Konfrontation

Condo trifft Picasso

Ins Museum Berggruen kommt Bewegung. Endlich, ist es doch das statischste unter den Häusern der Nationalgalerie

George CondoWoman with Cross, 2004Öl auf Leinwand, 40,6 x 30,5 cmSammlung des Künstlers, New YorkCourtesy Sprüth Magers und Skarstedt© VG Bild-Kunst, Bonn 2016 Foto: © George Condo 2016
George CondoWoman with Cross, 2004Öl auf Leinwand, 40,6 x 30,5 cmSammlung des Künstlers, New YorkCourtesy Sprüth Magers und Skarstedt© VG Bild-Kunst, Bonn 2016 Foto: © George Condo 2016

Jetzt zeigt diese Festung der klassischen Moderne, nach einigen wirklich winzigen Sonderschauen, mit den Arbeiten von Georgo Condo erstmals zeitgenössische Kunst – und zwar gleich im großen Maßstab. Der 1957 geborene, US-amerikanische Künstler hängt rund 70 Gemälde und Collagen sowie 90 Zeichnungen mitten in die ständige Sammlung.  Und da Condo für seine wilden, oft grotesken Bildfindungen bekannt ist, entstehen so erhellende Kombinationen – oder Konfrontationen, wie die Ausstellung titelt – zu den radikal neuen Ausdrucksformen, die Picasso, Matisse, Klee, Giacometti und Cézanne zu Anfang des 20. Jahrhunderts gefunden haben.  

George Condo. Confrontation Museum Berggruen, Schloßstr. 1, Charlottenburg, Di, Mi, Fr 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr, 19.11.16–12.3.17

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