Street Food

Dings Dums Dumplings in Kreuzberg

Dings Dums faltet Dumplings aus geretteten Lebensmitteln

Foto: Clemens Niedenthal

Manchmal kommt es eben auf die richtige Verpackung an. Auf der Suche nach einem Foodkonzept, das fast ausschließlich ansonsten aussortierte Lebensmittel verarbeitet, sind drei junge Gründer deshalb bei einer kulinarischen Verpackungstechnik gelandet: Dumplings, asiatische Teigtaschen also. Woher die Zutaten für die Füllungen kommen? Dings Dums arbeitet eng mit dem Leftover-Super­markt Sir Plus zusammen. Auch zwei Gastro-Grossisten kooperieren mit den Lebensmittelrettern. Angeboten werden Überangebote oder Ware, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Culinary Misfits sozusagen, wir erzählen diese Geschichte ausführlich in unserer gerade erschienenen Tip-Edition „Berlin Food“ (u.a. erhältlich über shop.tip-berlin.de).

An dieser Stelle hören wir noch kurz auf unsere Geschmacksknospen; die sind im handtuchbreiten Imbiss nämlich selig satt geworden. Zwar mag manch anderer Berliner Dumpling authentisch-asiatischer schmecken. Die Variante mit Roastbeef und Meerrettich oder ein süßer Apfelstrudel-Dumpling samt Vanillesoße überzeugen aufgrund fairer Preise (1,50 bis 2,50 Euro) und handwerklicher Qualität Gaumen wie Gewissen. Der Verkauf als nachhaltiges Convenience-Produkt, etwa über Bio-Märkte, ist bereits geplant.

Dings Dums Dumplings Wiener Str. 34, Kreuzberg, Do–Sa 12–0 Uhr, www.facebook.com/DingsDumsDumplings

 

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