelt Wrubels damalige persönliche Probleme wider, der Künstler musste sich zwischen zwei Frauen entscheiden.

  • East Side Gallery Mühlenstraße 3-100

Boxhagener Platz

Sonntags ist Flohmarkt auf dem Boxhagener Platz. Foto: Imago/F. Berger

Der Boxhagener Platz, von Kiezbewohner:innen liebevoll Boxi genannt, ist der lebendigste und wohl auch bekannteste Platz Friedrichshains. Dort reiht sich ein gutes Restaurant ans andere, von leckeren Thai-Tapas über Burger bis italienischer Küche bekommt man hier alles – natürlich auch Drinks, denn Bars gibt es eben so viele. Der Platz ist auch ein Ort, an dem sich prima die demografische Zusammensetzung von Friedrichshain ablesen lässt. Auf dem Spielplatz sitzen die jungen Familien herum, auf der Wiese trinken junge Menschen Bier und entspannen in der Sonne und auf den Bänken am Rand hängen die zwielichtigen Figuren herum und sorgen für Lokalkolorit. Keine Gruppe nervt die andere und so ist der „Boxi“ ein Symbol des friedlichen Zusammenlebens im Kiez. Am besten man holt sich einen Hotdog oder eine Suppe im benachbarten Hot Dog Soup (Grünberger Straße 69) und lässt den Blick treiben. Oder man kommt sonntags und geht zum Flohmarkt.

  • Boxhagener Platz

Café Moskau

DDR-Bürger:innen trafen im Café Moskau früher Westbesuch. Foto: Imago/Jürgen Ritter

Das Café Moskau ist eines der offensichtlichsten Relikte der DDR in Berlin. Das denkmalgeschützte Gebäude gehört zur Geschichte der Karl-Marx-Allee als riesige Magistrale mit Arbeiterpalästen. Es ist das zentrale Gebäude des ersten sozialistischen Wohnkomplexes an der ehemaligen Stalinallee. Eigentlich hieß der Anfang der 1960er-Jahre von den Architekten Josef Kaiser und Horst Bauer errichtete Flachbau „Restaurant Moskau“. Im Eingangsbereich stand ein Modell des sowjetischen Satelliten „Sputnik“, und auch die ausgefallenen Mosaike erinnerten an die sozialistische Bruderschaft zwischen der DDR und der UdSSR.

Die Küche orientierte sich an russischen Rezepten und Speisen aus anderen Ländern der Sowjetunion, interessant war der Ort aber für die Bewohner der DDR auch aus einem anderen Grund: Hier konnten sie sich mit Besuchern aus dem Westen treffen. Natürlich streng geheim, aber auch das gehört zu der Geschichte dazu. Streng genommen befindet sich das Café Moskau schon in Mitte – aber wir rechnen das mal als Grenzgebiet.

  • Café Moskau Karl-Marx-Allee 34, Mitte

RAW-Gelände

Clubs, Bars, Kunst: Auf dem RAW-Gelände ist fast immer was los. Foto: Imago/Pop-Eye

Das RAW-Gelände in Friedrichshain polarisiert seit Jahren und ist gleichzeitig fester Bestandteil der Berliner Geschichte. Hier treffen denkmalgeschützte Klinkerbauten auf Berliner Partymeile und kriminellen Hotspot. Das mit Graffiti übersprühte Gelände ist das Zuhause für soziokulturelle Einrichtungen, Bars, Clubs, und Restaurants, Zirkus- und Theatergruppen. Gleichzeitig wollen Eigentümer hier neue Wohnanlagen und Gewerbequartiere bauen. Wohl an kaum einem anderen Ort der Hauptstadt manifestiert sich der Konflikt zwischen Kultur und Kommerz so sehr wie hier.

Seine Anfänge hat das Gelände 1867, welches zu damaligen Zeiten „Königlich Preußische Eisenbahnwerkstatt Berlin II“ genannt wurde. Der Erbau der Eisenbahnwerkstatt lässt sich auf die Phase des Wirtschaftsaufschwungs in den Jahren 1867 bis 1873 zurückführen, den das Land zu der Zeit verzeichnete. Nordwestlich der Eisenbahnwerkstatt wurde 1867 der alte Ostbahnhof (inoffiziell Küstriner Bahnhof, nicht zu verwechseln mit dem heutigen Ostbahnhof) erbaut, von wo Züge bis nach Ostpreußen und an die russische Grenze verkehrten. Im Jahr 1918 wurde die Werkstatt in „Reichsbahnausbesserungswerk“ umbenannt – kurz RAW. 

Das Werk verlor nach und nach an Bedeutung, und bis auf zwei Hallen wurde das gesamte RAW bis 1995 von der Deutschen Bahn stillgelegt. Lediglich das Talgo-Werk Berlin nutzte einige Hallen, um Züge und Loks mit um die 110 Mitarbeiter*innen instand zu halten. Der Rest verfiel zunehmend. Erst 1998 wurde es auf dem Gelände wieder lebendig: Der Verein RAW-Tempel e.V. wurde gegründet und somit zogen 1999 Kunst- und Kulturschaffende in eines der vier denkmalgeschützten Gebäude an der Revaler Straße ein. 

Erst 2001 entschied sich der damalige Eigentümer, die Vivico Real Estate GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, das Areal bebauen zu lassen. Nur durch den Eingriff der Anwohner*innen und der Bezirkspolitik konnte verhindert werden, dass dem Verein fristlos gekündigt wurde.

  • RAW-Gelände Revaler Str. 99

Märchenbrunnen

Highlight im Volkspark Friedrichshain: der Märchenbrunnen. Foto: Imago/Pop-Eye

Der Märchenbrunnen ist definitiv das große Highlight des Volkspark Friedrichshain. 1913 wurde der Brunnen nach zwölfjähriger Bauzeit eröffnet. Er ist eine der schönsten Brunnenanlagen Berlins und steht unter Denkmalschutz. Die insgesamt 106 Steinskulpturen zeigen Motive aus den Märchen der Brüder Grimm. Die zentralen zehn Skulpturen auf dem Beckenrand, geschaffen vom Bildhauer Ignatius Taschner, interpretieren Märchen wie „Der gestiefelte Kater“, „Hänsel und Gretel“ und „Schneewitchen“.

  • Märchenbrunnen Am Friedrichshain

Karl-Marx-Allee

Stolze Magistrale: die Karl-Marx-Allee mit Blick zum Alexanderplatz. Foto: Imago/Stefan Zeitz

Die Karl-Marx-Allee reicht vom Alexanderplatz über den Strausberger Platz bis zum Frankfurter Tor. Die Geschichte der Karl-Marx-Allee reicht aber viel weiter: Der Prachtboulevard hat Barrikadenkämpfe im 19. und 20. Jahrhundert erlebt, wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört und als Prestigeobjekt der DDR wieder aufgebaut. Die Straße war Schauplatz eines Volksaufstandes und von Militärparaden, unter dem Namen Stalinallee war sie Inbegriff der Glorifizierung des sowjetischen Regimechefs. Heute steht sie nicht mehr für die Ästhetik des Sozialismus, sondern auch für Gentrifizierung in Friedrichshain. 

Das Hochhaus an der Weberwiese ist Vorbild für alle anderen Häuser, die die DDR-Führung danach auf dem repräsentativen Prachtboulevard bauen ließ. Entworfen hat es Hermann Henselmann, einer der wichtigsten DDR-Architekten in Berlin. Im Mai 1952 erhielten die künftigen Bewohner die Schlüssel zu ihren neuen Wohnungen. Die waren im Gegensatz anderen Häusern auf der Straße außergewöhnlich luxuriös. In den großen hellen Wohnungen gab es fließendes Wasser, sogar warmes, Heizungen, und unten betrat man das Haus unter den wachsamen Augen eines Portiers.

Die neuen Gebäude sollten den Erfolg des Sozialismus widerspiegeln und suggerieren, dass bald alle Menschen so luxuriös leben würden, wenn der Sozialismus erst richtig in Fahrt käme. Vorbilder der Stalinallee waren die großen Magistralen in Moskau und Sankt Petersburg (damals Leningrad), der Klassizismus des 19. Jahrhunderts und die Bauweise von Karl Friedrich Schinkel, einem der wichtigsten Architekten des preußischen Berlin.

  • Karl-Marx-Allee zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor

Berghain

So berühmt, das er als Sehenswürdigkeit zählt: der Club Berghain. Foto: Imago/imagebroker

Eigentlich ist ein Club, vor allem einer, der noch in Betrieb ist, wohl kaum eine Sehenswürdigkeit. Das Berghain zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße aber ist so berühmt, dass wir es einfach mal zu den Sehenswürdigkeiten in Friedrichshain zählen. Das britische DJ-Mag kürte das Berghain einst zum besten Club der Welt, irgendwann zum besten Clubs Deutschlands. Inzwischen ist es nur noch unter den Top Ten. Trotzdem übt der Club eine unvergleichliche Faszination auf Tourist:innen und Berliner:innen gleichermaßen aus. Das mag an der perfekt eingestellten Anlage liegen, am exzentrischen Publikum oder auch am Chef-Türsteher Sven Marquardt, der den Ruf hat, der härteste Türsteher der Welt zu sein. Genau dieser Umstand könnte dafür sorgen, dass an der Tür Ende ist für alle, die das Berghain erleben wollen. Andererseits spricht ja nichts dagegen, bei einem Kiezspaziergang mal dran vorbeizugehen. Wenn nicht gerade Pandemie ist: So kommt ihr ins Berghain.

  • Berghain Am Wriezener Bahnhof

Oberbaumbrücke

Die Oberbaumbrücke verbindet Kreuzberg und Friedrichshain. Foto: Imago/Sabine Gudath

Die Oberbaumbrücke ist nicht einfach irgendeine Brücke in Berlin. Sie wurde zerstört und wieder aufgebaut, bietet mit ihrem wunderschönen Kreuzgang Schutz vor Regen und Wind und konnte lange Zeit ihre Bestimmung nicht erfüllen: Menschen über den Fluss bringen. Jetzt aber ist sie das wichtigste Verbindungsstück zwischen Kreuzberg und Friedrichshain und Symbol einer wieder zusammengewachsenen Stadt.

Entlang der Türme fährt im oberen Teil der Brücke seit 1902 die erste U-Bahn-Linie Berlins, die heutige U1. Unterhalb davon befindet sich für die Fußgänger*innen ein Kreuzgang, der den Gängen in mittelalterlichen Klöstern nachempfunden ist. Die Architektur des Gangs verfehlt ihre Wirkung nicht: Ein bedächtiges Gefühl macht sich oft breit, wenn man hier die Spree überquert und nach oben blickt oder durch die bogenförmigen Fenster auf den Fluss und auf die Stadt schaut.

Die Oberbaumbrücke ist keine gewöhnliche Brücke. Sie spiegelt die Stadt in all ihren Facetten wieder: Sie ist Unterschlupf für obdachlose und arme Menschen, die Berlin ebenso prägen wie alle anderen und im Kreuzgang ihr Lager aufschlagen. Wenn gerade keine Pandemie ist, taumeln am Wochenende und am Montagmorgen vormittags die Feierwütigen über sie hinweg und durch sie hindurch, einfach so, von Ost nach West und von West nach Ost. Denn das ist die Brücke auch: eine Verbindung zwischen Ost und West und Symbol der ehemals geteilten Stadt, die wieder zusammengewachsen ist.

  • Oberbaumbrücke

Computerspielemuseum

Im Computerspielemuseum gibt’s auch einen Riesenjoystick. Foto: Imago/Schöning

Als Besucher:in im Computerspielemuseum erlebt man eine kultige Zeitreise durch 60 Jahre Gaming-Geschichte. Unter den mehr als 300 Exponaten befinden sich beliebte Klassiker und echte Raritäten aus dem Videospielkosmos, die so manche Menschen in Erinnerung an vergangene Zeiten schwelgen lassen.

Neben einer Wall of Hardware, einem Riesenjoystick und der Pain-Station gibt es auch eine Automatenhalle mit originalen Münzautomaten. Wissenswert und interaktiv – eine Einladung zum Spielen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

  • Computerspielemuseum Karl-Marx-Allee 93A, Friedrichshain, Mo-So 10-20 Uhr, Eintritt: 9€, ermäßigt 6€, Familienticket 19€, www.computerspielemuseum.de

Volkspark Friedrichshain

Beste Aussicht hat man vom Mont Klamott. Foto: Imago/fStop Images

Der Volkspark Friedrichshain ist ein Ort der Geschichte – und das liegt nicht nur an den Figuren am wunderschönen Märchenbrunnen. Hier findet ihr auch Erinnerungen an Revolutionen und mit den Bunkerbergen Spuren des Krieges. Er hat außerdem ein äußerst vielfältiges Sport-und Freizeitangebot: von Inline-Skating und Basketball bis hin zum Freilichtkino. 

Die Gestaltung des älteren Teils des Parks übernahm 1846-1848 der Garten- und Landschaftsarchitekt Johann Heinrich Gustav Meyer. Er hat unter anderem auch den Treptower Park gestaltet. Natürlich ist Berlins ältester Park auch voller Orte, die von der Geschichte der Stadt zeugen. So findet sich im Volkspark Friedrichshain der Friedhof der Märzgefallenen, angelegt für die Opfer der Märzrevolution vom 18. März 1848.

Die ersten Gefallenen der Novemberrevolution 1918 sind ebenfalls dort beerdigt. Eine niedrige Steinmauer umgibt den rechteckigen Friedhof. Im Zentrum findet sich der zum 100-jährige Bestehen des Friedhofs 1948 angelegte Gedenkstein mit den Namen der Märzgefallenen.

Der Große Bunkerberg, oder Mont Klamott, ist mit 78 Metern die höchste Erhebung in Friedrichshain. Er ist ein Trümmerberg, entstanden auf den Überresten der zwei Friedrichshainer Flaktürme. Der benachbarte Kleine Bunkerberg besteht aus die Reste des Feuerleitturmes. In diesem waren während des 2. Weltkriegs wichtige Gemälde aus der Berliner Gemäldegalerie ausgelagert, die jedoch fast alle 1945 verbrannten. Heute führen mehrere Wanderwege zum Gipfel des Großen Bunkerberges, von dem aus man einen wunderschönen Ausblick über die Nachbarschaft hat. Auch deswegen gehört er zu unseren 12 besten Orten, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Bei warmen Wetter verwandelt sich ein Teil des Parks in ein Freiluftkino. Wöchentlich werden neue Filme gezeigt oder andere Events wie Konzerte veranstaltet. An den verschiedenen Ständen gibt es auch Essen und Getränke. Im östlichen Teil des Parks gibt es ein größeres Sandfeld für zum Beispiel Beachvolleyball. Zusätzlich gibt es auch einen Kletterfelsen gleich nebenan. Nahe der Virchowstraße befindet sich der gleichnamige Sportplatz. Im westlichen Teil findet sich ein Basketballfeld mit angrenzenden Tischtennis-Platten, einer Halfpipe für Skateboarding und einem Trinkbrunnen für die Abkühlung danach


Modersohnbrücke

Perfekt zum Sonnenuntergang-Gucken: die Modersohnbrücke. Foto: Imago/Rolf Zöllner

Unten fahren im Minutentakt die S-Bahnen, oben sitzen Berliner*innen und Gäste gleichermaßen, nippen an ihrem Getränk und lassen den Blick in die Ferne schweifen: Die Modersohnbrücke ist, was ihr Aussehen angeht, zwar nicht ganz so eindrucksvoll wie die Oberbaumbrücke, dafür ist aber die Aussicht umso besser. Der unverbaute Blick ist eine Wohltat, und wer nach Einbruch der Dunkelheit noch Lust hat, kann auf dem nahegelegenen RAW-Gelände in einem der zahlreichen Clubs feiern gehen. Das führt dann so weit, dass man bei Sonnenaufgang wieder auf der Brücke landet. Ein Teufelskreis, aber ein schöner. Zumindest, wenn nicht gerade alles dicht hat. Mehr Orte zum Sonnenuntergang-Schauen findet ihr hier.

  • Von der Warschauer Straße aus kommt ihr über die Revaler Straße direkt zur Modersohnbrücke.

Halbinsel Stralau

Ort der Gegensätze: Halbinsel Stralau. Foto: Imago/Winfried Rothermel

Die Halbinsel Stralau ist ein Ort der Gegensätze. Einerseits reiht sich dort ein Gebäude mit Luxuswohnungen ans andere. Spätis? Fehlanzeige! Auf dem Wasser der Rummelsburger Bucht leben Menschen dagegen einen ganz anderen Lebensentwurf. Dort liegen Hausboote vor Anker, zwischenzeitlich hatten sich einige von ihnen zur Parallelwelt-Insel „Lummerland“ zusammengeschlossen. Den Komplex gibt es nicht mehr, die Bucht ist aber trotzdem noch schön. Wenn man auf der Halbinsel Stralau entlang spaziert, kann man auf der westlichen Seite der Insel, die der Spree zugewandt ist, sogar ein bisschen baden. In der Rummelsburger Bucht wird davon abgeraten: Sie ist das dreckigste Gewässer Berlins. Wenn man auf der anderen Seite der Bucht entlang spaziert, bietet es sich an, in die Hafenküche einzukehren. Die gehört zwar schon zu Lichtenberg, doch das Essen dort ist vorzüglich, findet unser Gastro-Redakteur.

  • Halbinsel Stralau Vom Ostkreuz aus Richtung Rummelburger Bucht, dann rechts halten

Mehr Sehenswürdigkeiten

Mehr wichtige Sehenswürdigkeiten und Ziele findet ihr hier. Die 12 wichtigsten Sehenswürdigkeiten zum Abklappern haben wir hier für euch. Wer sich die Touri-Hop-On-Hop-Off-Busse sparen will, kann einfach mit der Linie 100 fahren und sich die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vom gelben BVG-Doppeldeckerbus aus anschauen. Bietet auch eine gute Stadtrundfahrt: die Linie 200.

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