Kinderfilm 

Dschungelteenie: „Dora und die goldene Stadt“ im Kino

Im Dschungel kennt Dora (Isabela Moner) sich aus, hier lebt sie mit ihren Eltern, die nach einer Inkastadt forschen. Doch auf eine neue Expedition wollen Mama und Papa den Teenager nicht mitnehmen

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So muss Dora zu Cousin Diego (Jeff Wahlberg) nach Los Angeles ziehen und sich in einem anderen Biotop zurechtfinden: der US-High School. Hier hat Dora Anpassungsschwierigkeiten. Bis gierige Schatzsucher sie entführen und zurück in den Dschungel bringen, Cousin Diego und zwei Mitschüler im Schlepptau. Das ungleiche Quartett kann fliehen und sucht nun nach Doras Eltern, um der Bande zuvorzukommen.

Basis für die Verfilmung ist die gleichnamige Zeichentrick-Serie. Allerdings ist Dora im Original ein Kind, im Film zehn Jahre älter. Das erlaubt eine Reihe Actionszenen, die sich jedoch bei allem Spaß an Inka-Rätseln und sich öffnenden Falltüren in ihrer Fülle etwas abnutzen. Die Botschaft bleibt banal, was aber auf sympathisch-selbstironische Weise kommentiert wird: „Forscher sind gut, Schatzsucher sind böse,“ erklärt die Mutter. So ließen sich auch die „Indiana Jones“-Filme zusammenfassen, an die die Szenerie denken lässt.

Dora und die goldene Stadt USA 2019, 102 Min, R: James Bobin, D: Isabela Moner, Eugenio Derbez, Michael Peña, Start: 9.10.