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Corona-Solidarität: Wenn Dir das Leben Zitronen gibt, mach Gulasch draus

Corona-Solidarität? Das Sternelokal Tulus Lotrek legt vor: mit 100 Litern Gulasch für das nahegelegene Urbankrankenhaus.

Links große Kochtöpfe auf einem Herd, rechts Mann mit roter Mütze und Atemschutzmaske am Esstisch. Koch Max Strohe und sein Team vom Tulus Lotrek üben sich in Corona-Solidarität
Max Strohe und sein Team kochen für die, die Covid-19 an der Front bekämpfen. Foto: Tulus Lotrek

Ein großer, ein sehr großer Topf Rindergulasch. 100 Liter sogar. Leftover-Küche bei Max Strohe im Kreuzberger Sternelokal Tulus Lotrek. Das Team ist längt im Kurzarbeitsmodus. Und Restaurantleiterin Ilona Scholl deshalb in Behördenprosa gesunken. Die Stimmung ist so: wird schon irgendwie. Und vielleicht wird es nach richtig schlimm auch richtig gut. Weil jetzt alle angehalten sind, ein paar grundsätzliche Dinge zu überdenken. Strukturen, Abhängigkeiten, Wertschätzungen. Andere müssen gerade vor allem funktionieren.

Gulasch für Ärzt*innen

Und deshalb geht der erste Riesentopf Gulasch nun also an die Ärzt*innen im nahen Urbankrankenhaus. Ein Lieferant hatte noch eigens Fleisch, sehr viel Fleisch vorbei geschickt. Eine Sachspende für die gute Sache. „Es hilft ja was zu machen, und das zu machen, was man eben kann“, sagt der Küchenchef Max Strohe. Wichtig, so Ilona Scholl, sei eben, aus so einer gut gemeinten Aktion nicht die nächste Corona-Party zu machen. Den Virus, den nehmen sie im Tulus Lotrek schon sehr, sehr ernst: „Ich mag Oma und Opa und wenn unser runtergeregeltes Leben jetzt hilft, dass Oma und Opa ein wenig länger leben, dann ist es das mehr als wert.“

Wenn Sie, werte Gastronomielieferanten nun also Ware hätten, die unbedingt verarbeitet werden muss, wenn Sie, all Ihr tollen Restauranst der Hauptstadt damit gerne etwas anfangen würden, und wenn Sie, liebe Leser, einen Ort wissen, wo unter geordneten, sozusagen vereinzelten Bedingungen, Kraft wie Trost spendendes Essen benötigt wird, senden Sie uns eine Mail. Wir versprechen zu bündeln und zu vermitteln.

Mehr Corona-Solidarität finden Sie auch in unserem Blog zum Thema.


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