Aufruf

Berlin, die Hauptstadt der Freiheit – Schicken Sie uns Ihr Freiheitsfoto!

Grillen im Hof, knutschen im Park oder drei Tage lang wach im Club? Der tip und #FreiheitBerlin suchen die besten Freiheitsfotos aus Ihrem Kiez 

Bilder

Berlin ist die Hauptstadt der Freiheit! Dieses Motto steht derzeit im Mittelpunkt einer Kampagne von be Berlin. Im Kern geht es um unser Lebensgefühl aus Weltoffenheit, Toleranz, Momenten der Freiheit und Freiheitsbekenntnissen. Denn wie sich Freiheit 1989 anfühlte, kurz nach dem Mauerfall, daran können sich vermutlich noch viele erinnern. Doch was bedeutet Freiheit heute, wie sieht sie aus und wie wird sie konkret gelebt? Unter dem Hashtag #FreiheitBerlin breitet sich die Aktion in der ganzen Stadt aus. be Berlin will ein positives Berlin-Bild in die Welt hinaustragen, und der tip ist dabei! Gemeinsam suchen wir die schönsten Freiheits­momente aus Ihrem Kiez. Schicken Sie uns Ihr Freiheitsfoto und einen kurzen Text und vielleicht gehören Sie schon bald zu den Gewinnern (siehe Infos unten).

Kaum eine andere Stadt repräsentiert so sehr „die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können“ (soweit die Definition von Freiheit). Schon vor dem Krieg galt die Spreemetropole als Refugium für Andersdenkende und schillernde Vögel. Um das Nachtleben der 1920er-Jahre ranken sich Legenden. Die Berliner konnten  im Biergarten an der Weißen mit Schuss nippen, im Wannsee planschen und alle Fünfe gerade sein lassen. Man lebte und ließ leben.
Nach den dunklen Jahren des Krieges erlangte die geteilte Stadt, zumindest in ihrem westlichen Teil, erneut den Freiheitsstatus als Symbol und letzter Außenposten der „freien Welt“. Und bald schon zog die unter alliiertem Befehl stehende Insel West-Berlin allerlei Lebenskünstler und Kriegsdienstverweigerer an. Alternativen wurden zum Alltag.

Obwohl eingeschlossen, fühlten sich viele West-Berliner freier als ihre Mitbürger in Westdeutschland. Nicht ohne Grund sprach John F. Kennedy vor seinem berühmten Satz „Ich bin ein Berliner“: „All free man, where­ever they may live, are citizens of Berlin.“ Einige Jahre später dichtete Rio Reiser, Gründer und Sänger der legendären Ton Steine Scherben, in irgendeinem besetzten Haus in Kreuzberg: „Wir sind geboren um frei zu sein.“ Dann fiel die Mauer, David Hasselhoff sang „Looking for Freedom“, und endlich galt die Freiheit der gesamten Stadt. Wieder kamen Künstler, Musiker und Paradiesvögel und feierten mit der „Love Parade“ die größte  Party der 1990er-Jahre.

Das Berliner Freiheitsgefühl ist auch 2017 ungebrochen, Menschen aus aller Welt ­strömen hierher. Manche als Touristen, die  wegen des „Berlin-Gefühls“ anreisen und sich über die Parks, Spreeufer und Flohmärkte freuen. Andere, um hier zu leben, und nochmal andere kommen unter tragischen Vorzeichen und suchen Zuflucht. Rom mag ewig währen und in Paris die Liebe sein, doch Berlin ist die Hauptstadt der Freiheit.

AUFRUF

Freiheit im Kiez – Schicken sie uns ihr Foto
Wie ist es um die Freiheit in Ihrem Kiez bestellt? Was macht Berlin einzigartig und wie sehen Ihre kleinen und großen Freiheits­momente aus?  Wir rufen Sie zusammen mit be Berlin auf, uns Ihre Freiheitsmotive zu ­schicken. Machen Sie ein Foto, das Ihrer Meinung nach die Idee #FreiheitBerlin am besten zeigt, und schreiben einen kurzen Text dazu.

Der Preis
Die besten Einsendungen drucken wir in einer Sonderbeilage ab, die im tip 15 am 13. Juli erscheint. Der von der Redaktion ausgewählte Urheber des Gewinnermotivs gewinnt ein tip-Jahresabo und darf sich zudem über Konzertkarten für das Citadel Music Festival freuen. Außerdem wird das Gewinnermotiv
in die Kampagne integriert und in Los Angeles im Rahmen der Städtepartnerschaft ausgestellt.

Technische Voraussetzungen
Das Foto sollte in möglichst hoher Auflösung vorliegen und in einem gängigen Format gespeichert sein (jpg, tif, PDF usw.).

Kontakt
Schicken Sie uns Ihr Foto an: freiheit@tip-berlin.de
oder: tip Berlin, Kennwort: Freiheit, Paul-Lincke-Ufer 42/43, 10999 Berlin

Einsendeschluss
Der Einsendeschluss ist Sonntag, der 25. Juni 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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