Top Ten

Die Dächer über Berlin

Unten brennt der Asphalt, wuseln Menschen und Autos. Oben weht der Wind, der Himmel färbt sich rot, der Blick weitet sich – und das Herz geht auf. Wer den Sommer in der Stadt verbringt, muss ab und an auf sie herabschauen. Wir haben zehn luftige Plätze auf den Dächern über Berlin zusammengestellt

Bax Pax Hostel
Foto: cosmo-lounge powered by baxpax

Baxpax Downtown

Wer kostengünstig reisen möchte, schläft im Hostel. Den jugendherbergsähnlichen Unterkünften hing lange das Label „Billigabsteige“ an. Mittlerweile hat Backpacking Methode. Selbst Menschen, die sich eine gehobene Herberge leisten könnten, ziehen Hostels vor, weil sie einen entscheidenden Vorteil haben: Stadtentdecker, die hier unterkommen, lernen einander kennen. Viele Berliner Häuser haben sich diesen Anforderungen angepasst. Oft wird der Dachbereich zum Herzstück – so wie im Baxpax Downtown. Das unweit der Friedrichstraße gelegene Haus bietet vom Einzelzimmer bis zum Schlafsaal mit 24 (!) Betten für jedes Budget den passenden Raum. Auf der Dachterrasse sind alle gleich: Bei Sonnenschein kann im kleinen Pool geplanscht werden, der Grillmaster erzeugt amerikanisches Barbecue-Flair samt vegetarischer Option und beim Pingpong lässt sich gemütlich Bier schlürfen. Und das Beste: Selbst Berliner, die nicht hier übernachten, sind ­gern ­gesehene Gäste. Max Müller

Der Ausblick Fernsehturm, Neue Synagoge, Bode-Museum, Friedrichstadtpalast
Der Höhepunkt Tischtennis-Kampf gegen ­Kontrahenten, Sonne und Pegel
Das Publikum Backpacker, junge und jung ­gebliebene Berliner

Ziegelstr. 28, Mitte, tgl. 15–22 Uhr, allerdings nur bei gutem Wetter, im Zweifel unter Tel. 27 87 48 80 (Cosmo Lounge) nachfragen, Eintritt frei

 

Sportplatz Metro
Foto: Eva Apraku

Fußballplatz auf der Metro

Gewerbehallen wie Großmärkte oder Lagerhäuser gehören nicht unbedingt zu den Schmuckstücken großstädtischer Architektur: Sie brauchen viel Platz und sind kaum schön anzusehen. Dass Friedrichshainer Amateur-Fußballspieler trotzdem ein Herz für die im Bezirk ansässige Halle des Metro-Konzerns haben, muss also an etwas anderem liegen: am Fußballplatz auf dem Dach des Gebäudes – angelegt immerhin mit den offiziellen FIFA-Maßen, 105 mal 68 Meter. Eröffnet wurde der Metro-Fußballhimmel, so der Name der zwölf Meter über dem umliegenden Boden heraus­ragenden ­Anlage, vor zehn Jahren. Die Idee stammte von den Anwohnern, finanziert wurde der Kunstrasenplatz vom Metro-Konzern. Inzwischen gibt es in Berlin sogar Nachahmer: Auch auf dem Dach des Hellweg-Baumarktes an der Kreuzberger Yorckstraße 38–39 gibt es ­einen – allerdings kleineren – Fußballplatz (Hellweg-Sportplatz). Genutzt werden beide Plätze vom Schulsport und von anliegenden Vereinen. Finden Heimspiele der entsprechenden Mannschaften statt, sind auch Zuschauer zugelassen. Eva Apraku

Der Ausblick Es ist nicht die schönste Ecke in Friedrichshain. Trotzdem hat der Blick zur Warschauer Brücke oder auf die Mehrzweckhalle mit dem Namen eines Autokonzerns etwas Erhebendes.
Der Höhepunkt Wenn der Ball unwiederbringlich über das 8,50 Meter hohe Fangnetz saust.
Das Publikum Schüler, Familien, Schlachtenbummler der unteren Fußballligen.

Metro-Fußballhimmel, An der Ostbahn 5, Friedrichshain, Zugang für die Öffentlichkeit nur bei Heimspielen dort ansässiger Clubs, z.B. am 20.8., ab 14 Uhr, bei Blau-Weiß Friedrichshain vs. Wacker 21 Lankwitz

 

Thermen am Europa Center
Foto: Heiko Adrian/ Thermen am Europa Center

Europa-Center-Thermen

Am Wochenende wird es hier richtig voll, wenn der Berliner von Wilmersdorf, Charlottenburg und Co zum Wellnessen kommt. Es geht weniger exklusiv und elegant zu, aber der große Entspannungstempel kann sich sehen lassen. Das 350 Quadratmeter große Thermal-Sole-Schwimmbecken bietet viel Platz, auf der 500 Quadratmeter großen begrünten Dachterrasse lässt es sich wunderbar in der Sonnenliege lesen und bräunen. Nach Saunagängen und Dampf­bädern (Aufguss jede Stunde in der 90-Grad-Sauna) kühlt man an der frischen Luft im Grünen ab und taucht dann in einen Riesenbottich mit Blick über den Ku’damm ein. Bis spät am Abend kann man im Außenpool unter dem Berliner Himmel seine Bahnen ziehen.  Claudia Scholz

Der Ausblick Büros und Hochhäuser um den Zoo
Der Höhepunkt nach der Sauna nackt im Garten übers Gras wandeln
Das Publikum vor allem West-Publikum, Singles, Paare, Rentner

Europa-Center, Nürnberger Str. 7, Charlottenburg, Mo-Sa 10–24 Uhr, So+feiertags 10–21 Uhr (1.6.–31.8. Mo-Sa 10–23 Uhr),
Sommerpreise vom 1. Juli bis 31. August: Tageskarte Sauna & Schwimmbad 21,90 €, Kinder bis 12 Jahre 11 €, Abend-Rabatt 17 € (Mo–Sa ab 20 Uhr, So+an Feiertagen ab 18 Uhr)

 

Grace Rooftop Bar
Foto: Gili Shani/ www.gilishani.com

Grace Bar Rooftop

Nichts geht mehr ohne Rooftop, dachten sich die Macher des Hotel Zoo Berlin und bauten das siebte Stockwerk dieses Jahr zur Lounge-Bar unter freiem Himmel aus. Nun ist die Grace Rooftop Bar der abendliche Treffpunkt der West-Schickeria. Ohne hohe Schuhe geht bei den aufwendig geschminkten und frisierten Frauen hier nichts. Die Männer kommen natürlich mit Jacket oder Hemd. Auf eleganten grauen Lounge-Möbeln sitzt man zwischen violetten Kissen und flachen Tischen. Um den offenen Kamin, mit Drink in der Hand, lässt es sich wie bei einem Luxus-Lagerfeuer hervorragend kuscheln und tratschen. Eine Rundum-Verglasung schützt vor Wind und erlaubt einen wunderbaren Blick über die Dächer Westberlins. Ein spektakulär beleuchtetes Pflanzengehänge umfängt die offene Bar. Auf der Karte stehen neben Eigenkreationen mit hausgemachten Infusionen und Kräutern auch selten angebotene Klassiker wie der Martinez. Eine frisch-säuerliche Aroma-Bombe ist der „Bellpepper Sour“ mit Gin, Apfel, Paprika und einem Hauch Tonkabohne. Wer es stärker mag, wählt aus den zahlreichen Whiskeys. Dazu gibt’s für die harten Jungs und Mädels auch Zigarren. Claudia Scholz

Der Ausblick Schweben über dem Ku’damm
Der Höhepunkt nach Einbruch der Dunkelheit ums Lounge-Feuer sitzen
Das Publikum Schickeria, Models, Hochstapler, Businessvolk

Hotel Zoo, Kurfürstendamm 25, Charlottenburg, ­tgl. bei schönem Wetter 18–24 Uhr

 

Karstadt Dachterasse
Foto: Tamara Dauenhauer

Karstadt am Hermannplatz

Vorbei an Parfumtischen und Sonderposten, Spielzeug und Käsereiben führt der Weg zu einer kleinen Oase, deren Reiz sich vielleicht nicht auf den ersten Blick erschließt: die Dachterrasse der Karstadt-Filiale am Hermannplatz. Im Jahr 1929, als das Kaufhaus eröffnet wurde, galt die Aussichtsplattform als kleine Sensation, die sogar von einer hauseigenen Band bespielt wurde. Vom einstigen Glamour zeugt heute auf der spärlich bepflanzten Dachterrasse mit ihren Aluminiumtischen zwar wenig; ein schönes Versteck vor der im Kiez allgegenwärtigen Szene-Coolness ist sie allemal. Und ein wirklich egalitärer Ort ohnehin: Zum Preis einer Orangina-Limonade aus dem Le Buffet-Restaurant kann hier jeder – ob junge Großfamilie oder Touristin mit Gucci-Shopper – dabei zuschauen, wie der U-Bahnhof unablässig Menschen ausspuckt und die Sonne über der Sonnenallee wendet.  Julia Lorenz

Der Ausblick Hermannplatz und die umliegenden Straßen in Nordneukölln
Der Höhepunkt Cordon-Bleu-Tag (5,95 € mit Erbsen, Möhren und Pommes!) im Le Buffet
Das Publikum Ondulierte Strickjackenträgerinnen, Kaffee-im-Kännchen-Besteller, keine Macbook-User

Hermannplatz 5–10, Neukölln, Mo-Sa 10–20 Uhr, Eintritt frei

 

Amano Rooftop Bar
Antonio Monsalve

Amano Bar

Die Amano Rooftop Bar ist mittlerweile zu so etwas wie einem zweiten Zuhause für viele Werber, Hipster, Schöne und Kreative geworden, die sich den Irrsinn antun, rund um die Torstraße zu wohnen. Aber auch internationale Businessmenschen und Großstadt-Hopper entspannen sich auf der lauschigen Dachterrasse des Amano Hotels bei einem frühen Aperol (so gegen 18 Uhr) oder beim vierten Gin ­Tonic (so gegen 23 Uhr), bevor sie noch die anderen Mitte-Bars unsicher machen. Die Barkarte ist eine reduzierte Variante der Amano Bar im Erdgeschoss, ein paar der leckeren Gewürz-Cocktails, die mit Kräutern und anderen Würzmitteln aufgewertet werden, gibt es auch hier oben, zum Beispiel den frischen, leicht scharfen Thai Massage mit Chili und ­Limette. Bei gutem Wetter stehen die Leute am Fahrstuhl Schlange. Toiletten gibt es oben keine, wer sich also noch mal pudern muss, macht das besser vorher unten am Hoteleingang. Claudia Scholz

Der Ausblick Dächer von Berlin Mitte, Hochhäuser Alexanderplatz, Fernsehturm
Der Höhepunkt Berlin-Mitte in der Dämmerung macht sentimental
Das Publikum Wilson Gonzalez Ochsenknecht mit Tinder-Date

Auguststr. 43, Mitte, im Sommer: Mo-Fr ab 16 Uhr, Sa+So ab 14 Uhr, je nach Wetter unter der Woche bis 3 Uhr, am Wochenende bis 4 Uhr nachts, Eintritt frei

 

Klunkerkranich
Foto: Julian Nelken

Klunkerkranich

Jede Menge Bienen summen zwischen den sommerlichen Blumen und Gräsern sechs Stockwerke über der Karl-Marx-Straße. Der Garten des Klunkerkranichs, der hier vor gut drei Jahren auf dem ungenutzten Parkdeck der Neukölln Arkaden entstand, wurde in diesem Jahr um einen Bienenstock erweitert. Ein Experiment erst mal. Wie so vieles in diesem urbanen Garten auf Beton, der auch Club, Strandbar und Künstlerinsel ist. Alles ist hier ein bisschen improvisiert und unfertig, aber das macht diese Dach-Location mit dem tollen Panorama auch so sympathisch.
Von hier oben schaut man bis zum Europa-Center im Westen und dem Fernsehturm im Osten. Vom Neuköllner Hipster über Öko-Mütter und Rentner sitzt hier alles auf den luftigen Holzbänken, Dresscodes gibt es keine, aber man sieht viele Espadrilles und extravagante Sonnenbrillen. Überall wachsen Basilikum, Rosmarin, Tomaten und Salat aus selbst gebauten Trögen. Zutaten, die auch für die kleine Restaurantküche verwendet werden. Täglich gibt es zwei vegetarische Suppen und ein wechselndes Tagesgericht. Die Fuchs & Elster-Bar mixt gute Sommerdrinks. Im Klunkergarten finden regelmäßig Workshops zur Nutzung von Kräutern und Pflanzen statt. ­Jeden Mittwoch und Sonntag ab 12 Uhr kann jeder bei den „Offenen Gartentagen“ im Pflanzenreich mitgießen, rupfen und säen. Junge Musiker und DJs sorgen täglich vom späten Nachmittag bis nachts fürs Begleitprogramm zum Sonnenuntergang. Manchmal treten sogar Feuerjongleure auf (siehe Facebook). Vom 18. bis 21. August gibt es das „Orientation Festival“ mit Orient-Markt und exotischen Klängen. Claudia Scholz

Der Ausblick so weit das Auge reicht – bis nach Mitte
Der Höhepunkt sich Sonntagnachmittags unter den Sonnensegeln von der Barnacht zuvor erholen
Das Publikum die typische Berliner Mischung, hier ist jeder willkommen

Neukölln Arcaden, Karl-Marx-Str. 66, Neukölln, März, April, Oktober bis Dezember: Do+Fr 16–1.30 Uhr, Sa+So 12 bis 1.30 Uhr, Mai bis Ende September: Mo–Sa 10–1.30 Uhr, So 12–1.30 Uhr, ab 16 Uhr 3 € Eintritt

 

House of Weekend
Foto: David Burghardt / teneues Digital Media / House of Weekend

House of Weekend

Die volkstümliche Variante des Rooftoppings bekommt man auf der Dachterrasse des Elektro-Clubs House of Weekend im 17. Stock. Bei gutem Wetter tummeln sich die vielen jungen Leute (manche scheinen gerade erst 18 Jahre alt geworden zu sein) und sind bester Party-Laune. 60 Meter geht der Blick von hier oben in die Tiefe, die Menschen und Autos wirken winzig klein. Der Betreiber taufte den Außenbereich mit 13 gemütlichen Sitz-Ecken „Roof Garden“ und tatsächlich hängt ein extravagant beleuchtetes Pflanzenbeet aus Weinlaub und Efeu über der 26 Meter langen, verspiegelten Außenbar, die übrigens einen sehr guten Gin Tonic macht. Vor Wind schützt eine zwei Meter hohe Brüstung aus Glas. Für Hungrige gibt es Burger vom Grill. Nachdem man sein Gesicht in die Abendsonne gehalten hat, wird später am Abend im 15. Stock getanzt. Claudia Scholz

Der Ausblick Der Fernsehturm sah noch nie so gewaltig aus
Der Höhepunkt mit Gin Tonic den Abend ausklingen lassen
Das Publikum sehr jung und partyfreudig

House of Weekend, Alexanderstr. 7, Mitte, bei gutem Wetter tgl. ab 19 Uhr, Reservierung Sitz-Lounges Roof Garden: 0152-24 29 31 40, Eintritt: 19–23 Uhr je nach Veranstaltung 5–8 €, ab 23 Uhr 12 €

 

Monkey Bar 25Hours
Foto: Stephan Lemke for 25hours Hotels

Monkey Bar

Von einer hölzernen Tribüne hinter der Bar im zehnten Stock des 25 Hours Hotels schaut man durch große Glasfenster mitten in das weite Grün des Zoologischen Gartens. Die Schimpansen unten im Gehege kann man nur erahnen, aber in der Bar selbst ist auch so der Affe los. Der Lautstärkepegel ist auf Großstadtdschungelniveau. Den jungen Männern steht ihr Testosteronspiegel ins Gesicht geschrieben, die jungen Mädels antworten mit kurzen Röcken und langen Goldketten. Freie Plätze findet man kaum, auch auf der Freiluft-Terrasse ist jeder Sonnenhocker heiß begehrt. Der Ausblick auf die schicke, sachliche 1950er-Jahre-Architektur des langgezogenen Bikini-Hauses ist wunderbar. Das Innere sieht aus, als hätte man eine ganze Horde junger Indoor-Designer auf den Raum losgelassen. Palmen, Pflanzengehänge, Felle, Südsee-Schnickschnack kontrastieren hier mit taffem Industrie-Ambiente. Alles ein bisschen Meat-Packers-District-Style. Abends legen DJs in einer pittoresken Nische auf, um das Pult hängen allerlei Schallplattenhüllen.

Die Cocktails werden mit hauseigenen Infusionen (Sesam infused Gin, mit Vanille aromatisierter Guatemalischer Rum) und hochwertigen Spirituosen zubereitet. Passend zum exotischen Tiergehege unter der Bar gibt es selbstkreierte Südsee-Drinks mit viel Rum. Die Gin-Auswahl verzeichnet alles, was Rang und Namen hat. Aus der Küche des Neni Restaurants im gleichen Stock kann man kleine Snacks wie Caesar Salad oder Süßkartoffel-Pommes ordern. Claudia Scholz

Der Ausblick Bikini Haus, Zoo, Waldorf Astoria Hotelturm, Tiergarten, Goldelse
Der Höhepunkt Wenn sich die Sonne in den Hochhäusern am Bahnhof Zoo spiegelt
Das Publikum internationale Hotelgäste, junges flirtwilliges Westberlinvolk

Budapester Str. 40, Charlottenburg, Mo–So 12–2 Uhr, DJs Mo–Do 20–1 Uhr u. Sa+So 16–1 Uhr, Eintritt frei

 

Erben Wein Rooftop Winebar
Foto: Axel Kammann/ Langguth Erben

Erben Weinbar

Von Supermarktbieren kennt man das ja: Die Versuchung, sich im Dunstkreis von Street-Food, Bar und BBQ in der neuen kulinarischen Hipness Berlins zu sonnen. Für Supermarktweine, und als solche stehen jene von F. W. Languth Erben eher ganz unten im Regal, ist das neu. Und dennoch: Der schale Beigeschmack bleibt aus, wenn man die 450 Quadratmeter große Dachterrasse am Neuköllner Weigandufer betritt. Denn der Gastgeber weiß sich realistisch einzuschätzen. Ausgeschenkt werden kleine Weine für kleines Geld – tatsächlich bekommt man über den Sommer (bis zum 27. August) sein Glas nach Herzenslust aufgefüllt und zahlt später nach (selbstgewählter) Wertschätzung.

Wertgeschätzt werden muss unbedingt: diese Location. Der Blick schweift über den Neuköllner Schifffahrtskanal, im Süden grüßt die seltsam retro-futuristische Spiegelfassade des Estrel-Hotels, vis-a-vis öffnet sich der Panoramablick zwischen Tiergarten und Treptower Park. Hier, am Übergang ins wurschtelige Neukölln der Gewerbegebiete, ist Berlin auf eine extrem ehrliche Art urban. Und nicht einmal überlaufen. Gut, beim Weinyoga wurde es voll. Im Wortsinne und später des Abends auch im übertragenen. Clemens Niedenthal

Der Ausblick tief ins Glas und weit über Berlin, ein Sonnenuntergangsdeck
Der Höhepunkt Der 27. August – gut möglich nämlich, dass dieses Rooftop nur einen Sommer tanzt.
Das Publikum jung, international und, ähem, auf dem Weg nach oben

Thiemannstr. 1, Neukölln Do+Fr 18–23 Uhr, Sa+So 16–23 Uhr, Eintritt frei

Kommentiere diesen Beitrag