Kultur & Freizeit in Berlin

„Boys and their Toys“ im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Die Gruppenausstellung reflektiert die ästhetische Nähe von Kriegsführung und Kriegsspiel.

Knöpfchen drücken, Gegner ausschalten – und das mit der allermodernsten Hightech-Ausrüstung: Die Ästhetik von Kriegsführung und Kriegsspiel liegt oft beängstigend nah beieinander. Die Ausstellung „Boys and their Toys. Zur Omnipräsenz von Krieg und Waffen – auch in der Kunst“ im Bethanien behandelt genau diese Gamifizierung von Kriegen. In den Arbeiten der ausgestellten Künstler, unter ihnen Benjamin Althammer, Heinrich Dubel oder Nik Nowak, geht es jedoch nicht nur um die mediale Omnipräsenz von Krieg oder die Ästhetik von Kriegsspielen am Computer, sondern auch die Auseinandersetzung mit den Waffen selbst. Das geschieht manchmal kritisch, manchmal affirmativ. Die Waffe wird zur Form und zur Skulptur und so bekommt die Losung des „Kriegspielens“ eine weitere Dimension.   

Text: Andrea Hahn

Foto: Graw Boeckler

Kunstraum Kreuzberg
/Bethanien Mariannenplatz 2, Kreuzberg, tgl. 12–19 Uhr, bis 26.4.

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