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10 Berliner Klassiker – aber vegan: Pfannkuchen, Currywurst und Döner

Berliner Klassiker gehen auch vegan. Wie bitte? Aber ja doch: mehr und mehr Berliner versuchen’s mal vegan – und das nicht nur zum sogenannten „Veganuary“ einmal im Jahr. Vielleicht verzichten sie nicht jeden Tag auf tierische Produkte, aber immer öfter. Und mittlerweile geht das auch bei kulinarischen Klassikern und in fast allen Berliner Lieblingsläden. Also, keine Ausreden mehr: Go Vegan!


Vegane Currywurst bei Konnopkes Imbiß

Eine Berliner Legende: Konnopke's im Prenzlauer Berg hat mittlerweile auch eine vegane Wurst im Angebot.      berliner klassiker vegan
Eine Berliner Legende: Konnopke’s im Prenzlauer Berg hat mittlerweile auch eine vegane Wurst im Angebot. Foto: Pedelecs by Wikivoyage and Wikipedia/ CC BY-SA 3.0

Auch die Legende an der Eberswalder Straße geht mit der Zeit: seit einer Weile schon bietet Konnopke eine vegane Currywurst an. Und siehe da, es schmeckt ganz genauso gut. Und ab einem gewissen Schärfegrad merkt man sowieso nichts mehr. Übrigens: auch beim West-Pendant Curry36 gibt es mittlerweile eine vegane Currywurst, die keine Wünsche offen lässt.

  • Konnopkes Imbiß Schönhauser Allee 44B (unter der Hochbahn), Prenzlauer Berg, Mo–Fr 11–18 Uhr, Sa 12–18 Uhr, www.konnopke-imbiss.de

Berliner Küche aber vegan beim Klassiker Max & Moritz

berliner klassiker vegan  Max und Moritz Interior
Max & Moritz ist einer der Läden, in denen Berliner Kultur ganz besonders zelebriert wird. Und jetzt eben auch vegan. Foto: Ruben Vique/flickr/CC BY 2.0

Auch die alte Dame auf der Oranienstraße verzichtet manchmal auf Fleisch. Ist in ihrem Alter – gegründet wurde sie 1902 – auch besser für die Gesundheit. Die Kartoffelsuppe kommt zum Beispiel auch in speckfreien veganen Variante daher. Zur Abwechslung kann’s aber auch mal ein Cremesüppchen aus Kürbis und Pastinake sein, und als Hauptgericht klingt die Gemüse-Bolognese ziemlich verlockend.


Veganer Döner bei Vöner

Seit 2006 ein Pionier: bei Vöner isst man veganen Döner. berliner klassiker vegan
Seit 2006 ein Pionier: bei Vöner isst man veganen Döner. Foto: imago/Bernd Friedel

Okay, mittlerweile bieten auch viele herkömmliche Dönerläden Seitandöner an – aber Vöner in Friedrichshain war ein wahrer Pionier dabei, den Berliner Klassiker Döner vegan zu interpretieren. Und bis heute ist auch fast alles selbstgemacht. Unbedingt zum grandios überladenen veganen Döner vom gut gewürzten Seitan-Drehspieß auch die Pommes Frites mit karamellisierten Zwiebeln und veganer Käsesauce bestellen und ins Foodkoma stürzen.


Donuts bei Brammibal’s Donuts

Was ist ein Donut anderes als ein Pfannkuchen auf Weltreise? Brammibal's Donuts.
Was ist ein Donut anderes als ein Pfannkuchen auf Weltreise? Brammibal’s Donuts. Foto: Christin Ludwig

Pfannkuchen, für Auswärtige auch Berliner, sind vegan kaum zu denken: in den Teig gehören Ei, Milch und Butter in rauen Mengen und ausgebacken wird am besten in Butterschmalz. Nicht hier: die doch sehr hippe Kette ist bekannt für ihre sehr kreativen veganen Donuts – und was ist ein Donut anderes als ein Pfannkuchen, der auf Weltreise gegangen ist? Im Februar nehmen sie sich an Rosenmontag und Faschingsdienstag auch dem traditionellen Pfannkuchen an, gefüllt mit hausgemachter Beerenkonfitüre, ebenso an Silvester.

  • Brammibal’s Donuts mehrere Filialen, zum Beispiel Alte Potsdamer Straße 7, Mitte, Mo–Fr 9–21 Uhr, Sa 10–21 Uhr, So 11–19 Uhr, www.brammibalsdonuts.com

Politiker gucken im Einstein Unter den Linden

Das Einstein Unter den Linden hat sich neu herausgeputzt. Berliner klassiker vegan
Das Einstein Unter den Linden hat sich neu herausgeputzt. Foto: imago/F. Berger

Politiker gucken? Geht natürlich nirgendwo besser als im Einstein Unter den Linden. Seit es vor einiger Zeit von den Machern des Grill Royal übernommen wurde, hat die Küche einen Quantensprung nach vorne gemacht. Veganer und solche, die es probieren wollen, können sich auf wechselnde vegane Angebote in diesem Berliner Klassiker freuen. Im Zweifelsfall einfach nachfragen!

  • Einstein Unter den Linden Unter den Linden 42, Mitte, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa&So 9–22 Uhr, www.einstein-udl.com

Großstadtatmosphäre im Restaurant Habel am Reichstag

Feines Dinner mit den Schwiegereltern, die zu Besuch sind? Da bietet sich das Habel am Reichstag an, wo ein Hauch des politischen Berlins durch die Räume schwebt. Vegane Optionen sind in der Karte ausgezeichnet, das können zum Beispiel Bandnudeln sein, mit dem Besten, was die Brandenburger Wälder so hergeben.

  • Restaurant Habel am Reichstag Luisenstraße 19, Mitte, aktuelle Öffnungszeiten: Mo–Fr 12–14 Uhr, www.wein-habel.de

Nicht nur Steaks im Grill Royal

Wo Kanye zu Abend isst, ist es für uns gerade gut genug! Über das Grill Royal muss man keine großen Worte verlieren, außer: entgegen landläufiger Annahme geht es hier nicht nur um Steaks und Fleisch. Auch Veganer kommen auf ihre Kosten: Es gibt immer ein veganes Gericht auf der Karte, zurzeit sind das Tofuravioli gefüllt mit Cime de Rapa und Tomatensauce. Auf Nachfrage werden auch die Beilagen vegan serviert und der berühmte Kopfsalat mit Vinaigrette kommt sowieso ohne tierische Produkte aus. Am besten vorher anrufen!


Kantstraßenatmosphäre fleischfrei bei Do De Li

Die Kantstraße gilt ja als das kleine Chinatown Berlins, und das Do De Li ist eines der ältesten Lokale hier. Neben Schweinebauch und gedämpften Wolfsbarsch gibt es hier aber auch vegane chinesische Klassiker wie fleischloses Mapo-Tofu (Achtung, explizit die vegane Option bestellen!), geschmorte Aubergine oder Morchelsalat.

  • Do De Li Kantstraße 120, Charlottenburg, Di–So 12–23 Uhr, www.dodeli.de

Im Marktlokal wird auch Herr Lehmann zum Veganer

berliner klassiker vegan Herr Lehmann würde Spitzkohl essen: das Marktlokal
Herr Lehmann würde Spitzkohl essen: das Marktlokal ist ein Berliner Klassiker mit mittlerweile breiter veganer Auswahl. Foto: Markthallen Restaurant

Es heißt nicht mehr Weltrestaurant Markthalle – und das große Bild an der Wand ist auch nicht mehr da. Trotzdem spürt man noch die Anwesenheit von Herrn Lehmann in den Hallen. Nur das Essen, das ist besser geworden. Auf der wechselnden Karte gibt es viel Platz für spannendes Gemüse, ohne erhobenen Zeigefinger.

  • Markthallen Restaurant Pücklerstraße 34, Kreuzberg, Di–Fr, So 18–23 Uhr, Sa 12–23 Uhr, www.marktlokal.berlin

Vegane Borscht bei Drei Elefanten

Fast könnte man das Drei Elefanten als kleines, unauffälliges Café mit ein paar Snacks zu Mittag übersehen. Aber das wäre zu schade, denn das Lokal serviert auch ganz wunderbare russisch-ukrainische Küche – allerdings eben auch mit einigen veganen Alternativen, allen voran wunderbare vegane Borscht, die auch eine Babuschka in Marzahn nicht besser kochen könnte.


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