Essen & Trinken

Berliner Bargeflüster

degenEs gibt viele Menschen, die den Potsdamer Platz nicht mögen. Für mich besitzt er ein einzigartiges Flair, das es in Deutschland sonst nirgendwo gibt. Die moderne Architektur ist einmalig. Eine Stadt in der Stadt, in der immer etwas passiert. Es gibt Kinos, Bühnen, die Philharmonie, das Filmmuseum – und natürlich die Maxx Bar! Ich liebe dieses Großstadtgefühl. Man lebt wie in New York. Wenn im Februar die Berlinale am Potsdamer Platz residiert, der rote Teppich ausgerollt wird, dann verwandelt sich die Bar für mich in einen sehr wichtigen Treffpunkt. Man lernt interessante Menschen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt kennen. In meiner Branche ist das sehr wichtig. Hier trifft man Kollegen, knüpft wichtige Kontakte oder geht nach einer gelungenen Vorstellung auf einen gemeinsamen Drink. Ich habe in der Maxx Bar viele schöne und glamouröse Partys erlebt.

Eine Bar muss vor allem Stil haben. Und die Barkeeper sollten gut gekleidet sein! Aber vor allem müssen die Drinks gut schmecken. Ich bin in dieser Hinsicht sehr anspruchsvoll. Für einen Mojito etwa kommt nur eine Sorte Rum in Frage: Havanna Club! In vielen Bars wird darauf viel zu selten geachtet. Es darf aber eben nur dieser Rum sein, sonst ist es nicht der gleiche Cocktail. Ich würde sogar behaupten, dass man an einem Mojito die Qualität einer Bar erkennt. Zitrone, Minze, Soda, Rum – die Mischung ist das Entscheidende, sonst schmeckt der Cocktail nicht. Ich erinnere mich noch an den ersten Cocktail meines Lebens: ein White Russian. Schrecklich. Ich war, nach nur zwei Gläsern, nie wieder in meinem Leben so betrunken und habe seither auch keinen sahnigen Drink mehr angerührt. Bei fruchtigen Cocktails ist das anders. Klassiker wie Watermelonman oder Sex on the Beach genieße ich geradezu, obwohl der Name bei Letzterem unmöglich ist. Allerdings lasse ich mir auch mal Sachen ans Herz legen. Man lernt ja nie aus. Der Berlin Cooler ist eine Eigenkreation der Maxx Bar. Ein Drink auf Rum-Basis mit Limette, Maracuja- und Cranberrysaft, Gurke und einer feinen Ingwer-Note. Lecker!

Aufgezeichnet von Martin Daßinnies
Foto: Kristal Burtrum 

Elisabeth Degen fühlt sich als Schauspielerin auf der Bühne wie auch im Fernsehen (u.a. „Tatort“) wohl. Vor kurzem war sie in der
erfolgreichen Komödie „Bezahlt wird nicht!“ am Theater Tribüne zu sehen.

Maxx Bar Voxstraße 2, Mitte, U+S-Bhf. Potsdamer Platz, Tel. 25 94 28 40, www.maxx-bar.de, Mo-Fr 12-24 Uhr, Sa+So 12-2 Uhr

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