Berlins Beste

Berlins beste Delikatessenläden

Pasta, Pesto, Bauernbrot, Wurst, Käse, Schinken, Leberkäse, Terrinen, Patés, Rohwurst-Klassiker Lenzburger Bauernschüblig, Haschi-Original-Kräuterbonbons, Edelschimmel-Saucisson, Pastrami aus Österreich, Knoblauch-Petersilien-Oliven. Wir haben für Euch Berlins beste Fachgeschäfte für Delikatessen zusammengetragen.

Foto: Maitre Phillip Filles

Alimentari e Vini
Italien liegt in Kreuzberg. Das beweist der urige Italo-Feinkostladen seit gefühlten Ewigkeiten. Die Regale und Körbe quellen fast über: Weine vom einfachen Landwein bis zu großen Vinos, Pasta, Pesto, Bauernbrot, Wurst, Käse und Schinken, kurzum, was man aus Italien kennt und mehr. In der Woche (Mo-Fr 12–16 Uhr) gibt es auch einen Imbiss. Vor fünf Jahren hat Chef Giuseppe Madia in der Moabiter Arminiusmarkthalle eine Salumeria eröffnet und auch in der Marheinekehalle im Bergmannkiez bietet Alimentari e Vini eine Auswahl seiner Produkte und einen charmanten Mittagstisch.
Skalitzer Str. 23, Kreuzberg, Kottbusser Tor, Tel. 611 49 81, Mo–Fr 9–20 Uhr, Sa 9–16 Uhr, Filiale: Marheineke-Markthalle, Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 8-18 Uhr, Arminiusmarkthalle Mo-Sa 10-19 Uhr, www.alimentari.de

Alpenstueck Manufaktur
Eine kleine Alpenrepublik mitten in Berlin: Neben dem Alpenstueck Restaurant gibt es die Bäckerei und die Manufaktur. Das kleine Ladengeschäft offeriert Hausgemachtes aus regionalen Produkten: Leberkäse, Terrinen, Patés, Teigwaren wie Maultaschen, Spätzle und Schupfnudeln. Äpfel werden zu Essig oder Schmalz verarbeitet, Kürbis zu Konfitüre.
Schröderstr. 15, Mitte, Nordbahnhof, Tel. 21 75 16 45, Mo–Sa 10–18 Uhr, www.alpenstueck.de

Butter Lindner
Darf’s ein bisschen besser sein? Schon lange bevor der Feinkost-Hype Berlin so richtig erfasste, war Lindner Esskultur, immer noch besser unter dem Namen „Butter Lindner“ bekannt, schon mit seinem ausgesuchten Angebot da. Vom Krabbensalat bis zur Apfeltarte kommt vieles aus der eigenen Küche, Konditorei und Bäckerei. Rund zwei Dutzend Filialen im gesamten Stadtgebiet.
Wittenbergplatz 5/6, Schöneberg, Wittenbergplatz, Mo–Sa 8.30–20 Uhr, www.lindner-esskultur.de

Chuchiäschtli
Um Chuchichäschtli, übersetzt „kleiner Küchen-schrank“, richtig auszusprechen, muss man wahrscheinlich Schweizer sein. Sich mit Produkten der Alpenrepublik eindecken, kann man aber trotzdem. Da wären Delikatessen wie Tessiner Bergblütenhonig, der Rohwurst-Klassiker Lenzburger Bauernschüblig, Haschi-Original-Kräuterbonbons und Fondue- und Rac-lette-Käse, praktischerweise auch als Fertigmix.
Holsteinische Str. 19, Wilmersdorf, Blissestraße, Hohenzollernplatz, Tel. 53 67 72 20,
Mo 12–19 Uhr, Di–Fr 10–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr, www.chuchichaeschtli.de

Kebe Living
Miriam Eva Kebe komponiert süße und herzhafte mediterran angehauchte Gelees und Pasten. Die süßen Gelees, wie zum Beispiel das Rote-Traube-Ingwergelee, schmecken auf dem Brot, können aber auch zum Abschmecken und Verfeinern von deftigen Speisen verwendet werden. Außerdem stehen herzhafte Pasten und Tapenaden in den Regalen. Besonders beliebt: die Paste aus schwarzen Oliven. Sie ist ungewöhnlich grob gemahlen, sodass die Olive noch zu spüren ist, und nicht so salzig wie das französische Original. Viele Produkte tragen das Biosiegel. Auch bei den anderen achtet Miriam Eva Kebe auf natürliche und qualitativ hochwertige Zutaten.
Lorenzstr. 58, Eingang Jägerstr., Steglitz, Lichterfelde Ost, Tel. 38 10 13 90, Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr, Filiale: Sa Kollwitzmarkt, www.kebe.de

Maître Philippe & filles
Maître Philippe steht nicht nur für Käse. Da wäre noch die Charcuterie: Schinken wie der Jambon Ibaiama und Salami wie die Edelschimmel-Saucisson boneta aus dem Baskenland. Es gibt Terrinen aus der Touraine, dazu Weine von kleinen Domaines aus Portugal und Frankreich, Olivenöl aus Portugal und Spanien. Zur Abrundung: das größte Jahrgangssardinen-Angebot Deutschlands. Alleine für diese Kost aus der Konserve lohnt sich der Weg nach Wilmersdorf. Zudem regelmäßig im Sortiment: das wunderbare Brot der Bread Station.
Emser Str. 42, Wilmersdorf, Hohenzollernplatz, Tel. 88 68 36 10, Mi–Fr 10–19 Uhr, Sa 10–14 Uhr, www.maitrephilippe.de

Menze Delikatessen
Gerhard Beer, selbst Vorarlberger und mittlerweile sogar Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Hittisau, legt Wert darauf, nur mit Bauern, Sennern und Metzgern zusammenzuarbeiten, die er persönlich kennt. Die artgerechte Haltung der Tiere und die Zukunft der kleinen Bergbauernbetriebe, darum geht es diesem alpinen Deli in der Kreuzberger Markthalle Neun. Im Angebot: Berg- und Weichkäse, Schinken und Würste, auch vom Wild, Kürbiskernöle und faßgeschlagene Butter, handwerkliches Bier und sogar Bregenzerwälder Holzschuhe.
Eisenbahnstr. 42/43, in der Markthalle Neun, Kreuzberg, Görlitzer Bahnhof, Di 12–19 Uhr, Do 12–22 Uhr, Fr 12–18 Uhr, Sa 10–18 Uhr, www.menze.at

Südwind
Die Anfänge liegen in den 1980er-Jahren, damals wurde das kleine Sortiment noch direkt aus der Maremma importiert. Aus der Toskana kommt immer noch Feines wie luftgetrocknete Salami von Sambucana-Schweinen, erweitert aber um andere regionale „Leibspeisen“ kleiner Betriebe wie frischer Pasta aus dem Piemont, Rohmilchkäse aus Frankreich, Pastrami aus Österreich, Knoblauch-Petersilien-Oliven aus Spanien und Bio-Büffelmozzarella aus Brandenburg.
Akazienstr. 7, Schöneberg, Eisenacher Straße, Tel. 782 04 39, Mo–Fr 10–20 Uhr, Sa 10–18 Uhr, www.suedwind.net

Vom Einfachen das Gute
Eine Leberwurststulle oder ein Schinkenbrot, einfach, aber wenn es mit der fluffigsten, aromatischsten und handwerklichsten Leberwurst bestrichen oder mit di Norcia-Schinken belegt ist: Solche großen Kleinigkeiten sind der kulinarische Himmel. In diesem Sinn lässt schon der Name Vom Einfachen das Gute ein kompromisloses Konzept erahnen. Rohmilchbutter, Bier, Wein, Brot, Käse, Ahle Worscht (für die Hessen unter uns das Grundnahrungsmittel), alles entdeckungshungrig kurariert für qualitätsverliebte Foodies.
Invalidenstr. 155, Mitte, Rosenthaler Platz, Tel. 28 86 48 49, Di–Sa 10–20 Uhr,
www.vomeinfachendasgute.com

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