Ausflüge

Die IGA-Seilbahn schwebt wieder

Die zusammen mit der IGA Berlin 2017 eröffnete Seilbahn nimmt ab 1. Dezember wieder ihren Betrieb auf

Foto: FA Schaap

Mit dem Ende der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin am 15. Oktober schienen auch die Bezirke Hellersdorf und Marzahn, wo die Schau stattfand, wieder in ihre etwas abseitige Lage am Stadtrand gerückt zu sein. Doch nach der IGA ist vor der Wiedereröffnung der Gärten der Welt, die zu Recht seit vielen Jahren ein Besuchermagnet sind. Außerdem wird gleichzeitig am Freitag, den 1. Dezember die mit der IGA erstmals eröffnete Seilbahn wieder für Fahrgäste in Betrieb gesetzt. Täglich von 9 bis 17 Uhr kann man sie dann im Nonstop-Betrieb zwischen den Haltestellen „Kienbergpark“, „Wolkenhain“ und „Gärten der Welt“ nutzen. Ab April schwebt man übrigens deutlich länger – die täglichen Fahrzeiten werden dann an die länger werdenden Tage angepasst.

Ganz billig erscheint das Vergnügen für die 1.500 Meter lange und fünf Minuten dauernde Fahrt mit vier Euro (erm.: 2,50 Euro) für die einfache und 6,50 Euro (erm.: 4 Euro) für die Hin- und Rückfahrt nicht zu sein. Doch die Südtiroler Betreiberfirma Leitner gibt zum einen zu bedenken, dass der Betrieb komplett privatwirtschaftlich finanziert wird, also unter anderem Mitarbeiter sowie eine Pacht an die Stadt Berlin bezahlt werden müssten. Zum anderen würden auch vergünstigte Kombitickets angeboten: 9 Euro (erm.: 6,50 Euro) inklusiv Nutzung der 500 Meter langen Naturbobbahn. Und 9,90 Euro (erm.: 5,50 Euro) inklusiv Eintritt zu den Gärten der Welt. Sogar eine Monatskarte soll es geben. Für Vollzahler sei die für 26 Euro und ermäßigt für 16 Euro zu haben. Zum Vergleich: Ein Hin- und Rückfahrticket für die Kampenwandbahn in Chiemsee, eine Seilbahn, die über eine rund 2.400 Meter lange Strecke führt, kostet 18,50 Euro (erm.: 9 Euro). In der Hauptstadt schwebt’s sich dagegen fast zum Schnäppchenpreis.

www.seilbahn.berlin

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