Energieversorgung

Die Berliner stehen auf Ökostrom

Seit dem Atomunglück in Fukushima ist nicht nur in Deutschland viel passiert, sondern auch in der Hauptstadt. Auch wenn der Berliner selbstkritisch zugeben muss, dass die Stadt in so mancher Hinsicht ihren eigenen Ansprüchen als innovative und nachhaltige Metropole 2.0 nicht ganz gerecht wird, so stehen die Berliner in puncto Ökostrom gut da.

Bevölkerungszuwachs, Internationalisierung und eine blühende Start-up-Kultur, aus der zahlreiche nachhaltige Ideen hervorgehen, machen Berlin zu einem energiepolitischen Spannungsfeld. Dass sich Nachhaltigkeit und die moderne Lebensweise nicht ausschließen, sieht der Berliner jeden Tag. Ganz gleich, ob Urban Gardening, Elektroautos am Potsdamer Platz oder Bars, die ihren eigenen Ökostrom mit Hilfe von Photovoltaik-Anlagen erzeugen, Öko ist überall auf dem Vormarsch. Dass es sich dabei gewiss um kein Strohfeuer handelt, bestätigen Zahlen der „Agentur für Erneuerbare Energien“.

Demnach stehen Berliner nämlich so sehr auf Ökostrom wie die Bewohner keines anderen Bundeslandes. Mit einem Anteil von über 28 Prozent Grünstrom sind Berliner Unternehmen und Haushalte absolute Bundesspitze. Damit können nicht einmal die Nachbarn im Süden mithalten. Einen Wermutstropfen gilt es allerdings zu verdauen, denn mit mickrigen 222 Millionen Kilowattstunden erzeugtem Ökostrom liegt Berlin gerade im Vergleich mit Spitzenreiter Bayern (über 30 Milliarden Kilowattstunden) hoffnungslos am Ende des Bundesrankings.

Die mangelnde Anzahl an Windrädern und Eigenheimen mit Solarkollektoren weiß der Berliner allerdings durch seine Vorliebe für grünen Strom und eine zunehmende Energiesparsamkeit zu kompensieren. Während die Hauptstädter im Jahr 2010 noch über 14.100 Gigawattstunden Strom verbrauchten, liegt der Verbrauch heute bei rund 13.000 Gigawattstunden – Tendenz fallend. Verantwortlich ist eine Kombination aus steigendem Umweltbewusstsein und dem technologischen Fortschritt. Energieeffiziente Großgeräte zahlen sich demnach in gleichem Maße aus wie das Aussterben der Glühbirne, die wohl in naher Zukunft nur noch im Martin-Gropius-Bau als Relikt einer vergangenen Epoche zu sehen sein wird.

Die in die Berliner Privathaushalte einziehenden LEDs sind aber bei weitem nicht der einzige Grund dafür, dass der Stromverbrauch trotz des ungebrochenen Booms der hippen Metropole sinkt. Auch die Berliner Clubs helfen mit, von denen ein einziger durchaus so viel Strom verbraucht wie 40 Familien im ganzen Jahr. Unter dem Strich geht die Hauptstadt also bereits mit gutem Beispiel voran. Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, die langfristig auch mit wirtschaftlichen Vorteilen verbunden ist, ist aber natürlich auch in der Hauptstadt noch viel Potenzial vorhanden. Sei es durch den Umstieg auf die elektrische Flotte von Carsharing-Anbietern, die Umrüstung auf effiziente Haushaltsgeräte und LED-Licht oder durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter.

Hatte Ökostrom bis vor einigen Jahren tatsächlich noch mit dem Image des Besserverdiener-Stroms zu kämpfen, ist saubere Energie heute erschwinglicher denn je. Wie der Ökostromanbieter lifestrom beweist, kann nachhaltig erzeugte Energie auch abseits von Windparks sogar deutlich günstiger sein als der ehemals angepriesene Atomstrom. Gute Nachrichten also für alle Berliner, noch etwas mehr für den Ausbau sauberer Energien tun möchten oder sich die komplette Neuausstattung des Haushalts noch nicht leisten können oder wollen.

Mehr Informationen zur Ökostromversorgung in Berlin finden Sie unter lifestrom.de.

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