Harte (?) Arbeit

Corona-Home-Office? So rockst du den Job zu Hause

Corona-Krise in Berlin – und immer mehr Menschen müssen (oder dürfen) ins Home Office. Arbeit vom Bett aus? Für die einen die Erfüllung aller Lebensträume. Für die anderen ein Selbstorganisations-Alptraum. Wir haben ein paar Tipps, die zumindest ein paar Problem lösen. Vielleicht.

Corona-Home-Office: Ab geht die Party und die Party geht ab? Lieber nicht.
Corona-Home-Office? Keine Party daraus machen – zumindest keine zu harte. Foto: Imago/Andrey Popov/Panthermedia

Home-Office? Raus aus dem Bett

Wer mit Kunden telefoniert, sollte aufrecht sitzen, dann klingt die Stimme voller. Rumlümmelm im Bett ist zwar bequem. Aber eben auch hörbar, das wurde von Experten belegt. Und überhaupt: Wo sonst geschlafen/geliebt/gegessen wird, sollte nicht auch noch gearbeitet werden. Das sorgt nur für schlechtes Karma.

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Ab in die Küche

Wer sonst morgens die Snooze-Funktion missbraucht und maximal verschlafen einen Kaffee aufbrüht, bevor er zur Arbeit hetzt, kann durchatmen. Jede Minute, die sonst in der Bahn, im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß verschwendet wird, schlägt sich jetzt auf deinen morgendlichen Genuss nieder.

Aus dem sonstigen Arbeitsweg wird Frühstückzeit:

  • 0 bis 10 Minuten gespart: Du hast jetzt Zeit für zwei Toast mit simplem Belag
  • 11 bis 20 Minuten: Ei kochen (oder Tofu-Rührei machen), zwei Toast mit aufwendigerem Belag (Avocadocreme selbst anrühren, bisschen Öl und bisschen Salz reicht)
  • 21 bis 40 Minuten: Pochiertes Ei zubereiten, Aufbackbrötchen, French Toast als Nachtisch
  • 31 bis 60 Minuten: Eigene Schokocreme und eigenen Hummus herstellen, Pfannkuchen professionell in der Pfanne wenden üben, Kaffeebohnen selbst mahlen, weitere Tageszeitung abonnieren.

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60+ Minuten: Nach neuer Wohnung näher am Arbeitsplatz suchen

Bloß vernünftig anziehen

Klar ist es geil, im Schlafanzug zu arbeiten. Experten raten aber dazu, sich einen fixen Platz in der Wohnung zu suchen und immer dort zu arbeiten. Und sich dafür auch gezielt andere Sachen anzuziehen. So ist das Arbeiten im Home Office auch wirklich getrennt vom sonstigen Leben dort. Und es gelingt, sich zum Feierabend klarer vom Job abzugrenzen. Dann wieder die Gammel-Hose anzuziehen, sagt ganz eindeutig: So, jetzt ist wieder Zeit für Entspannung.

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Aufräumen vor Video-Calls

Kann ja sein, dass die Konferenz dank Videotelefonie ins eigene Wohnzimmer kommt. Dann lieber vorher checken, was im Hintergrund noch so alles rumliegt – das Geschirr von drei Tagen, das Tinder-Date der Vornacht… kann alles peinlich werden.

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Day Drinking ist in Ordnung – in Maßen

Zum Mittag einen kleinen Weißwein? Was soll der Geiz?! (trockene Alkoholiker natürlich ausgenommen). Dringender Hinweis dazu: Lieber einen Drink zu wenig als zu viel. Wer der Führungsetage ab 14 Uhr aus dem Home Office nur noch lallend Bericht erstatten kann, verbüßt eventuell jegliche Glaubwürdigkeit als seriöser Angestellter.

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Aufmerksam bleiben

Klar, die vom Chef geforderte Excel-Tabelle kannst du auch anlegen, während du die letzte Thunderdome-CD durch den Raum ballerst und nebenbei ketterauchend mit vier besoffenen Freundinnen besprichst, wie ihr euer eigenes Start-up hochzieht. Stell nur sicher, dass du noch mitbekommst, wenn wirklich jemand was von dir will. Denn Home Office ist leider immer noch: Arbeit.

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Feierabend

Herrlich.

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Corona hat Berlin im Griff. Viele Veranstaltungen werden abgesagt, viele Museen schließen. Alle Entwicklungen in unserem Berlin-Corona-Blog. Wer nach der Arbeit etwas Ablenkung braucht: Diese 100 Berlin-Romane sollte man gelesen haben – und in unseren Streaming- und TV-Tipps findest du sicher was passendes.

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