Familiendrama

„Die Tochter“ im Kino

Vor zwei Jahren haben sich Hannah und Jimmy, die Eltern der siebenjährigen Luca, getrennt. Seither kommt Papa ab und zu vorbei und verwöhnt seine Tochter, sogar Koalitionen gegen die Mutter werden geschmiedet

Missing Films

Doch nun, beim Herrichten des Ferienhauses auf Santorini, geschieht das Unerwartete: Hannah und Jimmy nähern sich wieder an und träumen von einer erneuten Beziehung. Doch nun ist es Luca, die mit Intrigen gegen die neu ­erblühte Liebe arbeitet und die Mutter als Konkurrentin zum Vater begreift. Dabei ist das Mädchen keineswegs zimperlich.

In ihrem intensiven Langfilmdebüt beschreibt die Berliner Autorin und Regisseurin Mascha Schilins­ki sehr genau und sensibel eine konfliktträchtige Dreierkonstellation innerhalb einer Familie und findet zusammen mit ihrem Kameramann Fabian Gamper starke Bilder. Denen vertraut sie aber leider nicht gänzlich und unterlegt sie oft mit einer nicht immer passenden Musik. Dennoch: starkes Low-Budget-Kino mit sehr guten Schauspielern, allen voran Helena Zengel, Jahrgang 2008, als Luca.

Die Tochter D 2017, 103 Min., R: Mascha Schilinski, D: Helena Zengel, Karsten Antonio Mielke, Artemis Chalkidou, Start: 17.5.

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