Berlinale 2020

Gut essen & trinken während der Berlinale

Kino und Kulinarik – eine Kombination, die Spaß macht. Hier ein Überblick, wo es sich vor oder nach dem Film gut essen und anstoßen lässt

Potsdamer Platz

Season im Lulu Guldsmelden

Foto: Molly

Zum Lunch wird naturnah gekocht, am Abend gibt es eine bio-zertifizierte Nordic Cuisine. Überzeugendes Hotelrestaurant, dass sich der Zero-Waste-Idee verschrieben hat. Potsdamer Str. 67, Tiergarten, www.guldsmedenhotels.com


Kin Dee

Foto: F. Anthea Schaap

Thailändische Küche aus brandenburgischen Produkten, von Ex-Modell Dalad Kambhu angenehm unaufgeregt zubereitet. Familiäres Menü zum tischweisen Teilen. Lützowstr. 81, Tiergarten, www.kindee.berlin


Victoriabar

Foto: Victoria Bar

Reich an Geschmack und Geschichten gehört dieser kunstsinnige Tresen längst zum Inventar des Berlinale-Rahmenprogramms. Potsdamer Str. 102, Tiergarten, www.victoriabar.de


Stadtklause

Foto: Instagram

Unter den nostalgischen Kneipen hat die Stadtklause das beste Schnitzel – und die geringste Touri-Dichte. Bernburger Str. 10, Kreuzberg, www.stadtklause.de


Facil

Foto: LukasRothCologne

Das vielleicht beste Restaurant der Stadt. Michel Kempf kocht elegant und aufregend in den Zwischentönen. Zur Berlinale auch zum Lunch (3 Gänge 51 Euro) ausgebucht. Potsdamer Str. 3, Mitte, www.facil.de


Joseph-Roth-Diele

Foto: Instagram

Klassiker des (gegen-)kulturell beschwipsten Berlingefühls. Bouletten und Schnittchen. Molle und Korn. Guter, ehrlicher, auratischer Laden. Potsdamer Str. 75, Tiergarten, www.joseph-roth-diele.de


Weilands

Foto: Instagram

Bowls, Salate und allerlei Frisches. Empfehlenswerter Laden für die flinke Pause während des Kin­o­marathons. Eichhornstr. 3, Kreuzberg, m.weilands-wellfood.de


The Big Dog

Foto: Ricarda Spiegel

Ist der Hot Dog noch zu retten? Und ob! Tadellos gemachtes Comfort-Food, dazu hausgemachte Limonaden und ausgesuchte (Craft-)Biere. Ebertstr. 3, Mitte, www.thebigdog.de


The Barn im Weinhaus Huth

Foto: THE BARN Schönhauser Allee

Die exquisite Kaffeerösterei The Barn ist nun auch ins Weinhaus Huth eingezogen, dem einzigen verbliebenen historischen Gebäude auf dem Potsdamer Platz. Gewohnt sehr guter Kaffee ­– oder ein gemeinsam mit dem Kreuzberger Freimeisterkollektiv entwickelten Kaffeelikör. Alte Potsdamer Str. 5, Tiergarten, www.thebarn.de

Alexanderplatz

19grams Alexanderplatz

Foto: Instagram

Die Kaffeepioniere aus Friedrichshain haben auf dem Alexanderplatz zu neuer Größe gefunden. Schöne Kaffeebar mit einer handwerklichen Lunch- und Kaffeehausküche. Wir lieben die Egg Benedict liegen auf einem Berg hausgemachter Kartoffelrösti. Karl-Liebknecht-Straße 13, Mitte, www.trescabezas.de


Data Kitchen

Foto: Instagram

(Vor-)bestellt wird per App, gekocht wiederum wird radikal handwerklich von Alexander Brosin, der ein Schüler des Gemüseverstehers Michael Hoffmann war. Das schön gestaltete Lunchlokal in einem ruhigen Hinterhof am Hackeschen Markt ist eine Cooperation von Heinz „Cookie“ Gundillis und dem Software-Giganten SAP. Rosenthaler Straße 38, Mitte, www.datakitchenberlin.de


The Grand

Foto: F. Anthea Schaap

Im Schatten des Alexanderplatzes steht eines der besten Grillrestaurants der Stadt: das The Grand mit seinem Küchenchef Tilo Roth, der von sich mindestens behaupten kann, ein Pionier des Dry-Age-Gedankens gewesen zu sein. Durchaus ein glamouröser Ort. Hirtenstraße 4, Mitte, www.the-grand-berlin.com


Katerschmaus

Foto: Instagram

Eine S-Bahn-Station, oder geschlenderte 500 Meter, vom Alexanderplatz entfernt, lädt Berlins ehemalige Party-Utopie Kater Holzig mit mehreren Bars, einer sehr guten (Flammkuchen-) Bäckerei und dem regional grundierten Restaurant Katerschmaus zu einer Auszeit am Stadtstrand. Holzmarktstraße 25, Mitte, www.katerschmaus.de


Cordo

Foto: Cordobar

Eine große kulinarische Entdeckung in fußläufiger Entfernung des Alexanderplatzes: der junge Chefkoch Yannic Stockhausen und sein Restaurant Cordo. Feine Küche, sehr gute Grundprodukte und eine exzellente Weinauswahl. Große Hamburger Straße 32, Mitte, www.cordobar.net


Shiori

Foto: Instagram

„Omakase“ heißt es in Japan, wenn der Koch dem Gast die Wahl abnimmt. Berlins bestes Omakase-Restaurant ist jenes von Shiori Arai im historischen Scheunenviertel. Arai feiert die große Kunst der Konzentration. Perfekt für einen kontemplativen Abend abseits des Festivaltrubels. Max-Beer-Str. 13, Mitte, www.shioriberlin.com


The Store Kitchen

Foto: Instagram

Im Erdgeschoss ist das Soho-Haus für alle da. Dort gibt es neben einem eher exklusiven Concept Store dieses sehr schöne Tagesrestaurant. Für einen wirklich kosmopolitischen Lunch. Torstraße 1, Mitte, www.thestores.com


Drehrestaurant Spehre

Foto: imago images / Schöning

Ein Ort, dessen visuelle Eindrücklichkeit es mit der Berlinale aufnehmen kann? Tatsächlich hat man das Restaurant im Fernsehturm immer nur wegen der Aussicht besucht. Inzwischen ist aber auch die Küche wirklich in Ordnung. Alexanderplatz, Mitte, www.tv-turm-de


Briefmarkenweine

Diese italienische Weinbar mit kleiner, indes überzeugender Küche ist eines der schönsten Restaurants der Stadt. Was auch daran liegt, dass die historische Einrichtung des Briefmarkenladens in den Stalinbauten am Straußberger Platz aus Gründen des Denkmalschutzes unangetastet geblieben ist. Karl-Marx-Allee 99, Friedrichshain, www.briefmarkenweine.de


Irma La Douce

Foto: Clemens Niedenthal

Das Irma La Douce, benannt nach einer Billy-Wilder-Komödie, ist die interessanteste Neueröffnung an der „Potse“. Küchenchef Michael Schulz, zuletzt im Golvet, interpretiert die französische Hochküche aromenvielfältig, trinklaunig und überraschend leicht. Die perfekte Adresse, um einen spannenden Tag in elegantem Ambiente ausklingen zu lassen. Potsdamer Straße 102, Schöneberg, www.irmaladouce.de

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