Pop Art

Bhupen Khakhar in der DB Kunsthalle

Der Maler Bhupen Khakhar spielt für die moderne Kunst Indiens eine zentrale Rolle. Nun hat er eine Einzelausstellung in der DB Kunsthalle

Bhupen Khakhar (1934-2003) Yagnya or Marriage, 2000 Ölfarbe auf Leinwand 173,5 x 346,6 cm Tapi Collection, Indien Oil paint on canvas 173,5 x 346,6 cm Tapi Collection, India Tapi Collection, India

Bhupen Khakhar (1934-2003) Yagnya or Marriage, 2000 Ölfarbe auf Leinwand 173,5 x 346,6 cm Tapi Collection, Indien Oil paint on canvas 173,5 x 346,6 cm Tapi Collection, India Tapi Collection, India

Schön, dass die Verantwortlichen der Deutschen Bank Kunsthalle immer wieder den Fokus auf künstlerische Positionen aus Afrika, Asien und dem Mittleren Osten legen – denn diese sind in den großen Berliner Häusern noch zu wenig vertreten. Nun wird das Werk des indischen Künstler Bhupen Khakar (1934–2003) vorgestellt, der in seinem Land eine zentrale Rolle für die Entwicklung der modernen Kunst spielte (und auch international wahrgenommen wurde, u.a. zur Documenta 1992 eingeladen war). Khakar – im Erstberuf Wirtschaftsprüfer und als Künstler Autodidakt – gehörte der Künstlerbewegung Baroda School an, die neue Formen der Figuration und Narration in die Malerei brachte. Er entwickelte einen Stil, der Hoch- und Massenkultur, Alltag und Kunstgeschichte zusammenbrachte. Und Khahar hatte den Mut, Themen wie Klassenunterschiede und Homosexualität anzugehen. Die Retrospektive kommt von der Tate Modern nach Berlin.

Bhupen Khakhar. You Can’t Please all Deutsche Bank Kunsthalle, Unter den Linden 13/15, Mitte, 18.11.16–5.3.17

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