Café

Bullys Bakery in Neukölln

Freundliche Übernahme: Bullys Bakery heißt das lässigste schönste Café im Kiez

Bullys Bakery

An Bullys Bakery hatte Behzad Karim-Khani immer bewundert, dass die Croissants zumeist schon mittags aus waren. Also nicht, dass die Croissants aus waren, hat er bewundert. Aber doch die stoische Ruhe des alten Gastgebers, der bald ein guter Freund war, mit diesem Mangel umzugehen. Nur nicht übertreiben, mit dem Umsatz, der Hektik, der Geschäftigkeit.

Als diesem Gastgeber die Hektik und Geschäftigkeit Berlins zu viel geworden waren, beschlossen Karim-Khani und Achill Farese (beide betreiben auch die schöne Lugosi Bar mit dem intimen Handwerksrestaurant Karloff), diesen Geist zu bewahren. Und den guten Geschmack. Drei Monate wurde gewerkelt, der maßgebaute Tresen schwebt scheinbar im Raum. Und doch blieb alles licht und roh und so minimalistisch wie gewohnt. Was es nicht gibt? Avocados, pochierte Eier und all den uniformen Hype. Dafür ist die Cola hausgemacht (und die beste der Stadt) und die frischgepressten Säfte sind nie smoothiesüß, sondern zeugen vom aromatischen Sachverstand des Barkeepers Kharim-Khani. Darüber hinaus: Focaccias, pur und auf den Punkt und sehr guten Kuchen. Ein Kleinod zum Tage vertrödeln.

Bullys Bakery Friedelstr. 7, Neukölln, Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa–So 10–18 Uhr, bei Facebook: Bullys Bakery

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