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Brandenburg entdecken: Barnim, Uckermark, Märkisch-Oderland und Oder-Spree

Der zweite Teil unserer Reise durch Brandenburg führt uns in den Nordosten und Osten des Nachbar-Bundeslandes. So fahren wir von Barnim in die Uckermark, ins Märkisch-Oderland bis nach Oder-Spree und bringen euch Museen, Bäckereien, Nah- und Fernverbindungsangebote, Städte und Lokale näher, die ihr bei eurem nächsten Besuch besichtigen solltet.

Rein in die Bahn, raus in die Natur: Unterwegs in Ostbrandenburg mit der Niederbarnimer Eisenbahn

Ein Zug der NEB auf der RB27 überquert eine Brücke bei Zerpenschleuse. Credit: NEB/C. Bedeschinski
Ein Zug der NEB auf der RB27 überquert eine Brücke bei Zerpenschleuse. Credit: NEB/C. Bedeschinski

Die markanten blau-weiß-gelben Züge der Niederbarnimer Eisenbahn stoppen an mehr als 110 Bahnhöfen und Haltepunkten, die meisten sind ideale Ausgangspunkte für schöne Ausflüge. Die neue Broschüre „Traumhaft schöne Aussichten“ bietet linienübergreifend Tipps für Tagesausflüge im abwechslungsreichen Ostbrandenburg und macht Lust auf Entdeckungsreisen mit der Regionalbahn.

Über Hohl- und Höhenwege durch den Märkischen Bergwanderpark zum Galgensteig wandern, auf literarischen Pfaden die wald- und seenreiche, ursprüngliche Natur der Ruppiner Schweiz erkunden oder am Märkischen Meer erholen – die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) bringt euch hin.

„Traumhaft schöne Aussichten“ ist die dritte Broschüre in der „Schöne Aussichten“-Reihe, die Ausflugstipps an allen Linien im Bediengebiet der NEB enthält. Alle Ausflugsbroschüren sind kostenlos in den Zügen, im NEB-Kundencenter oder zum Download auf der Website erhältlich.

  • NEB-Kundencenter am S+U Bhf. Berlin-Lichtenberg, Weitlingstr. 15, 10317 Berlin, www.NEB.de

Echte Handwerkskunst: Natursauerteig-Brote ohne Backhefe bei der Privatbäckerei Wiese in Eberswalde

Das Team der Privatbäckerei Wiese. Foto: Wiese
Das Team der Privatbäckerei Wiese im brandenburgischen Eberswalde. Foto: Wiese

Bei der Bäckerei Wiese wird echte Handwerkskunst gelebt und gepflegt. Hier findet ihr leckeren Kuchen, guten Kaffee und frisch belegte Brötchen. Außerdem werden Natursauerteigbrote ohne Backhefe in BIO-Qualität gebacken. Die Brote sind saftiger, bekömmlicher und länger haltbar.

Die Sauerteige werden in der Backstube selbst hergestellt, gepflegt und gehegt und tragen zu einem besonderen, mild-saurem Brot-Aroma bei. Außerdem wird Wert auf regionale Wertschöpfungsketten gelegt. Die Bäckerei arbeitet mit hochwertigen, altbewährten aber längst vergessenen Getreidearten wie dem Lichtkornroggen, der auf dem Familien-Ackerland angebaut und nicht weit entfernt vermahlen wird.

Die Rohstoffe bezieht die Bäckerei gern direkt vom Bauernhof nebenan und zahlt dafür faire Preise. In der gläsernen Backwerkstatt könnt ihr den Bäcker:innen beim Herstellen der Produkte zuschauen und mehr über die Backkunst aus Brandenburg erfahren.


Nah dran und mitten im Drumrum in Eberswalde: Abenteuer und Erholung 30 Minuten vom Hauptbahnhof

Viel Spaß und Erholung gibt es in Eberswalde. Foto: Agentur One/Stefan Esche
Viel Spaß und Erholung gibt es in Eberswalde. Foto: Agentur One/Stefan Esche

Einfach raus mit der Bahn nach Nordosten: Da liegt die Waldstadt Eberswalde, „Kulturhauptstadt“ des nordöstlichen Brandenburg und Tor zur Schorfheide. Mitten durch die Stadt zieht sich der Finowkanal als idyllisches naturnahes Revier fürs Stand-Up-Paddling, Kanufahren und anderen Wassersportarten – gut zu beobachten von der Stadtpromenade. Fast wie in Frankreich am Canal du Midi.

Am Ufer des ältesten nutzbaren Kanals Deutschlands liegt auch der Familiengarten mit Angeboten für die ganze Familie. Abenteuerpfade, Märchenlandschaft, Schafe und viel Platz für Sport bieten großen und kleinen Kindern Erholung und Spaß.

Übrigens sind die Wälder und Seen mit ihrer hohen Luft- und Wasserqualität an Sommertagen richtig erfrischend. Kommt raus und probiert‘s aus!


Das Kloster Chorin bietet Ruhe und Kultur zugleich – Erkundet die wald- und seenreiche Umgebung

Das Kloster Chorin von außen. Foto: Kloster Chorin
Das Kloster Chorin in Brandenburg von außen. Foto: Kloster Chorin

Wer den Osten Brandenburgs per Fahrrad erkunden möchte, findet im ehemaligen Kloster Chorin ein Ziel, dass lange in Erinnerung bleibt. Zwischen dem Oder-Neiße-Radweg und dem Berlin-Usedom-Radweg liegt es auf halber Strecke zwischen Eberswalde und Angermünde.

Wem die Puste ausgeht, der steigt in den RE3 und kürzt so den Streckenabschnitt mit der Bahn ab. Das Kloster Chorin ist ganzjährig geöffnet, bietet mit dem Klostercafé Gelegenheit für einen Zwischenstopp und verzaubert mit seinen Backsteinbauten.

Hier könnt ihr die Dauerausstellung betrachten, findet immer Neues in der Galerie mit zeitgenössischer Kunst und schöpft Kraft und Ruhe in der Klosterklausur, die schon 750 Jahre zählt. Viele Veranstaltungen laden ein, den Ort immer wieder neu zu erleben.


Immer ein kleines Abenteuer: die Nationalparkstadt Schwedt/Oder in Brandenburg

Die Stadt Schwedt/Oder grenzt an Polen. Foto: Oliver Voight
Die Stadt Schwedt/Oder grenzt an Polen. Foto: Oliver Voight

Direkt an der parallel zur Oder verlaufenden Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße liegt die uckermärkische Stadt Schwedt/Oder. Eine traditionelle Stadt die bis ins Jahr 1265 zurückblicken kann. Geprägt von Naturlandschaft, ist sie auch eine der wichtigsten wirtschaftlichen Standorte des Landes Brandenburg und grenzt unmittelbar an das Nachbarland Polen.

Schwedt erleben lohnt sich, denn die Nationalparkstadt bietet Kultur, Sport und Altstadtflair kombiniert mit modernem Charm. Besucht die Stadt und erlebt Theater, Kino, das Erlebnisbad „Aquarium“, Konzerte, Veranstaltungen, Lesungen und mehr. Veranstaltungen wie der Frühlingsmarkt, die GastroMeile, das Schwedter Oktoberfest, der Winter-Märchen-Markt oder der regionale Wochenmarkt laden zum Shoppen, Schauen und Verweilen ein.

Wenn ihr gern abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs sein möchtet, ist das unentdeckte „Land im Strom“ genau richtig. Taucht ein in Deutschlands einzigen Flussauen-Nationalpark „Unteres Odertal“. Hier habt ihr die Natur fast für euch allein – eine durch viele unterschiedliche Landschaftstypen geprägte Idylle, die vom Wasser bestimmt wird, das an manchen Tagen plötzlich kleine Seen auf Wege zaubert oder auch mal fast ganz verschwindet.


„Lieben und rühren“ für handgearbeitete Seifen, Shampoos, Cremes und mehr

Handgemachte Naturkosmetik von Anke Thoma ist längst weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Foto: Klaus Sieg
Handgemachte Naturkosmetik von Anke Thoma ist längst weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Foto: Klaus Sieg

Hinter dem Hofladen von Anke Thoma kommen nur noch Äcker, Wiesen und Wälder. In der Uckermark in Brandenburg stellt sie einzigartige feste Shampoos, Naturseifen, Cremes und Badepralinen her, die vor Ort auch ausgiebig beschnuppert und getestet werden können.

„Manufaktur kommt von Handarbeit“, sagt Anke Thoma. Für alles andere wären ihre Zutaten viel zu schade. Ob Karitébutter, Arganöl, Hanföl, Kakaobutter oder Rosenblütenwachs – alles ist von allerhöchster Qualität, überwiegend aus kontrolliert biologischem Anbau und manchmal sogar aus dem eigenen Garten.

Konsequent nachhaltig sind auch die Verpackungen. Am beliebtesten sind die festen Shampoos in 15 verschiedenen Sorten. Angefangen hat Anke Thoma allein in ihrer Küche. Heute beschäftigt sie 19 Mitarbeiter:innen. Was ist das Rezept für dieses kleine Wirtschaftswunder in der Provinz? „Lieben und rühren“, sagt Anke Thoma.


Im Oderbruch Museum trifft traditionelles Museum auf Kunst und Mitmachangebote

Das Oderbruch Museum Altranft. Foto:
Das Oderbruch-Museum Altranft. Foto:

Das Oderbruch Museum Altranft östlich von Berlin beschreibt eine ganze Landschaft. In Kunstinstallationen, spielerischen Mitmachangeboten und ernsthaften Recherche-Möglichkeiten kommen die Bewohner:innen des „Bruchs“ selbst zu Wort. Ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Werte werden hier unkompliziert transportiert und vermittelt.

Forscher:innen können eine Biberlaus im Studiolo mikroskopieren und mit den Kindern an der riesigen Oderbruch-Murmelbahn das komplizierte Wassersystem des Landstrichs kennenlernen. In der Galerie stellen nicht nur Künstler:innen des Oderbruchs ihre Werke aus. Auf einem Dorfspaziergang erfährt man außerdem vom bäuerlichen Leben vor und nach der Trockenlegung.

Jeden ersten Samstag im Monat laden zudem besondere Programmtage zum Feiern, Genießen und Lernen ein. Tipp: Eintrittskarten braucht man erst ab 18 Jahre. Diese gelten für eine ganze Saison. Wiederkommen lohnt sich.


Amiceria: Essen bei Freunden in Bad Saarow und Strausberg

Das Amiceria bietet authentische italienische Küche direkt im Kurort Bad Saarow und auch am Straussee. Foto: Steven Ritzer
Das Amiceria bietet authentische italienische Küche direkt im Kurort Bad Saarow und auch am Straussee. Foto: Steven Ritzer

Ein Ort zum Wohlfühlen und gemeinsamen Genießen mitten im Kurort Bad Saarow oder direkt am Straussee in Strausberg: Das ist Amiceria. Hier gibt es authentische italienische Küche mit leckeren Antipasti, hausgemachter Pizza aus dem Steinofen, frischen Pasta-Spezialitäten aus der eigenen Manufaktur sowie ausgewählte Weine und Kaffeespezialitäten.

Im modernen Ambiente werden hier die Wünsche von echten Genießer:innen erfüllt. Amiceria steht für herzliche Gastfreundschaft und mit Liebe zubereitete italienische Köstlichkeiten mitten in Brandenburg. Die Filiale Strausberg wird ab diesem Spätsommer zudem durch das kleine und liebevoll eingerichtete Hotel „albergo amiceria“ ergänzt – ein Wohlfühlort nach ausgelassenen Feiern, Ausflügen in die Natur und beruflichen Aufenthalten.

  • Amiceria Bad Saarow Kurpark Kolonnaden, Ulmenstr. 2a, 15526 Bad Saarow, www.amiceria.de
  • Amiceria Strausberg Haus am Straussee, Fichteplatz 1, 15344 Strausberg

Freilich am See: Bayerisches Gasthaus und Eventlocation am Ufer des Scharmützelsees in Bad Saarow

Bayerische Schmankerl gibt es in Bad Saarow in Brandenburg. Foto: Catharina Schökel
Bayerische Schmankerl gibt es in Bad Saarow in Brandenburg. Foto: Catharina Schökel

Idyllisch am Scharmützelsee in Bad Saarow gelegen, ist der gemütliche Gastbetrieb „Freilich am See“ ein super Ort zum Verweilen und Entspannen. Ob für eine kulinarische Stärkung am Tag, ein Bier zum Feierabend, eine Runde Volleyball, Minigolf oder eine kühle Erfrischung zwischendurch: Das „Freilich am See“ bietet ganzjährig einen Anlaufpunkt zum Genießen, Schlemmen und gemütlichen Beisammensein mit Familie und Freunden.

Die Terrasse, der große Biergarten und die neue Champagner-Lounge bieten einen tollen Blick auf den See und den Sonnenuntergang. Bayerische Schmankerl, frisch gezapftes Bier und eine große Weinauswahl runden jeden Besuch ab. Der vielfältig nutzbare Eventsaal mit eigener Bar und Festwiese bietet Raum für Hochzeiten und Veranstaltungen jeder Art.


Le Gâteau rose: Café, Tortenmanufaktur und Frühstück in Bad Saarow

Die Kuchen und Torten des Café Le Gâteau rose sind mit regionalen Zutaten hergestellt. Foto: Catharina Schökel
Die Kuchen und Torten des Café Le Gâteau rose sind mit regionalen Zutaten hergestellt. Foto: Catharina Schökel

In diesem gemütlichen Café in Bad Saarow trifft die Welt der modernen Patisserie mit hübschen Törtchen und Torten auf einen bunten Mix an internationalen Frühstücksvariationen mit süßen, herzhaften und gesunden Elementen.

Das klingt ziemlich bunt? Ist es auch! Sowohl im Café als auch in der Tortenmanufaktur wird gerne neu interpretiert, dabei aber nie der Boden unter den Füßen verloren. Bei der Herstellung der Kuchen und Torten sind regionale Partner und Lieferanten besonders wichtig – so werden beste natürliche Zutaten garantiert, die tagesfrisch verarbeitet werden.

Wenig Chichi, dafür viel authentisches Handwerk und Geschmack. Das ist für die Tortenmanufaktur die pure Lebensfreude! Das beliebte Highlight und die Namensgeberin für das Café: die „Rosarote Torte“ nach historischem Familienrezept. Gerne werden auch besondere und individuelle Torten für Hochzeiten oder andere festliche Anlässe gebacken.


Fischerei Köllnitz in Storkow: Ausflug ins Grüne, um Fisch neu zu erleben

Das Gelände vereint Fischereigebiet, Restaurant und Museum. Foto: Pascal Rohé
Das Gelände vereint Fischereigebiet, Restaurant und Museum. Foto: Pascal Rohé

Beeindruckendes Naturerlebnis und traditionelles Fischereihandwerk trifft auf modernen Genuss: Direkt am Groß Schauener See inmitten der Idylle des Naturparks liegt der Traditionsbetrieb Fischerei Köllnitz.

Seit mehr als 800 Jahren wird hier per Hand gefischt, heute liegt das Fanggebiet in der Heinz-Sielmann-Naturlandschaft Groß Schauener Seen, dem Schwielochsee und der Spree. Dass Naturschutz und Fischfang zusammen funktionieren, kann man hier erleben. Die frisch modernisierten Köllnitzer Fischerstuben mit großer Sonnenterrasse und Seeblick servieren täglich frischen Wildfang und geräucherte Spezialitäten aus der hauseigenen Manufaktur.

Auf dem Gelände gibt es für Groß und Klein von Hofladen bis Fischereimuseum viel zu Entdecken. Tipp: Für einen tollen Blick über die Seenlandschaft gelangt ihr über einen Naturlehrpfad zum Selchower Aussichtsturm.

  • Fischerei Köllnitz Groß Schauener Hauptstraße 31, 15859 Storkow (Mark), www.koellnitz.de

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