Die Liste

Die 100 peinlichsten Berliner 2016 Plätze: 1 – 49

1. Mario Barth, Volkspfosten

Mario Barth

Mario Barth
Sebastian Drueen Hauptstadt Helden

Im Jahr der präpotenten Populisten fühlte sich der Zotenreißer zum Welterklärer berufen. In New York, am Trump Tower, schien er die große Verschwörung enthüllen zu wollen, ein Media-Markt-Model als Maximo Lider der Politikverdrossenen, in einem Facebook-Live-Stream, der über 1,5 Millionen Mal aufgerufen wurde. „Überall Geheimagenten“ witterte er im Gebäude, aufgekratzt wie Rumpelstilzchen. Und, auf dem Bürgersteig stehend, einen Komplott der Systemmedien. Die hatten schließlich frenetische Anti-Trump-Demos vor dem Präsidentenpalast versprochen, wo der Machthaber zur Stunde sein Kabinett bildete. Zu sehen war aber bloß die leere 5th Avenue. Die dabei transportierte Assoziationskette: Die da oben verarschen uns!

Lückenpresse, Volksverräter, BRD GmbH! Dass die Kundgebungen abends stiegen: unerheblicher Content-Müll im postfaktischen Gebrüll. Schon einige Monate zuvor hatte Supermario auf Facebook den Wutbürger gegeben, indem er politisch korrekte Sprechverbote entdeckt haben wollte: „Es wird immer schwieriger zu schreiben, wie man etwas empfindet.“

Er bezog sich unter anderem auf den Amoklauf in München, der allerdings nicht, wie andere bereits spekulierten, von einem Muslim begangen wurde, sondern einem Rechtsextremen. „Seit 15 Jahren kriege ich auf die Fresse von der Presse“, klagte der Mann fürs humoristisch Grobe neulich. Aber Mario Barth hat sich 2016 eben neu erfunden: als freischaffende Ein-Mann-„Bild“ fürs autoritäre Zeitalter.

Prognose 2017: Mario Barth macht AfD-Wahlwerbespots – mit dem Slogan: „Ich bin doch nicht blöd“.


2. Beatrix von Storch, Flintenweib

Beatrix von Storch

Beatrix von Storch
Foto: Metropolico.org / flickr.com / CC BY-SA 2.0

Sehr geehrte Frau von Storch, wir verstehen gar nicht, warum Sie dauernd von allen falsch verstanden werden. Natürlich würden Sie niemals an den Grenzen auf Flüchtlingsfrauen schießen lassen. Auf Kinder schon gar nicht. Also: Außer, die rennen weg, klar.
Diese neuartigen Computermäuse sind aber auch einfach zu rutschig. Und Sie würden nie, nie, niemals dem „Postillon“ abnehmen, dass ein EU-Team jetzt Europas Nationalmannschaften ersetzt.
Vermutlich helfen Sie auch betagten Asylbewerbern aus Syrien über die Straße. Ja, Frau von Storch, wir glauben Ihnen alles. Das müssen Sie uns jetzt glauben. Ganz liebe Grüße, Ihre Lügenpresse

Prognose 2017: Zahlt heimlich doch Rundfunkgebühr, um ihre tollen Talkshowauftritte zu sehen.


3.  Lukas Klaschinski & Toyah Diebel, Schiss FM

Die superlockeren Moderatoren von Kiss FM, dem Dudelfunk für AMG-Fahrer und Nagelstudiobesitzerinnen, waren in diesem Herbst ganz besonders munter. Wie überspannte Wunsch-enkel von Franz Josef Strauß quatschten sie im Studio mit einem Neonazi, als sei’s der Cousin von nebenan. Dass Makss Damage als rappender Holocaust-Verherrlicher bekannt ist: weniger wichtig. Für Interventionen des zweiten Gasts, des jüdischen Autors Shahak Shapira, reichte dann die Aufmerksamkeitsspanne nicht mehr. Wir vergeben die Medien-„Zitrone“ für das bräsige Duo: als Rechtsradikalen-Versteher des Jahres.

Prognose 2017: Beerben Joko & Klaas – weil Pro 7 die Entpolitisierung seines Programms vollenden will.


4.  Vera Lengsfeld, Fake-Furie

Angela Merkel habe „alles dafür getan, dass der Terror in Europa Fuß fassen kann“ – so wetterte die CDU-Frau und einstige DDR-Bürgerrechtlerin nach den Anschlägen von Brüssel. Auch so ein „aus Versehen“-Posting, angeblich. Ein Fehler wie auch ihr kürzlicher Vorwurf an den „Stern“, an dessen Story über das braune Sachsen sei „alles falsch“, was sie kurz darauf auf der eigenen Website richtigstellen wollte. Ihr Blog zeigte, wie sie auf so genannte „Fake News“ reinfällt: Sie schien zu glauben, dass Michael Moore im US-Wahlkampf Trump unterstützte.

Prognose 2017: Versucht vergeblich, sich zur Bundestagswahl als Social-Bot unnützlich zu machen.


5.  Helmuth Penz, Herbergsvater

Seine Netzwerke spann der rüstige Betonberserker schon in Berlin, als das Wort „Bau“ noch nur mit den Zusatz „-filz“ Sinn ergab. Hält jetzt natürlich die Vorwürfe, er habe Millionen bei der Flüchtlingsunterbringung abgezockt, für unbegründet. Hatte aber auch Pech beim Personal-Recruiting, als Fachkräfte seiner Firma PeWoBe unter anderem über eine „kleine Kinderguillotine“ (sic!) gefachsimpelt haben sollen. Laut PeWoBe ein Autokorrekturfehler. Uns ist es seither allerdings nicht gelungen, ein Wort zu finden, aus dem die Autokorrektur „Guillotine“ macht.

Prognose 2017: Bewirbt sich nach Andrej Holms Rücktritt als Staatssekretär für Wohnen.


6. Martin Lejeune, Allah gute Dinge

Martin LeJeuneFoto: Wolfgang van de Rydt / Fantareis / opposition24.de / flickr.com / CC BY 2.0

Martin LeJeune
Foto: Wolfgang van de Rydt / Fantareis / opposition24.de / flickr.com / CC BY 2.0

Der dauergrienende PR-Gag des radikalen Islam demontierte sich 2016 mit der Zielstrebigkeit einer Cruise Missile. Lejeune kandidierte bei den Berlin-Wahlen für die Erdogan-Jünger des Bündnisses für Innovation & Gerechtigkeit (BIG), konvertierte zu Allah in einem salafistischen Zentrum und deutete Waldbrände in Israel als „Strafe Gottes“.

Dem Ex-Journalisten, der bis vor ein paar Jahren noch für die „taz“ fabulierte, hilft jetzt nur noch eines: ein hochsensibles Aussteiger-Programm.

Prognose 2017: Absolviert ein Exit-Programm des Verfassungsschutzes und zieht undercover in den Dschihad.


7.  Sophia Thomalla, Titter-Fail

Miss Thomallas Suche nach Grenzwerten beschränkte sich 2016 leider nicht nur auf die Frage, ab welcher Länge ein Kleidungsstück noch als Abendgarderobe durchgehen kann. Nein, es musste auch noch ein Tweet zum Thema Flüchtlinge und „kleine Titten“ rausgehauen werden, assistiert vom auch schon besser sortierten Micky Beisenherz. Mit diesem „Social Media Experiment“ haben beide etwas losgetreten, was als „Shitstorm“ nur unzureichend beschrieben ist – und auch bisher Wohlmeinende in einen Kopfschüttel-Tremens trieb.

Prognose 2017: Hoffentlich nur wieder was mit Leder-Hotpants und Latex-Minis.


8. Mustafa Selim Sürmeli,  Reichsbürger-Verschnitt

Eigentlich ist Sürmeli ja ein echtes Youtube-Phänomen. Das Danny-De-Vito-Double führt gerne stundenlange Telefonate mit Banken und Behörden und gibt sich dabei als UN-Hochkommissar für Menschenrechte aus.

Gerne droht Sürmeli, sein Gegenüber auf mehrere Fantastillarden zu verklagen, und stellt diese Zeugnisse des fortschreitenden Irrsinns anschließend ins Netz. Der Gelegenheitsberliner aus Stade ist eine der aktivsten Reichsbürgerkopien und selbsternannter Vorsitzender des Amts für Menschenrechte, das nun auch eine Filiale in der Berliner Sonnenallee hat. Diese ist eigentlich ein runtergewirtschaftetes Wasserpfeifenlokal, hat aber im Wahnsystem der Reichis Diplomatenstatus und muss daher profane Rechnungen für Gas nicht bezahlen.

Prognose 2017: Sürmeli bekommt über die Malta-Masche fünf Milliarden Euro – und klagt weiter.


9. Kay Nerstheimer,  Rechtsverteidiger

Man soll sich ja nicht über physiognomische Eigenheiten lustig machen. Aber ein pausbäckiger Mann mittleren Alters mit Schielauge, der schwarzhäutige Menschen als „Bimbos“ diffamiert, in der rechtsextremen German Defence League aktiv war, sich in Lichtenberg für die AfD aufstellt, dort ein Direktmandat holt, dann aber auf die AfD-Fraktionsmitgliedschaft verzichtet, weil er selbst den Deutschalternativen zu heftig ist, hat es nicht anders verdient.

Prognose 2017: Bleibt auf dem rechten Auge blind.


10.  Sebastian Castillo Pinto, Müllmann

Bushido verkauft inzwischen Zierfische in Steglitz. Warum also nicht den vakanten Thron im Berliner Rap besteigen? Doch der Plan von Sebastian Castillo Pinto scheiterte. „Man nennt mich arrogant / doch ich bin weltbekannt“ reimte der VIP-Betreuer, eines von zwei männlichen Ludern im Gina-Lisa-Sextape, tiefsinnig wie ein Angusrind in der Brunftzeit – Sprachmüll, den er in Form eines „Rache-Songs“ auf Lohfinks Geburtstag absonderte. Die überflüssigste Emission des Jahres.

Prognose 2017: Rappt auf der Sexmesse „Venus“.


11. Andrzej Przylebski, Komplottprogramm

Sein Philosophiestudium hat nicht geholfen. Der neue polnische Botschafter, Abgesandter der rechtskonservativen PiS-Regierung, ist überzeugter Konspirationsfanatiker und ein plumper Ideologe. Als er den Fantasy-Blockbuster „Smolensk“, in dem die Schuld für den Absturz des polnischen Regierungsflugzeugs 2010 indirekt den Russen in die Schuhe geschoben wird, dem Berliner Publikum vorführen wollte, sagten ihm die Kinobetreiber ab. Dann mahnte er die Leiterin des Polnischen Kulturinstituts in Berlin ab, sich doch nicht so sehr um den polnisch-jüdischen Dialog zu kümmern. Inzwischen ist sie abberufen. Weißrussische Verhältnisse mitten in der EU.

Prognose 2017: Pol-Exit-Minister


12. Frank Henkel, Schockschwerenot

Frank Henkel, jetzt Ex-Innensenator, ließ mit 550 Polizisten die Rigaer Straße 94 durchsuchen – ohne Durchsuchungsbeschluss.
Er wollte den Alexanderplatz videoüberwachen lassen und hat einigen Beamten Elektroschockpistolen besorgt.
Im Zwischenmenschlichen zeigt er nicht mehr Einfühlungsvermögen: Jung-Politikerin Jenna Behrends wollte jedenfalls nicht die „süße Maus“ für ihn sein. Uns wird Frank Henkel  auch nicht fehlen.

Prognose 2017: Park-Ranger im Görlitzer Park


13. Christian Anders, Jenseits von Jedem

Der Spiritus Rector aller Verschwörungstheoretiker, ein Erleuchteter, der schon Epiphanien hatte, als Reichsbürger noch brav ihre Steuern zahlten und die SPD wählten.

Die Enthüllungswerke des einstigen Schlagerbarden: „Der Mann, der Aids erschuf“ und „Impfen – die Lüge des Jahrhunderts“. Am 12. April dann der Erfinder eines Mystery-Dramas, als er Herbert Grönemeyer ins Jenseits twitterte: „Mein verehrter Kollege ist scheinbar von der Erde gegangen.“

Gutmeinende Follower erklärten ihm behutsam, dass Herbie bloß 60. Geburtstag hatte.

Prognose 2017: Bildet mit Unheilig beim Grand Prix d’Eurovision das neue Schlagerduo „German Angst“.


14. Mario Czaja, Nachbarschaftshelfer

Flüchtlingsunterkünfte überall in der Stadt – nur ausgerechnet nicht im eigenen Wahlkreis-Kiez (Kaulsdorf-Mahlsdorf) – und zum zweiten Mal, seit 2015, nicht. Kann Zufall sein. Vielleicht wolle sich der Lageso-Beauftrage und Sozialsenator (CDU) aber auch Probleme mit Wählern ersparen, argwöhnt die Linke.

Prognose 2017: Streicht „Sozialsenator“ bei allen Bewerbungen aus dem Lebenslauf.

15. Dandy Diary,  Hype und fettig

Der Dandy aus dem Diner

Der Dandy aus dem Diner

Dass das Konzept des Dandys eben für Stil und nicht für Stillosigkeit steht, war das erste Missverständnis der beiden Vornamenverschwender Carl Jakob Haupt und David Kurt Karl Roth und ihren, ähm, Modeblog Dandy Diary.

Das bislang vorletzte Missverständnis: eine Fress-attacke namens Dandy Diner, eine vegane Burgerbude in Schweinchenrosa, sehr laut aufgesperrt und nicht minder lärmend nach nur vier Monaten schon wieder geschlossen. Nachhaltigkeit? Nee: Hype und fettig!

Ach ja, fehlt noch das aktuell letzte Missverständnis: Jetzt wollen Haupt und Roth die Deutschlandfahne zum politisch korrekten Fashionbekenntnis umdeuten. Exakt genau damit hat vor einem knappen Jahrzehnt schon die Designerin Eva Gronbach genervt. Liebe Rothhaupts: Wenn ihr schon so nerven müsst, dann bitte mit einem gewissen Originalitätsanspruch.

Prognose 2017: Deutschländer-Würstchen

16. Niels Ruf,  Abrissbirne

Für den größtmäuligen Moderator, Schauspieler und Entertainer gab es noch nie Geschmacksuntergrenzen. Seit irgendjemand ihm diese sozialen Netzwerke erklärt hat, ist das nicht besser geworden. Im Gegenteil. Wo Ruf hintwittert, wächst kein Gras mehr.

Niels Ruf auf Twitter zu unserer "Peinlichen-Liste"Foto: Screenshot

Niels Ruf auf Twitter zu unserer „Peinlichen-Liste“
Foto: Screenshot

Nach dem plötzlichen Tod des Sängers Roger Cicero beispielsweise hielt sich Ruf nicht lange mit lästigem Feingefühl auf: „2 Roger-Cicero-Tickets zum halben Preis abzugeben“.  Und als das ganze Land um die Opfer des Berliner Terroranschlags trauerte, postete Niels Ruf unbekümmert ein Foto vom Coca-Cola-Truck am Brandenburger Tor und textete grobsinnig dazu: „Dieses Jahr bin ich ja fast schon froh, den #Weihnachtstruck verpasst zu haben“. Dazu der Hashtag „Breitscheidplatz“. Dass er den Tweet dann löschte, ist auch egal. Ein Humor wie eine Abrissbirne. Fällt irgendwo rein. Haut alles in Stücke. Macht ganz viel Dreck. Und sieht hinterher aus, als wäre nichts gewesen. Macht einfach so weiter. Einer geht noch. Niels Ruf auf Twitter

Prognose 2017: Findet sich immer noch lustig.


17. Iwan Blagoj, Wutreporter

Beim Korrespondenten des russischen Staatssenders „Erster Kanal“  ist journalistische Sorgfaltspflicht noch ein Gut, so hoch wie der Kreml.  Fast jedenfalls. Bei einer angeblich von Flüchtlingen vergewaltigten 13-jährigen Russlanddeutschen hyperventilierte  sich Blagoj mit zorngefurchter Stirn durch eine viereinhalbminütige Rede, in der Berlins Polizei die Täter deckt, die rechte „Anonymous“–Seite als seriöse Quelle gilt und die russische Diaspora gegen Flüchtlinge aufgewiegelt wird. Hat ja auch ganz gut geklappt.

Prognose 2017: Videoblogger beim „Freitag“


18. Dennis Ingo Schulz, Braunfried

„Dingo“ zeigt sich in seinen Youtube-Videos gerne in einer stilisierten SA-Uniform, sein Hartz IV besserte er früher als Tierpfleger auf und hielt in dieser Eigenschaft schon mal rassistische Vorträge vor Ziegen.

Anfang Oktober wurde dem unlustigen Reichsdeppen angeblich von Linksradikalen der Schädel eingeschlagen. Dank einer Wunderheilung konnte er jedoch bereits am Tag nach der Not-OP das Krankenhaus wieder verlassen. Im November bekam Dingo für seine wirren Videos den „Goldenen Aluhut“ in der Kategorie Politik und wollte ihn sich persönlich abholen. Leider hatte er im Heimathafen Neukölln Hausverbot. Sein Toben vor der Tür war ganz großes Schmierenkabarett.

Prognose 2017: Selbst Nazis finden Dingo eklig – Dingo gegen den Rest der Welt.


19. Katrin Vogel, Beifahrerin

Treptow-Köpenicks standhafte Noch-CDU-Chefin lässt sich keine Protestkundgebungen gegen ein Flüchtlings-Containerdorf in Altglie-nicke verbieten, bloß weil da irgendwelche NPD-Heinis mitlaufen. Die haben sich bestimmt ja nur in der Demo geirrt. Frau Vogel kann auch keinerlei Probleme dabei entdecken, ihr neues Bürgerbüro als Berliner Abgeordnete ausgerechnet im Autohaus ihres Gatten einzurichten. Irgendwo müssen die Steuermittel für die Büromiete ja schließlich bleiben.

Prognose 2017: Fährt mit ihrem neuen Büro besser.


20. Philipp Ruch, Leibgericht

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge große Schatten. Philipp Ruch und sein Zentrum für Politische Schönheit sind solche Zwerge, das haben sie 2016 mit ihrer Aktion „Flüchtlinge fressen“ endgültig bewiesen.

Waren die bisherigen Aktionen des ZPS noch von einem gesunden Zynismus getrieben (Erinnerungstafeln klauen, Gräber vor dem Bundestag ausheben), so erwies sich „Flüchtlinge fressen“ vor allen Dingen als hirnerweichender Quatsch erster Kajüte: Tiger? Aus Syrien? Römer? Imperator Merkel? Flüchtlinge? Ein Flugzeug, das niemals fliegt? Naja, es gab schöne Bilder für die TV-Medien.

Prognose 2017: Bekommt eine Festanstellung am Maxim Gorki Theater.


21 ,6. Michael Müller, Ach und Krach

Michael Müllers Brille

Michael Müller seine Brille
Foto: F. Anthea Schaap

Vielleicht fragt sich der Regierende manchmal insgeheim, ob er vor zwei Jahren, nachdem er SPD-intern nach Klaus Wowereits Rücktritt den Fraktionschef Raed Saleh und Damals-SPD-Chef Jan Stöß kleingemacht hatte, nicht doch einfach auf dem Höhepunkt hätte hinschmeißen sollen mit: Wollte euch nur zeigen, dass ich‘s drauf hab, ihr Luschen.

Jetzt aber: Ach-und-Krach-Wahlsieg mit historisch trüben 21,6 Prozent, von keinerlei Demut getrübte „Wir haben einen Regierungsauftrag“-Übersprungseuphorie am Wahlabend, für ihn desaströse SPD-interne Wahlkampfanalyse.

Dann ein R2G-Senats-Gurkenstart. Mit der Katastrophe am Breitscheidplatz ist dieses Jahr für ihn, wie für uns alle, endgültig ein gottverdammtes Scheißjahr.

Prognose 2017: Wird von Raed Saleh noch hören.


22. Ai Weiwei, Überraschungs-Wei

Ai WeiWei

Ai Weiwei, Location: Artists Studio, Berlin
Foto: Alfred Weidinger/flickr.com CC BY 2.0

Deutschlands Lieblings-Chinese versteht nicht, dass Kritik mit den Mitteln der Kunst nicht allein deshalb funktioniert, nur weil Schauspieler Situationen nachstellen. Ob Weiwei selbst, am Strand in der Pose des toten Jungen Aylin, oder seine Promis bei der „Cinema for Peace“-Gala in Rettungsdecken – das ist Fasching ohne Denkanstoß.

Prognose 2017: Pilgert die Balkanroute entlang.


23. Lutz Ackermann, Schweigefuchs

Ackermann, damals Degewo-Sprecher, schrieb eine Rundmail an seine Kollegen in Wohnungsbaugesellschaften: Die Bauverwaltung unter Andreas Geisel (siehe Platz 16) wolle, dass man kritische Medienberichte über die umstrittene Mieterratswahl unterbinde oder zumindest herauszögere. Das war das Ende seiner Anstellung, die Bauverwaltung kam heil davon.

Prognose 2017: Sorgt anderswo für Ruhe.


24. Andreas Wild, Gemischtes Doppel

Andreas Wild, AfD-Abgeordneter aus Steglitz-Zehlendorf, sähe Flüchtlingslager gern in unbesiedelten Gebieten, will Burka-Verbrennungen „als politische Maßnahme im Auge behalten“ und dröhnt, Angela Merkel wolle Deutschland „umvolken“. Gleichzeitig wollte er an Flüchtlingen verdienen, seine Zeitarbeitsagentur suchte Betreuer für junge Geflüchtete.

Prognose 2017: Wird Bücherverbrennungen als politische Maßnahme im Auge behalten.


25. Peer Kusmagk, Adam Miese

Ex-Dschungelkönig Kusmagk zog bei „Adam und Eva“ blank und sagte Sachen wie: „Ich mag nicht, wenn Frauen sich operieren lassen, künstliche Fingernägel ankleben oder stundenlang schminken.“  Deswegen hat er sich vom RTL-Strand die grundnatürliche Janni Hönscheid mitgebracht. Neulich warfen sich „Janniundpeer“ gegenseitig vor, nicht oft genug „Ich liebe dich“ zu sagen. Ihr nervt, ihr nervt, ihr nervt, ihr nervt, ihr nervt. Das sollte reichen.

Prognose 2017: Big-Brother-Container


26. Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso und David Toro (DIS), Witzbolde

DIS, das sind Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso und David Toro aus New York, die anderthalb Jahre in Berlin lebten, um die 9. Berlin Biennale zu kuratieren. Erinnert sich noch jemand daran? „Welcome to the LOLhouse: how Berlin’s Biennale became a slick, sarcastic joke“, schrieb der „Guardian“. Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

Prognose 2017: Verkleiden sich als Donald und Ivanka und nennen es Widerstand.


27. Andreas Boehlke, Riefenstrahl

Warum man Adolf Hitler auf das Einkaufszentrum „Mall of Berlin“ projiziert? Das sei Kunst, sagte Lichtdesigner Andreas Boehlke. Auf der Website von „Berlin leuchtet“ stand zwischenzeitig, Hitler sei „arm, aber tendenziell sexy“ gewesen. „Ein Übertragungsfehler“, der korrigiert wurde, so Boehlke. Ach so.

Prognose 2017: Reich, aber tendenziell doof


28. Klaus Groth, Überweisungsträger

Firmen aus dem Imperium  des Bauunternehmers spendeten der Lichtenberger SPD 9.950 Euro. Pikant: Ab 10.000 Euro muss die Spende veröffentlicht werden. Sollte diese also geheim bleiben? Noch pikanter: Die Bezirks-SPD ist die politische Heimat des damaligen Bausenators Geisel (siehe Platz 16), dessen Wohlwollen Groth offenbar schätzt.

Prognose 2017: Läuft weiter wie geschmiert.


29. Detlef D. Soost, Verwechselwähler

Okay: Beide sind weißhaarig, tragen meistens einen Anzug und tauchen öfters in den Nachrichten auf. Dass Detlef D. Soost, Berliner Vortänzer und Fitness-Guru, bei einer Fernseh-Gameshow angesichts eines Fotos von Außenminister Frank-Walter Steinmeier Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer zu erkennen glaubte, ist dennoch wenig rühmlich.

Aber Schwamm drüber. Wir verwechseln Soost auch dauernd mit Hella von Sinnen.

Prognose 2017: Wählt zur Bundestagswahl die Partei von dieser Kanzlerin Künast.


30. Karsten Mühlenfeld, Zuckerschock

Wenn der Chef des BER-Flughafenbaus mit einem „Welcome“-Schild in der Faust auf dem Flugfeld den Grüßaugust gibt, kann man schon mal in Schockstarre verfallen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg blieb bei seinem Berlin-Besuch Anfang März lieber im Privatjet sitzen, bis Mühlenfeld mit seinem Stalker-Schild wieder verschwunden war. Und er erfand wahrscheinlich genau in diesem Moment den neuen „Wütend“-Button für sein soziales Netzwerk.

Prognose 2017: Nächstes Mal schickt Mühlenfeld den Aufsichtsratsvorsitzenden (siehe Platz 21,6).


31. Michael Preetz, Rübermacher

Der Berliner Sportclub Hertha hat ja seinen Ortsnamen normalerweise in einer Abkürzung versteckt. Jetzt wissen wir auch warum. Für Manager Michael Preetz kommt beim Stadionneubau auch Brandenburg infrage. Wenn er schon rübermacht: Warum nicht gleich Leipzig?

Prognose 2017: Manager bei Red Bull Brandenburg


32. Marcel G., Brandredner

Den ersten Autobrandstifter, den die Polizei nach den gewalttätigen Protesten um die Räumung einer linken Szenekneipe in der Rigaer Straße erwischte, hatte sich Berlins damaliger Innensenator Frank Henkel sicher anders vorgestellt. Marcel G. soll ein Polizei- und Verfassungsschutzspitzel in der linken Szene gewesen sein – und tauchte beim Berliner Pegida-Ableger Bärgida als Redner auf. Diese Linken sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. 

Prognose 2017:  JVA Tegel


33. M99-Vermieter, Räumkommando

Der Vermieter der Manteuffelstraße 99, wollte den Revolutionsbedarfswarenladen M99 und dessen Besitzer Hans-Georg Lindenau vor die Tür setzen. Obwohl der Mann schwer gehbehindert ist und ab März auch schon ein neues Ladengeschäft hat. Bisher wurde die Räumungsklage allerdings nicht vollzogen.

Prognose 2017: Gentrification, Baby!


34. Christian Kahrmann, Benny-Bengel

Der gute, alte Benny Beimer wird einfach nicht erwachsen. Lange Zeit inszenierte er sich noch als Musterbürger des Prenzlauer Berg, mit Familie und eigenem Café. Doch dann knallte er mit ca. 1,2 Promille und seinem Auto gegen einen Baum – mit Wodkaflasche und Kindern im Auto. Danach machte er eine Entziehungskur, wirkte aber beim nächsten öffentlichen Auftritt gleich wieder deutlich, nun ja, neben der Spur.

Prognose 2017: Benny gegen den Rest der Welt


35. Erzbischof Heiner Koch, Klingelbeutel

Heiner Koch

Heiner Koch
Foto: Martin Rulsch Wikimedia Commons CC BY SA 4.0

Der Erzbischof lässt die denkmalgeschützte St.-Hedwig-Kathedrale und den angrenzenden Dienstsitz opulent renovieren, für ca. 60 Millionen Euro, 12 bis 20 Millionen sind von Steuerzahlern. Von wegen Trennung Kirche und Staat.

Prognose 2017: Wechselt nach Limburg, als Nach-Nachfolger von Bischof Tebartz van Elst.


36. Sandra Scheeres, Sitzenbleiberin

Niemand sonst wollte Bildungssenatorin in Berlin werden, also übernahm Sandra Scheeres den Job – und sitzt seitdem jede Kritik aus. Ihren Wahlkreis hat sie verloren, in ihrer ersten Amtszeit trug Berlin bildungspolitisch die rote Laterne.

Trotz beständig gesenktem Prüfungsniveau machen über zehn Prozent aller Schüler keinen Abschluss. Und unter angestellten und verbeamteten Lehrern schwelt ein Tarifkonflikt. Dabei tat sich die SPD-Frau weder durch zu viel Fleiß noch Kompetenz hervor. Das Prinzip hatte in dem Ressort ja schon vor ihrer Zeit Tradition: Probleme an Hauptschulen? Weg damit!

Aber da selbst das zweigliedrige Schulsystem der neuen Koalition zuviel ist, wird das Schicksal der Gymnasien demnächst besiegelt.

Prognose 2017: Peter-Prinzip.


37. Andrej Holm, Lebenslügner

Hätte der Holm mal auf Holm gehört. „Ich kann meine Biografie nicht nachträglich verändern“, twitterte der neue Staatssekretär für Wohnen. Warum hat er es dann trotzdem versucht? Seine jetzt enttarnte hauptamtliche Stasi-Tätigkeit lässt sich jedenfalls nicht mehr ändern. 

Prognose 2017: Kehrt nicht an die HU zurück.


38. Tanja Bülter, Natascha Ochsenknecht und Tina Ruhland, C-lebrities

„Wir sind Vorreiter in unserer Altersklasse“, sagen Tanja Bülter, 44, Natascha Ochsenknecht und Tina Ruland, 49, über ihren Youtube-Kanal „Berlin Blonds“, und diskutieren dort feminine Brennpunkt-Themen à la „Kann man Kotzfrucht trinken und wie schmeckt das wohl?“ Über den Namen: „Na ja, blond, weil wir alle mehr oder weniger blond sind, Berlin, weil wir in Berlin wohnen!“ Wie viel Freizeit für solche Drehs müssen diese C-Promis eigentlich haben?

Prognose 2017: Finales „Berlin Blonds“-Video: „Zu viel Freizeit ist auch keine Lösung“.


39. Jakob Augstein, Ami-go!

Jakob Augstein

Jakob Augstein
Foto: Thomas Rodenbuecher/flickr.com CC BY 20

Schaffte es mit platten Antiamerikanismus-Thesen in seinen Kolumnen und im Fernsehen, dass einem seine Mitstreiter Nikolaus Blome („Bild“) und Jan Fleischhauer („Spiegel“) regelrecht sympathisch wurden. Und das muss leider viel heißen. Nun holte sich der „Freitag“-Verleger den Islamisten-Versteher und Ober-Antiamerikanisten Jürgen Todenhöfer als Herausgeber ins Haus. Wir freuen uns auf dessen neue Kolumne: „das freitagsgebet“.

Prognose 2017: Bleiwüste


40. King Khalil, Saftsack

Dass Rapper es nicht so mit Kritikfähigkeit an der eigenen Musik haben, bewies auch King Khalil vom Halleschen Tor. Nachdem einer seiner Verse in einem mittlerweile entfernten Online-Artikel des „Juice“-Magazins als „ziemlich egal“ abgetan wurde, reagierte Khalil mit Telefon- und Mailterror sowie dem Aufruf zu schlechter Facebook-Bewertung des Magazins. Ein weiterer Beweis dafür, wie sehr ein großes Ego einem die Sicht vernebelt.

Prognose 2017: Battelt sich mit Kazim Akboga im neuen BVG-Duett „Is euch egal“.


41. Betül Ulusoy, Sauberfrau

Auf Facebook applaudierte die Juristin den Erdogan-Säuberungen nach dem Umsturzversuch am Bosporus. Ihre auf Türkisch geschriebenen Äußerungen über Aufständische wurden mit „Schmutz“ übersetzt. Die Bloggerin sagt, diese Übersetzung sei falsch: Sie habe sich so ausgedrückt, dass die „Spreu vom Weizen getrennt“ werden müsse. Kein Unterschied – es ist das Vokabular von Leuten, die Menschen verachten.

Prognose 2017: Kauft sich ein neues Metaphern-Lexikon.


42. Das Ensemble des Berliner Staatsballetts, Dirty Dancing

Die Spitzenschuhtänzer der Compagnie halten die Ernennung der renommierten Choreografin Sasha Waltz und des derzeitigen Chefs des Royal Swedish Ballet, Johannes Öhman, zu ihren neuen Leitern ab 2019 allen Ernstes für genauso bedrohlich wie den Klimawandel. In einem bizarren Video rufen sie zur Unterzeichnung einer Petition gegen das mit Waltz angeblich drohende Ende des Abendlandes auf, kulminierend in: „Für unsere Kinder“. Hysterie im Tutu.

Prognose 2017: sterbender Schwan


43. Björn Böhning, McDoof

Der Inbegriff des Parteikarrieristen und Berufspolitikers, der nie etwas anderes gelernt hat, bestellte bei Ex-SPD-Mann Lutz Diwell ein Gutachten: Danach war eine kostspielige Beratung des Senats durch die Unternehmensberatung McKinsey legitim. Blöd nur, als bekannt wurde, dass Diwell von McKinsey als Berater verpflichtet worden sein soll. Gegen Böhning wird inzwischen ermittelt. Die Senatskanzlei leitet er trotzdem weiter. Was sollte er auch anderes machen? McDoof gelaufen, das alles.

Prognose 2017: Politik-Berater bei McKinsey


44. DHM-Kuratorium, Rausschmeißer

Alle wussten, dass Alexander Koch das DHM verlassen hatte. Doch es dauerte geschlagene vier Wochen, bis das DHM-Kuratorium den erzwungenen Abgang mit der Floskel einer „gemeinsamen“ Entscheidung bestätigte. Was nun wirklich überflüssig war, konnte sich die Öffentlichkeit diese Zeit doch mit den Gerüchten von knallenden Sektkorken, Victory-Zeichen, anonymen Briefen und der totalen Funkstille im Haus vertreiben – einer Funkstille, die schon Kochs Vorgänger Hans Ottomeyer ertragen musste. Ist beim DHM wohl Tradition.

Prognose 2017: Den Neuen erst einmal freundlich begrüßen, bevor…


45.  Oliver Samwer, Klonkrieger

Oliver Samwer

Oliver Samwer 2013
Foto: Dan Taylor Heisenberg Media Wikimedia Commons CC BY 2.0

Wollte Berlin great again machen. Mit Biss und Bytes. Klonte mit seinen Brüdern das halbe Internet, bis man hinter jedem Laptop im Café das nächste große Ding erwartete. Dann gingen die Börsengänge von Rocket Internet und Zalando ein bisschen in die Hose. Dem Gerücht, die Samwers wollten jetzt angeblich die Belegschaft halbieren, wurde „klar und deutlich“ widersprochen. Inzwischen machen sie verstärkt in Immobilien. 

Prognose 2017: Eröffnet ein Café.


46. Thomas Flierl, Ritter Ost

Thomas Flierl war einst Kultursenator im rot-roten Senat, findet aber trotzdem Fremde vor allem dann gut, wenn sie ihm nicht zu nahe kommen. Als einen Kilometer von seinem Wohnort entfernt ein Flüchtlingsheim eröffnet werden sollte, antichambrierten laut „B.Z.“ Flierl und ein Beamter  aus einem Brandenburger Ministerium. Der argwöhnte, „dass die Karl-Marx-Allee (…) dem unvermindert anhaltenden Hass einiger Politiker auf jeden nur möglichen Hinweis einer DDR-Vergangenheit geopfert werden soll“. Flierl reagierte: Er habe „verdeckt weiteren Mitgliedern des Abgeordnetenhauses sowie Mitarbeitern der Verwaltung, von denen ich mir erhoffe, dass sie sich des Problems annehmen“, den Mailverkehr geschickt. Willkommen im Wutbürgertum, Genosse Flierl.

Prognose 2017: Versteht sich mit Sarah Wagenknecht.


47.  Daniela Augenstein, Frührentnerin

Clever: Die Senatssprecherin ließ sich verbeamten, ging in den Urlaub und ließ sich dann von Michael Müller in den Ruhestand schicken – warum auch immer. Rente mit 37. Sicher ist: Der Vorgang scheint nicht ganz sauber, auf Teile der Kohle musste sie verzichten.

Prognose 2017: Kaffeefahrt


48. Sibylle Schmidt, Seltsame Erscheinung

Es gibt sie, die AfD in Kreuzberg. Vertreten wird sie von einer Frau mit fluiden Identitäten und manischem Geltungsdrang. Sibylle Schmidt war mal Punk, arbeitete für die „taz“, nannte ihren Sohn Lenin und war jahrelang SPD-Mitglied. Offenbar wollte man sie dort nicht mehr so richtig, also ging sie bei der letzten Berlin-Wahl für die AfD ins Rennen und holte bei den Erststimmen immerhin 5,6 Prozent im linksversifften Bezirk. Wir gratulieren. Nicht.

Prognose 2017: Sucht sich eine neue Partei.


49. Maria den Breejen, Chemtrail-Queen 

Bis 2015 war Frau Den Breejen nur eine weitere Verschwörungstheoretikerin mit einer wirren These (Chemtrails wollen die Menschheit vernichten) und der Beweis dafür, dass man auch ohne Bildung gut leben kann. Doch seit sie den Goldenen Aluhut bekommen hat, brummt es bei der Chemtrail-Queen immer mehr im Bregen. Besonders gerne sucht sie sich bei Facebook Opfer (Bundesregierung, die „Galileo“-Redaktion, Meteorologe Karsten Schwanke) aus und spammt ihnen mit aggressiven Postings die Seiten zu. Unterstützt wird sie von einem Geschwader Absolventen der Schule des Lebens.

Prognose 2017: Gummizelle mit Himmelblick


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